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Ärger in München Horst Seehofer attackiert Schlecker-Taktik der FDP

„Das erfüllt mich nicht mit Stolz“: Bayerns Ministerpräsident greift die Koalitionskollegen von der FDP scharf an, weil sie eine Staatsbürgschaft für die Schlecker-Transfergesellschaft scheitern ließen.
9 Kommentare
Horst Seehofer geht mit der FDP hart ins Gericht. Quelle: dpa

Horst Seehofer geht mit der FDP hart ins Gericht.

(Foto: dpa)

MünchenBayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat den Koalitionspartner FDP und Wirtschaftsminister Martin Zeil wegen seines Widerstands gegen eine Schlecker-Transfergesellschaft erneut scharf angegriffen.

„Ich bin sehr betroffen, dass den Schlecker-Mitarbeiterinnen durch das Veto unseres bayerischen Wirtschaftsministers der Weg in eine sichere Zukunft verbaut wurde“, sagte Seehofer dem Magazin „Der Spiegel“. „Bayern ist in ganz Deutschland als Land bekannt, das Probleme löst. Und jetzt machen wir Probleme. Das erfüllt mich nicht mit Stolz.“

Schon vergangene Woche hatte Seehofer die Schuld für das Scheitern der Hilfe für die rund 10.000 Schlecker-Mitarbeiterinnen eindeutig der FDP gegeben: Die CSU hätte gerne geholfen, aber „unser Wirtschaftsminister“ sei zu einer Zustimmung nicht bereit gewesen.

Auch Finanzminister Markus Söder, Staatskanzleichef Thomas Kreuzer, Generalsekretär Alexander Dobrindt und Landtagsfraktionschef Georg Schmid (alle CSU) hatten den kleinen Koalitionspartner heftig kritisiert. Kreuzer sprach von „sozialer Kälte“ und einem parteitaktischen Manöver der FDP.

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9 Kommentare zu "Ärger in München: Horst Seehofer attackiert Schlecker-Taktik der FDP"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Rund 627 000 Menschen haben sich im Monat März bei den Arbeitsagenturen neu arbeitslos gemeldet. Diese können sicher ebenso wenig für den Jobverlust wie die Schlecker-Mitarbeiter/innen, deren Drogeriekette wegen Managementfehlern Pleite ging.
    Warum gibt es für diese Leute keine Transfergesellschaft, für die 11.000 Schlecker-Mitarbeiter/innen soll es eine geben? Warum sollen die anderen Arbeitssuchenden benachteiligt werden?
    Es drängt sich hier nicht nur der Verdacht auf, sondern man ist hier schon auf dem Weg der Beweisführung, dass Seehofer und Söder auf dem Gebiet Finanzen und Wirtschaft erhebliche Defizite aufweisen.
    Man kann diesen Herren nur raten, bei der nächsten Klausur im Kloster Banz, ihren Wissenshorizont in Finanz- und Wirtschaftskompetenz zu erweitern.

  • „Ich bin sehr betroffen, dass den Schlecker-Mitarbeiterinnen durch das Veto unseres bayerischen Wirtschaftsministers der Weg in eine sichere Zukunft verbaut wurde“

    Welche "sichere Zukunft" meint Herr Seehofer denn bitte? Eine Transfergesellschaft hätte *vielleicht* die Zerstückelung von Schlecker für Investoren attraktiver gemacht, aber für die meisten Mitarbeiter wäre außer einem verlängerten Arbeitslosengeld nicht viel dabei herumgekommen. Zudem zweifle ich doch stark an Herrn Seehofers wirtschaftlichen Kenntnissen: "Das Unternehmen hat noch einen schwierigen Weg vor sich. Es bestehe aber die realistische Chance, dass Tausende von Arbeitsplätzen gerettet werden können." Dieser Schmarrn bezieht sich übrigens nicht auf Schlecker, sondern es handelt sich um eine Aussage Seehofers zur Quelle Rettung 2009.

    Und ich möchte an dieser Stelle auch noch mal betonen, dass ich Transfergesellschaften in den meisten Fällen eh für ein Groschengrab halte: http://dietraurigekrankewelt.wordpress.com/2012/03/29/die-schlecker-frauen-und-der-unsinn-der-transfergesellschaften/

  • Der arme FJS kann auf seiner Wolke 7 schon lange nicht mehr ruhig sitzen und Halleluja singen und frohlocken.
    Wenn er auf Bayern und Berlin schaut, wird ihm doch derart schlecht, dass er nur noch vor Wut schäumen kann
    Er tritt warhrscheinlich laufend derart böse auf der Wolke rum, dass es Petrus ganz Angst und Bange wird.
    Jetzt macht Seehofer auch schon den Merkel-Kram mit. Diese Trulla möchte ja am liebsten die gesamte Planwirtschaft wieder haben.
    Man oh Mann, was sit nur aus der CDU und CSU geworden.
    Es wird Zeit, dass Deutschland endlich mal wieder eine konservative Partei bekommt, die mit dem Knüppel dazischen geht und diese ganzen Sozis mal etwas in ihre Löcher zurück schickt

  • Die CSU ist zu einer Geldschleuderpartei mutiert. Mit Seehofer (Hotelfördergesetz, Schlecker s.o.), Friedrichs (ÖD-Tarif), Haderthauer (Herdprämie) an der Spitze betätigt sie sich als procyclischer Inflationsgenerator. Sie fragen sich wohl: Was ist die Finanzkrise und Schuldenbremse, kann man das essen?

