Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Nach seiner Niederlage gegen Frauke Petry auf dem Parteitag hatte es sich abgezeichnet: Bernd Lucke verlässt die Alternative für Deutschland. Das Warum hat er heute begründet – mit deutlichen Worten.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • "von der Sie sich jetzt so tränenreich distanzieren"

    Das kann er doch eigentlich gar nicht glaubwürdig. Schon seit Gründung der Partei wurde er mit Rechtsvorwürfen konfrontiert. Er hat nichts dagegen unternommen, sondern sich auch noch vor diese Leute gestellt... Wenn es alle anderen gemerkt haben und er nicht, dann ist er vollkommen unfähig bzw. beratungsresistent.

    Erst zu letzt kam die Einsicht, dass ihm die Sache wohl entgleitet...und er sich deutlicher abgrenzen muss, damit er später nicht wieder mit den Köln-Fans im Zug diskutieren muss. *g*

  • Herr Lucke, Sie laufen einfach davon? Sie wurden für die Politik gewählt, von der Sie sich jetzt so tränenreich distanzieren. Geben Sie ihr EU-Mandat zurück, das steht Ihnen jetzt nicht mehr zu!

  • Nachtrag: Das Kommunikationsrezept der Grünen hatte einen derart durchschlagenden Erfolg, daß heute in Deutschland, wie es Adam am Samstag formuliert hat, als "rechts" gilt, wer einer geregelten Arbeit nachgeht, seine Kinder pünktlich zur Schule schickt und der Meinung ist, daß man den Unterschied von Mann und Frau mit bloßem Auge erkennen kann.

    So irrsinnig muß die Kommunikationsstrategie der AfD nun nicht werden, aber sie sollte schon Mut zu unkonventionellen politischen Forderungen und Stehvermögen gegen die Nazikeule haben.

    Die Keule ist ohnehin durch jahrzehntelangen Gebrauch seitens der politischen Klasse und der ihnen hörigen Medien brüchig und morsch geworden.

    Immer weniger Menschen lassen sich davon einschüchtern. Immer mehr gebrauchen ihren eigenen Verstand ohne Anleitung anderer.

  • "Nazikeule"

    Wer wie sich wie die AfD auf dem Parteitag gegen die Religionsfreiheit ausspricht, Stimmung gegen Ausländer und andere macht, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, rechts zu sein. Das ist keine Nazikeule, sondern einfach nur wahr.

    Würde denn ein Nazi andere Dinge behaupten, als es die AfD in den strittigen Dingen tut?

  • " wer einer geregelten Arbeit nachgeht, seine Kinder pünktlich zur Schule schickt und der Meinung ist, daß man den Unterschied von Mann und Frau mit bloßem Auge erkennen kann. "

    Nur ist es erstens falsch was Adam sagt, denn so etwas behauptet und denkt außer denjenigen Rechten, um dadurch ihre eigene peinliche Einstellung zu kaschieren, zu verharmlosen bzw. zu rechtfertigen versuchen, niemand . Zum anderen grenzt seine Äußerung an Homophobie...

    Es fällt nicht jeder auf solche demagogischen Tricks herein. Er versucht diejenigen lächerlich zu machen, die berrechtigt auf homophobe und ausländerfeindliche Tendenzen hinweisen.

  • Herr Lucke, als die AfD und damit auch SIE im Osten gewählt wurde, da waren sie der Sonnengott. Jetzt hat sich der Wind gedreht, nun sind diese Wähler alles eine braune Suppe. So schnell kann man seine Meinung ändern.
    Wann eigentlich geben sie ihr Mandat in der EU auf. Zeigen SIE endlich den nötigen Anstand und Respekt.

  • "Wann eigentlich geben sie ihr Mandat in der EU auf"

    Das sollte er dringend machen, wenn er eine Partei aufbauen will. In Brüssel kann er gar nichts reißen, wenn er Aufbauarbeit leisten muss. Ich vermute, dass er diesen Schritt aber nicht unternehmen kann...aus verschiedenen Gründen.

  • Die Weckrufler sind in einer geradezu neurotischen Angst davor gefangen, daß ihnen vom Mainstream "rechtes" Gedankengut vorgeworfen werden könne. Deshalb sind sie fast schon hysterisch darauf bedacht, sich von jeder Position, die bei böswilliger Interpretation zu derartigen Vorwürfen genutzt werden könnte, abzugrenzen.

    Wie eine Monstranz tragen sie das Dogma vor sich her, daß rechte Positionen in Deutschland keine Mehrheit finden können.

    Mit diesem Verhalten begehen sie einen grundsätzlichen Kommunikationsfehler. Man verändert nämlich Mehrheiten nicht, indem man sich ihnen in vorauseilendem Gehorsam anpaßt, sondern nur, wenn man den Mut hat, auch dem Mainstream widersprechende Positionen öffentlich einzunehmen und sich gegen Verleumdungsstrategieen auch dazu zu bekennen.

    Das war jahrzehntelang das Erfolgsrezept der Grünen. Mit immer gerade am Rand positionierten politischen Forderungen haben sie Schritt für Schritt das politische Koordinatenystem der Republik nach links verschoben, so daß am Ende sogar CDU und CSU zu entschiedenen Linksparteien mutiert sind. Das war das erfolgreiche Kommunikationsrezept Tritins.

    Die Grünen haben in all den Jahren immer die These vertreten, daß man innerhalb ihrer "Bewegung" auch extreme Positionen tolerieren müsse.

    He

  • "Wie eine Monstranz tragen sie das Dogma vor sich her, daß rechte Positionen in Deutschland keine Mehrheit finden können. "

    Stimmt doch. Rechte Positionen werden nicht "einfach so" mal übernommen. Gerade in Deutschland nicht. Man wird nicht einfach so zum Ausländerhasser, Menschenfeind oder homophob...

  • Die Weckrufler sind in einer geradezu neurotischen Angst davor gefangen, daß ihnen vom Mainstream "rechtes" Gedankengut vorgeworfen werden könne. Deshalb sind sie fast schon hysterisch darauf bedacht, sich von jeder Position, die bei böswilliger Interpretation zu derartigen Vorwürfen genutzt werden könnte, abzugrenzen.

    Wie eine Monstranz tragen sie das Dogma vor sich her, daß rechte Positionen in Deutschland keine Mehrheit finden können.

    Mit diesem Verhalten begehen sie einen grundsätzlichen Kommunikationsfehler. Man verändert nämlich Mehrheiten nicht, indem man sich ihnen in vorauseilendem Gehorsam anpaßt, sondern nur, wenn man den Mut hat, auch dem Mainstream widersprechende Positionen öffentlich einzunehmen und sich gegen Verleumdungsstrategieen auch dazu zu bekennen.

    Das war jahrzehntelang das Erfolgsrezept der Grünen. Mit immer gerade am Rand positionierten politischen Forderungen haben sie Schritt für Schritt das politische Koordinatenystem der Republik nach links verschoben, so daß am Ende sogar CDU und CSU zu entschiedenen Linksparteien mutiert sind. Das war das erfolgreiche Kommunikationsrezept Tritins.

    Die Grünen haben in all den Jahren immer die These vertreten, daß man innerhalb ihrer "Bewegung" auch extreme Positionen tolerieren müsse.

    He

Mehr zu: AfD-Austrittserklärung von Bernd Lucke - „Bitte verzeihen Sie mir!“

Serviceangebote