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Alterssicherung Renten sollen 2019 um mehr als 3 Prozent steigen

Im kommenden Jahr sollen die Renten im Westen um 3,18 Prozent steigen, im Osten um 3,91 Prozent, geht aus einem Bericht hervor.
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Rentner freuen sich über mehr Geld. Quelle: dpa
Älteres Paar im Kurpark

Rentner freuen sich über mehr Geld.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die gesetzlichen Renten in Deutschland werden im kommenden Jahr voraussichtlich um mehr als drei Prozent steigen. Das meldet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf einen Entwurf des „Rentenversicherungsberichts 2018“, welcher dem Netzwerk vorliegt. Die Deutsche Rentenversicherung Bund will an diesem Mittwoch über die Finanzentwicklung bei der gesetzlichen Rente im kommenden Jahr berichten.

Zum 1. Juli 2019 werde ein Rentenplus von 3,18 Prozent in Westdeutschland erwartet. Im Osten der Republik sollen die Renten um 3,91 Prozent steigen. Endgültig festgelegt werden soll die Rentenerhöhung für 2019 erst im kommenden Jahr, wenn die Daten zur Lohnentwicklung 2017 vollständig vorliegen. Eine monatliche Rente von 1000 Euro, die nur auf Westbeiträgen beruht, würde sich demnach also um 31,80 Euro erhöhen, eine gleich hohe Rente mit Ostbeiträgen um 39,10 Euro.

„Ab dem kommenden Jahr steigen die Renten bis zum Jahr 2032 um insgesamt rund 38 Prozent an“, heißt es in dem Bericht, was einer durchschnittlichen Steigerungsrate von 2,5 Prozent pro Jahr entspreche.

Auch im laufenden Jahr durften sich Rentner bereits über eine Erhöhung ihrer Renten freuen: Am 1. Juli diesen Jahres waren die Renten im Westen um 3,22 Prozent und im Osten um 3,37 Prozent gestiegen.

Der Bericht kommt nur wenige Tage vor der Verabschiedung des Rentenpakets der Bundesregierung am Donnerstag. Mit diesem will sie verhindern, dass bis zum Jahr 2025 will die Bundesregierung das gesetzliche Rentenniveau unter 48 Prozent absinkt. Danach soll das Sicherungsniveau stufenweise über 45,8 Prozent im Jahr 2030 auf 44,9 Prozent im Jahr 2032 herabgesetzt werden.

Zuletzt haben vor allem die Arbeitgeberverbände das Rentenpaket der Bundesregierung als zu teuer und ungerecht kritisiert. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände warnte am Montag, dass das Paket hohe Zusatzbelastungen nach sich ziehen würde.

Allein bis 2030 würden die Paketmaßnahmen zu Mehrausgaben von über 75 Milliarden Euro für die gesetzliche Rentenversicherung führen, heißt es in der Stellungnahme von BDA. Der Verband befürchtet, dass die Regierung das Ziel verfehlt, den Rentenbeitrag bis zum Jahr 2030 nicht über 22 Prozent vom Bruttolohn steigen zu lassen. Kritisiert werden demnach auch die hohen Kosten für die Mütterrente.

Mit Material von Reuters und dpa

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