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AKK CDU-Chefin nahm an Trauung von homosexuellem Paar teil

Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich mehrfach gegen die „Ehe für Alle“ ausgesprochen. Trotzdem war sie Gast bei ein gleichgeschlechtlichen Trauung.
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Die CDU-Chefin hatte eine private Einladung zu einer gleichgeschlechtlichen Eheschließung wahrgenommen. Quelle: Bloomberg
Annegret Kramp-Karrenbauer

Die CDU-Chefin hatte eine private Einladung zu einer gleichgeschlechtlichen Eheschließung wahrgenommen.

(Foto: Bloomberg)

Berlin Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und ihr Mann Helmut haben am Freitag einem Zeitungsbericht zufolge im Saarland an der standesamtlichen Trauung und der Hochzeitsfeier eines gleichgeschlechtlichen Paares teilgenommen. „Es war eine private Einladung, die wir gerne angenommen haben“, sagte Kramp-Karrenbauer der „Saarbrücker Zeitung“ (Samstag). Sie freue sich für das Paar und wünsche ihm für die gemeinsame Zukunft alles Gute.

Trauung und Feier fanden in Marpingen im Norden des Saarlandes statt. Laut Zeitung ist einer der Eheleute ein CDU-Mitglied, mit dem die frühere saarländische Regierungschefin und ihr Mann seit Jahren gut befreundet sind.

Kramp-Karrenbauer stand mehrfach in der Kritik, weil sie die Öffnung der Ehe für Homosexuelle abgelehnt hatte. Auch für Interview-Äußerungen aus dem Jahr 2015, nach der Homo-Ehe seien andere Forderungen nicht mehr auszuschließen, etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen, war sie heftig gescholten worden. Am Rande der Feier sagte sie laut Zeitung: „Ich akzeptiere die Entscheidung des Bundestages zur 'Ehe für alle' selbstverständlich.“

Mehr: Die künftige CDU-Generalsekretärin ist bei den Unternehmern ihrer Heimat sehr beliebt. Aber reicht das?

  • dpa
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1 Kommentar zu "AKK: CDU-Chefin nahm an Trauung von homosexuellem Paar teil"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Bei der homosexuellen Ehe liegt der Schwerpunkt auf dem Wort "Ehe" nicht auf der Verbindung,
    die ja schon laenger legalisierbar ist. Man wollte den Begriff "Ehe" fuer die heterosexuelle
    Verbindung schuetzen. Aber unsere gewaehlten Volksvertreter haben dagegen entschieden,
    und das ist rechtskraeftig. Ich glaube, wir haben groessere Probleme und das sieht AKK
    auch so.