„Alternative für Deutschland“ Kritiker der Euro-Rettung wollen Partei gründen

Kritiker der Euro-Rettungspolitik bereiten nach Informationen der „FAS“ die Gründung einer eigenen Partei vor. Sie soll bereits zur Bundestagswahl antreten. Ein erster Test ging schief – trotz prominenter Unterstützer.
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Parteigründer Bernd Lucke: Alternative für Deutschland?! Quelle: dapd

Parteigründer Bernd Lucke: Alternative für Deutschland?!

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Frankfurt am MainKritiker der Euro-Rettungspolitik bereiten nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ die Gründung einer Partei mit dem Namen „Alternative für Deutschland“ vor. Sie soll im April offiziell ins Leben gerufen und zur Bundestagswahl im September antreten, spätestens aber zur Europawahl im Juni 2014, wie die Zeitung berichtet. Gründer sind demnach der Ökonom Bernd Lucke, der Publizist und ehemalige FAZ-Redakteur Konrad Adam sowie der Publizist Alexander Gauland.

Einen ersten Testlauf hat die „Alternative für Deutschland“ schon gewagt. Bei der Niedersachsenwahl unterstützte sie die Freien Wähler. Das habe sich aber nicht bewährt, sagte Lucke. Nun will man Partei werden mit einer Gründungsversammlung im April.

ESM - ein Rettungsschirm mit zwei Seiten

Zu den Unterstützern der „Alternative für Deutschland“ gehören dem Bericht zufolge überproportional viele liberale und konservative Professoren, die Lehrstühle für Volkswirtschaft innehaben oder hatten. Auch der ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, finde sich auf der Unterstützerliste. Die neue Partei wendet sich laut „Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung“ gegen die Euro-Rettung, bekennt sich aber uneingeschränkt zur friedlichen Einigung Europas.

  • afp
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153 Kommentare zu "„Alternative für Deutschland“: Kritiker der Euro-Rettung wollen Partei gründen"

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  • Endlich gibt es Leute die sich gegen den Euro wenden. Er ist eine gr0ße finazielle Belastung für deutsche Rentner.Für anliegende Länder hat er bisher nur Belastung und Arbeitslosigkeit gebracht. Ich würde die initiative als Partei auch unterstützen.

  • Bin der Partei bereits beigetreten. Die Alternativlosen in der Regierung werden noch staunen:
    Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann hast du gewonnen...

  • Bravo an alle, die an der Gründung der "Alternative für Deutschland" aktiv mitarbeiten. Das ist der richtige Weg - auch zum Nutzen unserer Europäischen Freunde, denn der Euro kann so nicht funktionieren.

  • Bravo an alle, die an der Gründung der "Alternative für Deutschland" aktiv mitarbeiten. Das ist der richtige Weg und viel Erfolg...auch zm Nutzen unserer Europäischen Freunde, denn der Euro kann so nicht funktionieren.

  • Bravo, das ist der Weg, der uns wieder auf die Grundlagen ökonomischer Realität zurückführt. Der EURO ist für Europa schlicht ungeeignet.

  • Da bin ich anderer Meinung. Das deutsche "Wählervolk" wurde von der damaligen Regierung wohlweislich nicht gefragt, ob die bewährte DM gegen eine neue wohlgemeinte Kunstwährung getauscht wird. Obwohl in einer Demokratie die Mehrheit bestimmt und deswegen eine solch gravierende, schwerwiegende Entscheidung dem Wahlvolk zur Mitbestimmung gehört, war dies nicht der Fall. Das sogen. Wahlvolk hat schon gespürt, dass eine solche "umgekehrte Währungsreform" unberechenbare und nicht einschätzbare Risiken birgt. In einer Währungsreform wird eine schlechte, abgewirtschaftete Währung gegen eine neue getauscht. Hier war es umgekehrt: eine seit zig Jahren bewährte Währung (DM) wird gegen eine von Illusionen geprägte neue Kunstwährung "zwangsgetauscht". Jetzt sieht man den Erfolg: den Firmen geht es zwar gut und damit auch vielen Beschäftigten. Aber der Staat verarmt durch die ungeheuren Verpflichtungen und die unverantworliche Verschuldung. Auch der Grundgedanke, dass durch den Euro Europa stärker zusammen wächst, hat sich als Illusion erwiesen. Das Gegenteil ist der Fall: die schwächeren Länder können immer weniger mithalten und verschulden sich maßlos. Es wurde, wie beim Kommunismus, der von der Idee her, durchaus was für sich hat, übersehen, dass die teilnehmenden Länder und ihre Menschen verschieden sind. Ganz abgesehen davon, dass ihre Volkswirtschaften teilweise total anders sind.

  • ...davon ausgehend, daß sich viele Nichtwähler durch die aktuellen Parteien nicht mehr vertreten fühlen, kann ich diese niveauvolle neue Partei nur begrüßen.

  • Ich stimme überein, dass nicht alles richtig läuft im Zusammenhang mit dem Euro. Die Einführung kam zu früh und für Länder, die noch nicht dazu bereit sind. Der erste Schritt muss nun sein, die rechtlichen Grundlagen wir eine Union zu überarbeiten. Die wirtschaftlichen Möglichkeiten sind allen anderen belangen immer vorgestellt gewesen. Hier besteht Nachholbedarf. Außerdem muss die EZB stärker eingeschränkt werden in Ihrem Handlungsspielraum. Aber den Euro abschaffen zu wollen, ist nur eine Forderung zurück in die Vergangenheit. Eine solche Forderung ist absolut unsinnig.

  • Ich stimme überein, dass nicht alles richtig läuft im Zusammenhang mit dem Euro. Die Einführung kam zu früh und für Länder, die noch nicht dazu bereit sind. Der erste Schritt muss nun sein, die rechtlichen Grundlagen wir eine Union zu überarbeiten. Die wirtschaftlichen Möglichkeiten sind allen anderen belangen immer vorgestellt gewesen. Hier besteht Nachholbedarf. Außerdem muss die EZB stärker eingeschränkt werden in Ihrem Handlungsspielraum. Aber den Euro abschaffen zu wollen, ist nur eine Forderung zurück in die Vergangenheit. Eine solche Forderung ist absolut unsinnig.

  • Da bin ich gleicher Meinung. Nach der Gründung dieser Partei wird sie von den "Euro-Ilusionisten" als rechte, nationalistische, "deutschtümelische" bzw. populistische Partei abgestempelt werden. Denn viele Mitbürger sind von den Versprechungen, dass der Euro mindestens so hart wie die DM wird, schwer enttäuscht. Es ist höchste Zeit und überreif für eine solche Partei.

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