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70. Jahrestag der Staatsgründung Merkel sagt Israel entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus zu

Die Sicherheit Israels sei der Teil der deutschen Staatsräson, betont Bundeskanzlerin Merkel angesichts des 70. Jahrestags der Staatsgründung.
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„Wir wenden uns entschlossen gegen Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen.“ Quelle: AP
Angela Merkel

„Wir wenden uns entschlossen gegen Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen.“

(Foto: AP)

BerlinZum 70. Jahrestag der Gründung Israels hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Land einen entschlossenen Kampf gegen Judenhass zugesagt. „Wir wenden uns entschlossen gegen Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen“, schrieb die CDU-Chefin in einem am Donnerstag veröffentlichten Grußwort für die „Jüdische Allgemeine“. Die Sicherheit des Staates Israel sei und bleibe Teil der Staatsräson Deutschlands. „Im Wissen um diese Verantwortung und im Bewusstsein unserer gemeinsamen Werte werden wir unsere Zukunft zum beiderseitigen Wohl gestalten“, fügte sie hinzu.

Der Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 ausgerufen. Staatsgründer David Ben Gurion verlas in Tel Aviv die Unabhängigkeitserklärung. Israel feiert sein 70. Jubiläum allerdings nach dem hebräischen Kalender, deshalb hatten die Feierlichkeiten schon am Mittwochabend begonnen.

Merkel zitierte in dem Grußwort Ben Gurion, nach dem so etwas wie der Holocaust nie wieder geschehen dürfe. „Diese Mahnung David Ben-Gurions nach dem Zivilisationsbruch der Shoa bleibt zeitlos gültig. Und so gleicht es geradezu einem Wunder, dass Israel dennoch Deutschland die Hand zur Versöhnung reichte“, schrieb Merkel.

Angesichts unzähliger persönlicher Begegnungen und Freundschaften, zahlreicher Städtepartnerschaften und eines regen Jugendaustausches blicke Deutschland „in Dankbarkeit auf das in 70 Jahren Erreichte“. Das Jubiläum biete wahrlich Anlass, die Gründung des Staates Israel vor 70 Jahren in Freude und Dankbarkeit zu feiern, schrieb Merkel und gratulierte.

In Israel leben nach aktuellen Angaben des Zentralen Israelischen Statistikbüros 8,8 Millionen Menschen, 75 Prozent davon Juden und rund 20 Prozent Araber.

Brexit 2019
  • dpa
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3 Kommentare zu "70. Jahrestag der Staatsgründung: Merkel sagt Israel entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus zu"

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  • Der Terrorstaat Israel, der durch Vertreibung von und Mord an Nichtjuden seine Existenz begründet und das auch feiert, muss geschützt werden, weil.. äh.. ja , warum eigentlich? Lieber noch schnell ein paar U-Boote auf unsere Kosten an die Juden, wir wollen ja nicht mehr Schuld sein an irgendwas.

  • Damit sucht die Dame das Problem zu lösen das sie in Deutschland erst wieder geschaffen hat.

    Politisch rechts stehende Geister konzentrieren ihre Aktivitäten seit ein paar Jahrzehnten auf die Einwanderung.

    Linksradikale sympathisieren meist mit Palästina, tragen häufig einen mehr, oder minder versteckten Antisemitismus umher, wobei dies nicht Kern der Ideologie ist.

    Fr. Merkel und Genossen haben in Ihrem Wunsch die Bevölkerung Deutschlands durch eine solche mit islamisch mittelöstlichem Hintergrund zu ersetzen Millionen Menschen aus der Region willkommen geheissen und alimentieren diese zu Lasten der deutschen Bevölkerung. Als ich einem arabischen Land lebte war mittig im Bücherregal bei Carrefour ein Buch eines ehemaligen deutschen Staatsoberhaupts zu bewundern. Die Gedanken meiner dortigen Mitmenschen waren diesbezüglich, zumindest wenn diese arabisch sprachen, wesentlich radikaler als die des deutschen Staatsoberhaupts der 30er Jahre.

  • Das ist ja schön von Frau Merkel das sie gegen Antisemitismus im eigenen Lande vorgehen möchte.

    Ich frage mich an der Stelle nur, warum sie nicht gegen den grassierenden Deutschenhass hierzulande vorgeht und den damit verbundenen Antigermanismus der islamischen Neuankömmlinge der immer weiter ausufert, nicht nur in Deutschland, sondern ganz Westeuropa.

    Kein Wort dazu von der Frau, - die einen Eid zum Schutze desselbigen abgelegt hat.