  • Ach der Horsti wiedereinmal. War er es doch der die FDP zur Senkung der Hotelsteuer vorgeschickt hat. Als die dann auf öffentlichen Druck mal kurz daran gedacht hat, diese wieder zurückzunehmen, sind Sie vom Horsti schnell wieder eingefangen worden. Das war sein Geschenk an seine bayrischen Fremdenverkehrsbetriebe, für das die FDP die Prügel einstecken musste.
    Schlimm was wir uns für politische Spitzenpersonal leisten.

  • Ach der Horsti wiedereinmal. War er es doch der die FDP zur Senkung der Hotelsteuer vorgeschickt hat. Als die dann auf öffentlichen Druck mal kurz daran gedacht hat, diese wieder zurückzunehmen, sind Sie vom Horsti schnell wieder eingefangen worden. Das war sein Geschenk an seine bayrischen Fremdenverkehrsbetriebe, für das die FDP die Prügel einstecken musste.
    Schlimm was wir uns für politische Spitzenpersonal leisten.

  • Wenn Seehofer nach Subventionen für Schlecker ruft, ist er ein Populist und Scharlatan. Er missachtet marktwirtschaftliche Grundsätze, weil man nicht jede Firmenpleite aus Staatsmitteln finanzieren kann. Und da gilt die Waffengleichheit. Wenn die Kleinunternehmen Insolvenz anmelden, interessiert das Seehofer nicht. Warum rettet er nicht Müller-Brot und münchner Siemens-
    Sparten ? Drogerieartikel gibt es auch bei Aldi und Lidl. Das Geschäftsmodell Schlecker hat sich überlebt. Eigentlich hätte Seehofer, so dumm wie er mit seinen Vorhaltungen ist, auch Quelle retten müssen, um deren Milliardenvermögen zu schützen. Und unser Super-Schröder wollte auch Holzmann retten. Die Geschichte ist voll mit populistischen Fehlgriffen, obwohl die Firmen nicht zu retten waren. Aktuell kann Seehofer auch gerne Pfleiderer retten, weil die Firma bestens zu den bayerischen Forstetriebn passt. Seehofer ist auf jeden Fall erheblich dümmer als Schröder, der hat nämlich aus seinen Fehltritten gelernt. Seehofer ist nicht lernfähig und unbelehrbar, das sagt alles über seine Persönlichkeitsstruktur ! In der Landesbank und der Hypo Group Alpe Adria 15 Mrd. versenken und dem bayerischen Steurzahler aufbürden, und das dann mit Rettungspopulismus vertuschen und sich zum Retter aufspielen. So geht Seehofer, keinen Deut anders. Hätte der Fremdgeher Seehofer mit einer SchleckerMitarbeiterin auch noch ein Kind gezeugt, wäre sein Verhalten allerdings erklärbar.

  • Daß das dem CSU-Sozi nicht gefällt, ist klar. Aber warum soll der Steuerzahler eine Transfer"gesellschaft" unterstützen, die nur zum Vergnügen von Polit- und Gewerkschaftsfunktionären und Rechtsanwälten "da" ist. Und natürlich die Beschäftigten von der Arbeitssuche abhalten würde. Transfergesellschaften sind eine reine Polit-Alibiveranstaltung und dienen in keinsterweise der Ausbildung. Was will man bei einer Einzelhandelsverkäuferin auch ausbilden?! Die Schleckerverkäuferinnen können für ihren Job bereits alles. Sie müssen schnell in einen neuen Job vermittelt werden. Die Organisation, die dafür zuständig ist, heißt: Arbeitsamt bzw. Job-Center! Es gibt genug offene Stellen. Das Problem: Schlecker war gar nicht so schlecht, wie viele Medien es dargestellt haben. Schlecker zahlte am besten. Die Schlecker-"Sklavinnen" werden sich wundern, was Aldi oder der Gutmensch von der DM-Drogerie zahlt! Endlich haut die FDP auf die Sozis in allen Parteien drauf! Der FDP ins Stammbuch: Wirtchaft, Wirtschaft, Wirtschaft! Dann erreicht man auch mühelos 5%. Aber bestimmt nicht mit so blamablen, kindischen Auftritten wie von Bubi Rösler bei der Talkshow "Lanz".

  • Seehofer und seiner inzwischen sozialdemokratisierte CSU fallen nicht nur beim Euro-Rettungsschirm regelmäßig um, sondern wollen nun auch Millionen in ein marodes Unternehmen stecken.

    Es wird Zeit für eine neue Partei. Sozialdemokratische Parteien gibt es inzwischen wahrlich genug.

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