Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Afghanistan Getötete Bundeswehrsoldaten beigesetzt

In Detmold und Kastellaun sind am Freitag zwei in Afghanistan getötete Soldaten beigesetzt worden. Verteidigungsminister De Maizière betonte in seiner Trauerrede noch einmal die Wichtigkeit des Afghanistan-Einsatzes.
Kommentieren
Neben Verteidigungsminister De Maiziere (l.) erwies auch Außenminister Guido Westerwelle den Getöteten ihre letzte Ehre. Quelle: dapd

Neben Verteidigungsminister De Maiziere (l.) erwies auch Außenminister Guido Westerwelle den Getöteten ihre letzte Ehre.

(Foto: dapd)

Detmold/Kastellaun Abschied von gefallenen Soldaten: In Detmold und Kastellaun haben Angehörige, Kameraden und Politiker am Freitag zwei in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten die letzte Ehre erwiesen. Bei der Trauerfeier für einen 23-jährigen Oberstabsgefreiten in der Heilig-Kreuz-Kirche in Detmold warnte Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) erneut davor, vor der Gewalt der Taliban zu weichen. Afghanistan sei noch immer weit davon entfernt, insgesamt ein befriedetes Gebiet zu sein: „Aber unser Weg ist richtig, unsere Ziele sind richtig. Opfer dürfen nicht vergeblich sein.“

Der 23-Jährige war am 2. Juni bei einem Sprengstoffattentat auf seinen Schützenpanzer südlich von Kundus ums Leben gekommen. Bei dem Anschlag wurden fünf weitere Soldaten verwundet, einige von ihnen nahmen an der Trauerfeier für ihren Kameraden teil. Sie alle gehören zur Panzerbrigade „Lipperland“ 21, die in Augustdorf bei Detmold stationiert ist.

In Kastellaun im Hunsrück verabschiedeten sich Familie, Freunde und Kameraden in einem Gedenkgottesdienst von einem am 28. Mai in Afghanistan getöteten Major. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sagte in einer Ansprache, der 43-Jährige habe zum Frieden und zur Sicherheit in Afghanistan beitragen wollen. Bis das afghanische Volk selbst für Sicherheit sorgen könne, sei es noch ein „sehr weiter Weg“.

  • dapd
Startseite

0 Kommentare zu "Afghanistan: Getötete Bundeswehrsoldaten beigesetzt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote