AfD-Anzeige in der taz „Wir sind eben käuflich“
taz-Chefredakteurin Ines Pohl und die Anzeige der AfD.
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat in der links-alternativen tageszeitung eine Anzeige zur Europawahl geschaltet. Dier harsche Kritik an der taz in den sozialen Medien konterte die Zeitung mit dem Bekenntnis: „Wir sind eben käuflich.“
Das „käuflich“ ist dabei durchaus im Wortsinne zu verstehen. Zur Erläuterung verlinkt die taz auf einen Hausblog-Beitrag von 2011, in dem die Finanzstruktur der taz offengelegt wird. Demnach finanziert sich die taz nur zu zehn Prozent aus Werbung, den Löwenanteil steuern bezahlte Abos bei.
Will heißen: Die taz ist in Form von Abos und einzelnen Ausgaben eben käuflich. Für ihre Leser. In dem alten Blog-Beitrag argumentiert die Redaktion, dass die taz zwar ohne die Anzeigen überleben könne, dass dafür aber Mitarbeiter entlassen werden müssten, die Seitenzahl reduziert werden müsste oder die Abos deutlich verteuert werden müssten.
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