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Aktionstag IG Metall: Emissionshandel bedroht Arbeitsplätze

Nach Schätzungen der IG Metall bedrohen die Pläne zum Handel mit Luftverschmutzungs-Rechten der Industrie rund 10 000 Arbeitsplätze in Deutschland. Darum müsse es Ausnahmen für die deutsche Eisen- und Stahlindustrie geben, heißt es im Aufruf der IG Metall zum bundesweiten Aktionstag am Montag.
Auch bei Thyssen-Krupp in Dortmund gingen die Mitarbeiter auf die Straße. Fotot. dpa

Auch bei Thyssen-Krupp in Dortmund gingen die Mitarbeiter auf die Straße. Fotot. dpa

HB HENNIGSDORF. Bei der Stahlerzeugung könne der Einsatz von Kohlenstoff technisch bedingt nicht weiter reduziert werden. Am Abend sollten an mehreren Standorten, darunter im Elektrostahlwerk Hennigsdorf bei Berlin, für ausgewogene Lösungen und gegen die Gefährdung von Arbeitsplätzen demonstriert werden.

„Wir stehen zum Klimaschutz, aber der Emissionshandel darf die deutsche Industrie nicht überfordern“, sagte der 1. Bevollmächtigte der Gewerkschaft in Oranienburg, Philipp Becker. Der so genannte Allokationsplan zur Verteilung der Kohlendioxidmengen benachteilige durch zu gering angesetzte Werte die deutsche Stahlindustrie gegenüber dem Ausland. Der Plan soll an diesem Mittwoch bei der EU eingereicht werden. Im Streit um den Emissionshandel zwischen Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) sollte es am späten Abend ein klärendes Gespräch unter Leitung von Bundeskanzler Gerhard Schröder geben.

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