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Altersversorgung Heil sieht Verlässlichkeit der gesetzlichen Rente abgesichert

Die GroKo hat die Absicherung der Rentenfinanzen bis 2025 verankert. Bundesarbeitsminister Heil verteidigt das Vorgehen der Großen Koalition nun.
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Rente: Heil sieht Verlässlichkeit gesetzlicher Rente abgesichert Quelle: dpa
Hubertus Heil

Der Bundessozialminister verteidigt die von der GroKo verankerte Absicherung der Rentenfinanzen bis 2025.

(Foto: dpa)

BerlinHubertus Heil (SPD) hat die von der Großen Koalition verankerte Absicherung der Rentenfinanzen bis 2025 verteidigt. Dies bringe Verlässlichkeit für die gesetzliche Rente, sagte Heil zum Beschluss des Rentenversicherungsberichts 2018 am Mittwoch im Kabinett. Demnach soll das Rentenniveau von derzeit 48,1 Prozent nicht unter 48 Prozent des Durchschnittsverdienstes sinken. Das Rentenniveau ist die Standardrente nach 45 Beitragsjahren. Zudem soll der Beitragssatz nicht über 20 Prozent steigen. Aktuell liegt er bei 18,6 Prozent.

Am besten für eine gute Absicherung im Alter sind aber eine gute und möglichst wenig unterbrochene Erwerbstätigkeit, wie Heil deutlich machte. Auch die geplanten Verbesserungen bei der Weiterbildung trügen zu einer besseren Alterssicherung bei, erklärte er.

Wie bereits zuvor bekannt wurde, arbeiten immer mehr Menschen in Deutschland auch mit über 60 Jahren noch. So sind aktuell 58 Prozent der 60- bis 64-Jährigen erwerbstätig, wie aus dem Bericht zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre hervorgeht, den das Kabinett ebenfalls beschloss. Im Jahr 2000 waren es 20 Prozent. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 60 und 64 Jahren stieg demnach bis 2017 um 1,5 Millionen auf 2,1 Millionen.

Derzeit liegt die Regelaltersgrenze bei 65 Jahren und sieben Monaten. Sie wird schrittweise angehoben. Erst für 1964 Geborene gilt die umstrittene Rente mit 67; sie erreichen sie 2031. Die Bundesregierung hält diesen 2007 beschlossenen Schritt weiterhin für „notwendig und vertretbar“. Die stufenweise Anhebung über einen langen Zeitraum verhindere eine Überforderung von Beschäftigten und Unternehmen.

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sieht Handlungsbedarf bei der Altersversorgung. „Die Menschen schaffen es nicht, über die private Vorsorge den Löchern hinterherzusparen, die in den letzten Jahren bei der gesetzlichen Rente gerissen worden sind. Damit ist ein sinkendes Rentenniveau auf Dauer nicht auszugleichen“, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch). Buntenbach forderte, in den kommenden Jahren müsse das Rentenniveau wieder angehoben werden.

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