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Bundestag

Hubertus Heil (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales, verteidigt sein Rentenpaket am Donnerstag.

(Foto: dpa)

Alterssicherung Drei CDU-Abgeordnete stimmen gegen das Rentenpaket

Drei Abgeordnete der Union haben sich bei der Abstimmung im Bundestag gegen das Rentenpaket der GroKo gestellt. Große Kritik kommt aus den Reihen der jungen Abgeordneten. 
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Der Bundestag hat die neuen Vorgaben für die Alterssicherung beschlossen. Im Vorfeld hatte es jedoch viel Kritik auch aus den Reihen der Union gegen das Rentenpaket der Bundesregierung gegeben. Bis auf den weiteren Ausbau der Mütterrente trägt die Reform vor allem die Handschrift der SPD. Die Sozialdemokraten stimmten am Freitag deshalb geschlossen für die Reform. 

Aber auch bei der Union siegte am Ende die Koalitionsdisziplin. Es gab nur drei Gegenstimmen: Jana Schimke, Mitglied im Bundesvorstand der Mittelstandsvereinigung der Union, traute sich wie Thomas Bareiß, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und der Chef der Jungen Gruppe in der Union, Mark Hauptmann. Er gab sein Nein als Stellvertreter der unter 35-Jährigen in der Unionsfraktion zu Protokoll. 

„Die Rente ist ein Generationenvertrag. Die junge Generation ist bereit, ihren Anteil beizutragen." Das Gesetz stelle jedoch eine einseitige Belastung dar, Hauptmann auf Anfrage des Handelsblatts. „Die Hauptlast für die Leistungen aus dem Gesetz tragen die zukünftigen Rentenbeitragszahler.“

Auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung sei das Rentenpaket der falsche Ansatz: „Immer weniger Erwerbstätige müssen die Bezüge von mehr Rentnern finanzieren", sagte Hauptmann.

Das Rentenpaket sei vor dem Hintergrund langfristig kaum finanzierbar und bedeutet für kommende Generationen eine hohe finanzielle Belastung. Daher habe er als Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Fraktion gegen das Gesetz gestimmt.

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