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Alexander Mitsch

„Es wäre für die Union das Beste, wenn Frau Merkel ihr Amt geordnet und möglichst bald an AKK übergibt.“

(Foto: dpa)

Alexander Mitsch Chef der Werteunion kämpft für eine konservative CDU – und fordert Merkels Rücktritt

Die Politik der Kanzlerin lehnt Alexander Mitsch seit der Flüchtlingskrise ab. Er plädiert dafür, dass sie ihr Amt vorzeitig an Kramp-Karrenbauer übergibt.
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BerlinSeit der Flüchtlingskrise 2015 formieren sich Unzufriedene an der Basis der Union als Opposition zu Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für Furore sorgte die Werteunion erst kürzlich, als sich ihr mit dem ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen ein Prominenter anschloss.

Nun hat der Vorsitzende Alexander Mitsch die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als er den Rücktritt von Merkel forderte, damit die neue Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer den Politikwechsel in der Einwanderungs- und Wirtschaftspolitik einleiten könne. „Es wäre für die Union das Beste, wenn Frau Merkel ihr Amt geordnet und möglichst bald an AKK übergibt“, erklärte der 50-jährige Mitsch.

Der Diplom-Kaufmann hat bereits 2018 gefordert, Merkel solle auf dem CDU-Parteitag als Vorsitzende zurücktreten. Es kam so. Mitsch kämpft seit 2015 für die Rückbesinnung auf die konservativen Werte in der CDU und versucht, Mitgliederinitiativen in CDU und CSU zu vereinen, die „CDU pur“ fordern.

Nicht, dass er ein Freund der neuen Parteichefin wäre: Er hat AKK bereits gewarnt, mit den Grünen ohne FDP zu koalieren. Dies würde eine „Zerreißprobe“ provozieren. Kramp-Karrenbauer hingegen hat es bereits als Generalsekretärin abgelehnt, die Werteunion als soziologische Gruppe anzuerkennen. Für Mitsch bitter: So wird seine Gruppe nicht von der CDU finanziell unterstützt und eingebunden.

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