Abschiedsrede des Bundespräsidenten Gaucks neuer Dreiklang

Der Bundespräsident verabschiedet sich mit einem in Stein gemeißelten Vermächtnis aus dem Amt. Gauck spricht das aus, was die Mitte der Gesellschaft denkt. Für die Kanzlerin ist es eine unbequeme Botschaft. Ein Kommentar.
„Diesem demokratischen und stabilen Deutschland drohen auch Gefahren.“ Quelle: AFP
Gauck bei seiner Abschiedsrede in Schloss Bellevue

„Diesem demokratischen und stabilen Deutschland drohen auch Gefahren.“

(Foto: AFP)

BerlinMit Joachim Gauck verbindet man seit seinem Amtsantritt das Pathos der Freiheit. Der Bundespräsident, der aus seiner Erfahrung als ehemaliger DDR-Bürgerrechtler den Freiheitsgedanken wie keiner seiner Vorgänger vor sich her trug, fordert nun in seiner letzten Rede eine „wehrhafte und streitbare Demokratie“. Das passt zum Freiheitspathos. Doch ein Akzent in seiner Rede war neu und kam überraschend. Für Gauck „verliert der Rechtsstaat, wenn er sich im Kampf gegen Gewalt und Terror als zu schwach oder gar hilflos erweist“ und er betont: Mehr Sicherheit sei keine Gefahr für die Demokratie, sondern ein Erfordernis zu ihrem Schutz.

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