Ab 14 Uhr Heute erneut Streik bei Privatbahnen

Die Lokführergewerkschaft GDL und die Arbeitgeber bei den Privatbahnen werden sich nicht einig. Deshalb sollen ab heute bis zum Ende der Woche wieder Züge ausfallen.
Update: 03.05.2011 - 03:27 Uhr Kommentieren
Die Lokführer sollen wieder streiken. Quelle: dpa

Die Lokführer sollen wieder streiken.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Lokführergewerkschaft GDL hat erneut zu einem Streik bei privaten Bahnunternehmen aufgerufen. Der Arbeitskampf der Lokführer werde von diesem Dienstag ab 14.00 Uhr bis Freitag 14.00 Uhr andauern, teilte die GDL in Frankfurt am Main mit.

Zur Liste der aktuell zu bestreikenden Unternehmen des privaten Schienenpersonen-Nahverkehrs (SPNV) gehören nach GDL-Angaben neun Firmen. Dies sind die AKN Eisenbahn AG, Bayerische Regiobahn GmbH, Berchtesgadener Land Bahn GmbH, Hohenzollerische Landesbahn AG (HzL) und Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB). Zudem zählen dazu die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA), Prignitzer Eisenbahn (Betriebsteil NRW), Veolia Verkehr Regio Ost GmbH und Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH. Mit Beeinträchtigungen für die Fahrgäste ist zu rechnen.

Mit diesem 72-stündigen Ausstand verschärft die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber abermals. Erst vor kurzem hatte ein 60-stündiger Streik zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Privatbahnen geführt.

Die GDL fordert inhaltsgleiche Rahmentarifverträge für Lokomotivführer mit einem einheitlichen Monatstabellenentgelt auf dem Niveau des Marktführers Deutsche Bahn und den vier Zulagen für Sonn-, Feiertag, Nachtdienst und Fahrentschädigung. Darüber hinaus wird eine die soziale Absicherung der Lokomotivführer verlangt.

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