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Aber kein Personalvorschlag Müntefering geht auf Schmusekurs

Der designierte SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat den anderen Parteien überraschend ein Allparteiengespräch über die Nachfolge für Bundespräsident Johannes Rau angeboten. Die Oppositionsparteien reagierten betont zurückhaltend.
Franz Müntefering Foto: dpa

Franz Müntefering Foto: dpa

HB BERLIN. Die Union ließ erkennen, dass sie nach wie vor auf jeden Fall einen bürgerlichen Kandidaten durchsetzen wolle. Die Grünen äußerten sich offen, stellten aber Bedingungen.

„Spiegel Online“ zitierte Müntefering am Donnerstag mit den Worten: „Das fände ich eine gute Botschaft für das Land, wenn diese Frage nicht nur im parteipolitischen Schützengraben geklärt wird.“ Einen Personalvorschlag machte er nicht. Hilfreich sei ein Vorschlag, „der nicht oder nicht mehr so nah dran ist am politischen Geschäft“. Er fügte hinzu: „Wenn es eine Frau wäre, umso besser.“

Die Bundesversammlung wählt am 23. Mai den neuen Präsidenten. Die Unionsparteien und die FDP haben dort eine Mehrheit, konnten sich aber noch nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigen. Gespräche der drei Parteivorsitzenden sollen nach der Hamburger Bürgerschaftswahl am 29. Februar stattfinden.

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