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Die Karrierechancen für Geisteswissenschaftler sind nicht so schlecht wie ihr Ruf, so eine neue Studie. Vor allem im Bereich der Digitalisierung punkten sie.

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  • Der von manchen diagnostizierte deutsche Rückstand in der Digitalisierung und Software-Entwicklung kommt wohl vor allem daher, daß die Informatik als Natur- und nicht als Geisteswissenschaft gesehen wird. So meinen fast alle, die "Lernenden Algorithmen" seien der Kern der modernen Künstlichen Intelligenz. Dabei "lernen" Algorithmen - wenn überhaupt - durch Versuch und Irrtum, und nicht wie die natürlichen Intelligenzen (wir Menschen) durch sprachbasierten Wissensaustausch, im Dialog oder aus Dokumenten, Büchern, Artikeln ...
    Dabei ist gerade Literatur jeder Art im Internet in praktisch unendlicher Menge und praktisch kostenlos verfügbar. Und während die "lernenden Algorithmen" mit den neuronalen Netzen das menschliche Kleinhirn simulieren, lernt die gerade aufkommende "Linguistische KI" wie unser Großhirn: vor allem durch Analyse und Aufbereitung von meist nicht trivialen Texten.
    Die entstehenden Softwareprodukte zur - zum Beispiel - Anforderungsaufbereitung von Gesetzen aus vielen verschiedenen Ländern und Sprachen sind Geisteswissenschaft. Und um nicht auch hier zurückzufallen, brauchen wir dringend Geisteswissenschaftler; das bißchen programmieren lernen sie nebenbei.

Mehr zu: Akademiker - Die Mär vom promovierten Taxifahrer: Die Chancen für Geisteswissenschaftler steigen

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