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Adenauer-Stiftung gibt Ratschläge CDU-Think-Tank will die Anti-Euro-Partei klein halten

Wie lässt sich die Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ erfolgreich entzaubern? Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung hat eine Gebrauchsanweisung erstellt – mit überraschend einfachen Handlungsempfehlungen.
22.04.2013 - 16:28 Uhr 106 Kommentare
Anti-Euro-Devotionalien der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Quelle: dpa

Anti-Euro-Devotionalien der Partei Alternative für Deutschland (AfD).

(Foto: dpa)

Berlin Dass die Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu einer immer ernsteren Konkurrenz für die etablierten Parteien wird, lässt sich inzwischen nicht mehr bestreiten. Darauf deutet nicht nur eine Umfrage des Mafo-Instituts im Auftrag von Handelsblatt Online hin, wonach sich 19,2 Prozent der Befragten eine Stimmabgabe für die AfD vorstellen können. Eine Erhebung des Insa-Instituts für die „Bild“-Zeitung sieht die Partei inzwischen sogar im Bundestag. Erstmals in einer Umfrage erreichte demnach die AfD fünf Prozent.

In der am Montag veröffentlichten Erhebung verbesserte sich der politische Newcomer im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte. In der sogenannten Sonntagfrage für eine Bundestagswahl verlor die Union einen Punkt und kam auf 38 Prozent. Ihr Koalitionspartner FDP kam auf unverändert fünf Prozent und schneidet damit gleich stark wie die AfD ab. Keine Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche habe es bei SPD (26 Prozent), Grünen (15 Prozent) und Linkspartei (sechs Prozent) gegeben. Damit könnte weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün eine Regierung bilden.

Dieses Patt wünscht sich keines der beiden politischen Lager. Daher sind die Parteien bestrebt, die neue Gruppierung zu entzaubern. Nur mit welchen Mitteln? Die bisherige parteipolitische Hau-Drauf-Rhetorik gegen die AfD, die sich mit der Forderung nach Abschaffung des Euro in seiner heutigen Form profiliert, ging ins Leere. Vielleicht hilft eine Art Gebrauchsanweisung für die AfD, die die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung erstellt hat. In einer Handelsblatt Online vorliegenden 24-seitigen Studie haben die Experten die Partei näher unter die Lupe genommen. Am Ende geben sie einige Handlungsempfehlungen.

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    Ganz wichtig erscheint den Studienautoren der Hinweis an die etablierten Parteien, die „Alternative für Deutschland“ nicht zu unterschätzen. Immerhin habe die AfD mit ihrer Anti-Euro-Stimmung „schnell medial für erhebliche Aufmerksamkeit und hohes Interesse“ gesorgt. Zudem zeige der Blick ins europäische Ausland, „dass neue Bewegungen mit populistischem Einschlag durchaus schnell politische Erfolge verzeichnen können“. Daher sollten aus Sicht der Experten die Sorgen der Bürger über die Zukunft des Euro „weiter verstärkt in der Politik der Bundesregierung aufgenommen werden“. Notwendig seien „umfangreiche Anstrengungen zur Erklärung der Politik gegenüber den verschuldeten Euro-Staaten und der durch Deutschland gegebenen Garantien sowie der Weiterentwicklung der europäischen Institutionen“.

    Die "Anti-Euro-Partei" ist ein Glück

    Zweifel an Demokratiefähigkeit der AfD
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    106 Kommentare zu "Adenauer-Stiftung gibt Ratschläge: CDU-Think-Tank will die Anti-Euro-Partei klein halten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Hallo Leute noch wenige Tage dann auf ins Wahllokal und Ihr Kreuzchen bei der Zweitstimme machen .Ich bin schon gespannt auf die dummen Gesichter derjennigen die die AfD kleinhalden wollten . Wir müßen diesen Irsinn dieser koruppten Politiker beenden .Sonst sitzen wir und und unsere Nachkommen auf einem Schuldenberg und in einer Globalen Weltregierung wo wir nur noch Sklaven sind und Demokratie ade . B.M.

    • ..........45 Leute wir müssen dran bleiben an der Afd ,bis vor den Wahlen im September .Ich habe nur die Befürchtung das bei den Wahlen absichtlich Stimmen der Afd unterschlagen werden ,genau wie jetzt schon falsche Angaben wegen der Prozente gemacht werden.Also immer schön dran bleiben , Biggi

    • Hallo all ihr Deutschen ,auch wenn die Afd kein Wahlprogramm wie die übrigen Parteien mit ihren lehren Versprechungen ,hält sich die Afd an Ihr Programm die Deutschen Bürger aus diesem Schlammsuud zu befreien um wieder ein besseres Leben in Deutschland zuermöglichen.ALSO, immer schön dranbleiben ! Biggi....M.....

    • "Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten."

