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AfD-Landeschef Björn Höcke Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung

Er sprach vom „afrikanischen Ausbreitungstyp“, der den „europäischen Platzhaltertyp“ verdränge – nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den thüringischen AfD-Landeschef Björn Höcke. Der Vorwurf: Volksverhetzung.
Mit seinen Ausführungen zu den unterschiedlichen Reproduktionsstrategien von Afrikanern und Europäern rief AfD-Landeschef die Staatsanwaltschaft auf den Plan. Quelle: dpa
Zweifelhafte Ansichten

Mit seinen Ausführungen zu den unterschiedlichen Reproduktionsstrategien von Afrikanern und Europäern rief AfD-Landeschef die Staatsanwaltschaft auf den Plan.

(Foto: dpa)

Erfurt/HalleDie Staatsanwaltschaft Halle ermittelt gegen den Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke wegen Volksverhetzung. Hintergrund sind Äußerungen Höckes bei einer Kundgebung im vergangenen November in Schnellroda in Sachsen-Anhalt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Er bestätigte damit einen Bericht von MDR Sachsen-Anhalt.

Der 43 Jahre alte Fraktions- und Landeschef war nach seinen Aussagen unter anderem zum „lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp“ anonym angezeigt worden. Die Staatsanwaltschaft Halle hatte den Vorgang von der Ermittlungsbehörde in Erfurt übernommen.

Höcke war bereits im Oktober wegen Volksverhetzung angezeigt worden. Damals ging es um seinen Auftritt im ARD-Talk von Günther Jauch in Berlin. Dieser Vorgang liegt bei der dortigen Staatsanwaltschaft.

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  • dpa
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