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Afrika-Reise Maas wirbt für Reform des Weltsicherheitsrats

Der Bundesaußenminister setzt sich für eine Reform des UN-Sicherheitsrates ein. Auch Afrika und Lateinamerika sollen stärker vertreten sein.
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Afrika müsse eine „angemessene und permanente Vertretung“ in dem Gremium haben, sagte Außenminister Maas. Quelle: dpa
Heiko Maas in Sierra Leone

Afrika müsse eine „angemessene und permanente Vertretung“ in dem Gremium haben, sagte Außenminister Maas.

(Foto: dpa)

FreetownBundesaußenminister Heiko Maas hat zum Auftakt seiner fünftägigen Westafrika-Reise eindringlich dafür geworben, die Bemühungen um eine Reform des Weltsicherheitsrats wieder in Gang zu bringen. „Es ist jetzt lange darüber gesprochen worden und wir müssen so langsam dahin kommen, dass wir Fortschritte erzielen, Texte vorlegen, damit die Reform des Sicherheitsrats nicht auf der Strecke bleibt“, sagte der SPD-Politiker in Freetown, der Hauptstadt von Sierra Leone.

Der für Friedenssicherung und Konfliktlösung zuständige Sicherheitsrat ist das wichtigste Gremium der Vereinten Nationen. Ihm gehören nur fünf Länder ständig an, die bei allen Entscheidungen zudem Vetorecht haben: die USA, China, Russland, Frankreich und Großbritannien. Daneben gibt es zehn wechselnde Mitglieder, die nur zwei Jahre dabei sein dürfen. Eines davon ist derzeit Deutschland.

Die Struktur des Sicherheitsrats stammt aus der Zeit des Kalten Krieges. Danach gab es mehrere Reformversuche, die allesamt scheiterten. Deutschland setzt sich mit anderen Ländern dafür ein, dass die Zahl der ständigen Sitze erweitert wird und auch Afrika und Lateinamerika dabei berücksichtigt werden.

Afrika müsse eine „angemessene und permanente Vertretung“ in dem Gremium haben, sagte Maas nach einem Treffen mit dem Außenminister Sierra Leones, Alie Kabba. Die Afrikanische Union, der 53 Staaten angehören, fordert ständige Sitze für zwei afrikanische Länder. Auch Deutschland beansprucht als eine der größten Wirtschaftsmächte der Welt einen ständigen Sitz.

  • dpa
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