      Finden Sie es nicht merkwürdig, dass eben das von Ihnen Geforderte immer mehr Menschen offensichtlich Probleme bereitet. Etwa dergestalt, dass Eltern Schutz ihrer Sprößlinge vor Repressalien der Lehrerschaft vor ihrem Recht vorziehen. Kennen Sie diesen Tatbestand? Seit wann gehen Medien fair mit Anderen um. Es ist auch nicht mehr die Aufgabe von Medien der Wahrheit zu dienen und eine entsprechende Berichterstattung zu gewährleisten.

    • Offenbar wird den Blockparteien der Zuwachs zur AfD langsam gefährlich, darum hat die Bundesnetzagentur auf staatliche Anordnung (wie zu Zeiten der DDR ein staatseigener Betrieb) der Telekom bei der Drosselung des Internetverkehrs auch zugestimmt. Ein von der Telekom für alle User zwingend vorgeschriebes Modem, Made in China nuß nun eingesetzt werden. Kann bei Verstoß gegen systemkonformes Verhalten auch gesperrt werden.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/27/internet-kontrolle-jeder-haushalt-muss-modem-der-deutschen-telekom-kaufen/

      Wenn das mal nicht wieder von Schäuble initiiert wurde, seinem Pressesprecher hat er ja auch öffentlich gefügig gemacht. Dann erleben wir in Deutschland gerade den ersten Schritt zur Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/19/wolfgang-schaeuble-der-gefaehrlichste-mann-europas/

    • Die Afd ist unsere Rettung vor diesen Kannibalen-Parteien CDU CSU FDP SPD und Grünen, die uns Deutschen Bürger verraten und betrogen haben. wählen wir sie im September ab und geben der Adf die Change uns auf einen neuen Anfang und lohnende Zukunf zu führen. B.M Wehr/Öflingen

    • Die Konrad-Adenauer-Stiftung gibt Empfehlungen, wie man eine neue Partei verunglimpfen und wirksamer Demokratie entgegentreten kann? Ich fass es nicht. Lieber Putin, beim nächsten Mal solltest Du nicht nur die Büros dieses Organisation durchsuchen lassen, sondern die Mitarbeiter direkt verhaften wegen anti-demokratischer Untriebe.

    • Probleme müssen gelöst werden. Wer Leute "kleinhalten" will, welche die Probleme beim Namen nennen, ist selbst Teil des Problems...

      Und der EURO ist - wie die CDU - nur ein kleines Teilproblem innerhalb der EU.

      Das Hauptproblem sind die unsoliden Staatsfinanzen vieler EU-Staaten - nicht nur bei den PIIGS - auch in der BRD (Schuldenuhr BRD: 2122 Milliarden EUR).

      Die zügellose Plünderung der Staatskassen durch den aufgeblähten Politik- und Beamtenapparat, der seit Jahrzehnten reformunwillig zur Wahrung von Eigeninteressen seinen Personalstand und seine Bezüge aufstockt, führen letztlich auch bei uns zum Staatsbankrott.

      Aber damit ist nach der Bundestagswahl endlich Schluss:

      PMS ist die PARTEI der MÜNDIGEN STEUERZAHLER. PMS ist endlich mal eine Gruppierung, die den dringenden Reformbedarf bei unseren verkrusteten und viel zu teuren staatlichen Strukturen in der BRD anpackt. Zielsetzung ist die Reduzierung der Staatsquote von heute ca. 50% auf verträgliche 30% wie in anderen wirtschaftlich erfolgreichen und fortschrittlichen Staaten.

      Mit unserem PMS- Parteiprogramm werden diese Mißstände nachhaltig beseitigt:

      1--Die Besoldungen werden in dem 4-jährigen PMS- Programm pro Jahr um 10% gekürzt auf insgesamt 60% der heutigen Personalkosten. Das entspricht dem Zielwert von 100 Milliarden EURO statt unverantwortliche 160 Milliarden EURO aktuell.
      2--Von den jährlich eigesparten 60 Mia Euro wird die PMS eine Hälfte (30 Mia EURO) in die überfällige Entschuldung unserer Staatsfinanzen investieren.
      3--Die übrigen 30 Mia EURO werden in Steuersenkungen u. a. zum Ausgleich der seit Jahren am Parlament vorbei und illegal abkassierten Steuern durch die Kalte Progression investiert.

      Dann können die flexiblen unter den Staatsbediensteten ja selbst entscheiden, ob sie sich endlich mal um wertschöpfende Arbeit am freien Arbeitsmarkt bewerben wollen. Der Restbestand wird deutlich effizienter mit den nötigen Verwaltungsaufgaben beschäftigt.

    • Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing ! Genauso ist es mit der Forsa - Umfrage ! Kleinhalten ist die Devise, weil allen Blockparteien der A.... auf Grundeis geht ! Aber für kleinhalten ist es zu spät - außer man verbietet das Internet oder die Wahlen.....

    • welche politischen Lager denn??? Wir haben hier Zuständen wie in der DDR. Wer will den die Abnicker von SPD und Grünen als Opposition bezeichnen. Lachhaft.

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