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7 000 Fahnder gegen gewerbliche Schwarzarbeit Neue „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ rüstet sich

Seit dem 1. Januar arbeiten 5 000 Mitarbeitern in der neu gegründeten „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ (FKS) zusammen und bündeln die Schlagkraft gegen illegale Beschäftigung. Die 113 Dienststellen gehören zum Zoll und damit zum Bundesfinanzministerium.
Schwarzarbeiter auf dem Bau. Foto: dpa.

Schwarzarbeiter auf dem Bau. Foto: dpa.

HB KÖLN. Die FKS-Zentrale sitzt in Köln, ihr Leiter ist Eberhard Haake (51). Noch in diesem Jahr will er die Zahl seiner Fahnder auf 7 000 erhöhen. Unter anderem sollen Beamte der früher staatlichen Unternehmen Telekom oder Post hinzukommen. Haake betont, dass seine neue Behörde schon personell nicht darauf ausgerichtet sei, den Beschäftigungsverhältnissen von Putzfrauen in Privathaushalten nachzuforschen. Der FKS gehe es um Schwarzarbeit im gewerblichen Sektor.

Bundesweite Razzien sollen das ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen und Schwarzarbeitern und ihren Arbeitgebern zeigen, dass die Behörden ihnen auf der Spur sind. Anfang Februar stand zum Beispiel das Baugewerbe im Visier der FKS-Fahnder. Mehr als 1 500 Beamte schwärmten in ganz Deutschland aus und fanden auf fast jeder fünften Baustelle Anhaltspunkte für Schwarzarbeit.

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