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Jens Spahns Plan, die Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten zu halbieren, fand in der Koalition viel Unterstützung. Doch nun ist es vorbei mit der Einigkeit.

Kommentare

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  • Sehr geehrter Herr Straubinger, was sind Sie für ein Mensch?
    Sie sind vehement gegen eine Entschädigung und Abschaffung der Sozialversicherungsbeiträge für Direktversicherungsnehmer. Sie wollen einfach nicht differenzieren. Sie wissen ganz genau, welche Unterschiede es bei Direktversicherungen gibt:
    - Einmal die Altverträge, abgeschlossen vor 2002, die bereits in der Einzahlungsphase bei monatlicher Zahlung ihren Anteil zur Entrichtung der Sozialversicherung geleistet haben, die keine Betriebsrenten sind, da der Arbeitgeber weder eine Versorgungszusage erteilt hat, noch einen Cent dazugezahlt hat.
    - Und die Verträge abgeschlossen ab 2002, die in der Einzahlungsphase keine Beiträge zur Sozialversicherung leisten mussten.
    - Betriebsrente vom Arbeitgeber gezahlt, bei denen auch in der Einzahlungsphase keine Beiträge geleistet wurden.
    Die Frage nach der Redlichkeit der Politik (Politiker) stellt sich für Sie nicht. Sie glauben über dem zu stehen.
    Sie sind Allianz-Lobbyist, Allianz-Vertreter, Bundestagsabgeordneter und als solcher verhalten Sie sich in diesem Zusammenhang wie ein Parasit.
    Erst verkaufen Sie vor 2002 im Namen der Allianz Direktversicherungen mit dem Versprechen, dass die Auszahlungen steuer- und sozialversicherungsfrei erfolgen. Sie profitieren direkt von den Abschlüssen mit Direktversicherungsnehmern. Dann aalen Sie sich jahrelang an den Anteilen, die Sie von der Allianz an den Beitragszahlungen erhalten. 2003 stimmen Sie dann für das GMG-Gesetz und "veruntreuen" damit die Gelder, die Ihnen im Treu und Glauben an Ihre Versprechen beim Vertragsabschluss anvertraut wurden. Und wenn dann die Direktversicherung fällig wird, die Allianz die Auszahlung den Krankenkassen meldet und diese die Auszahlung mit ca. 20% Sozialbeiträgen verbeitragen, sind Sie jetzt als Politiker der Auffassung, dass dies alles in Ordnung ist. Sie werfen nun die für Sie als Allianz-Vertreter nutzlose Hülle, die Sie jahrelang ausgesaugt haben, weg.

  • Max Straubinger hat Recht und eine Halbierung der Beiträge bei Betriebsrenten wäre ungerecht.
    Die Empörung der Betroffenen darüber sei zwar verständlich, sagte Straubinger. Doch diese Empörung werde durch die Halbierung des Beitragssatzes für die Zukunft nicht kleiner werden, so Straubinger weiter: „Die sogenannten Direktversicherungsgeschädigten, die bereits zehn Jahre ihren Beitrag geleistet haben, fragen sich vielmehr jetzt zu Recht: Was ist nun mit uns?“, sagte Straubinger.
    Er hat dies richtig erkannt und hiervon sollte man Abstand nehmen, weil dies dies nicht vermittelbar und finanzierbar ist.
    Sofortiger Beitragsstopp der Direktversicherten ( Altverträge) und Rückzahlung ist der einzige richtige Weg, weil hier in der Ansparphase bereits die Sozialversicherungsbeiträge geleistet wurden.
    Er sollte sich hierfür einsetzen, dies ist er seinen Kunden als Allianz Generalvertretung schuldig.

    Sein Motto : Versicherung ist Vertrauenssache!

  • Max Straubinger hat Recht und eine Halbierung der Beiträge bei Betriebsrenten wäre ungerecht.
    Die Empörung der Betroffenen darüber sei zwar verständlich, sagte Straubinger. Doch diese Empörung werde durch die Halbierung des Beitragssatzes für die Zukunft nicht kleiner werden, so Straubinger weiter: „Die sogenannten Direktversicherungsgeschädigten, die bereits zehn Jahre ihren Beitrag geleistet haben, fragen sich vielmehr jetzt zu Recht: Was ist nun mit uns?“, sagte Straubinger.
    Er hat dies richtig erkannt und hiervon sollte man Abstand nehmen, weil dies dies nicht vermittelbar und finanzierbar ist.
    Sofortiger Beitragsstopp der Direktversicherten ( Altverträge) und Rückzahlung ist der einzige richtige Weg, weil hier in der Ansparphase bereits die Sozialversicherungsbeiträge geleistet wurden.
    Er sollte sich hierfür einsetzen, dies ist er seinen Kunden als Allianz Generalvertretung schuldig.

    Sein Motto : Versicherung ist Vertrauenssache!

  • Komisches Gerechtigkeitsempfinden von Herrn Straubinger (CSU). Er sorgt sich um die 40 % der Versicherten, die keinen "Anspruch" auf Betriebsrente hätten.
    Diese Gruppe hätte ja auch vorsorgen können. Mehr Lohnauszahlung und Konsum war Ihnen jedoch wichtiger, als für das Alter vorzusorgen.
    Jetzt nehmen sie die Krankenversicherungsleistungen im gleichen Umfang in Anspruch wie diejenigen, die durch entsprechenden Lohnverzicht mittels Direktversicherung vorgesorgt haben und heute die Krankenkassenbeiträge für diese Gruppe mitbezahlen.
    Gerechtigkeit sieht anders aus!

  • Und nun soll auch noch der geplante Freibetrag 152 Eur (anstatt Freigrenze) gestrichen werden. Dem Kommentar eines anderen Blattes ist nichts hinzuzufügen:
    Besonders dreist fällt der Rentenklau allerdings bei vor 2004 sogenannten Direktversicherungen aus. Denn diese werden aus Nettogehältern bezahlt, die bereits mit Sozialbeiträgen belastet waren. Hier greifen die Sozialkassen also gleich mehrfach zu: Bei der Beitragszahlung an die Versicherung und dann noch einmal bei der Auszahlung der Renten – aktuell sogar mit doppeltem Satz. Für manch einen Sparer heißt das, dass er letztlich statt einer Rendite sogar einen Verlust mit der Altersvorsorge erleidet. Hier wäre ein zweiter Schritt der Politik dringend nötig: Die Belastung mit Krankenversicherungsbeiträgen bei der Auszahlung muss weg, Bestandsschutz wieder gesichert sein.

  • (Arbeitgeber oder Nettolohn) entscheiden ist wer der Versicherungsnehmer ist, sagt das BVerfG ganz deutlich, dass wir beitragsfrei sind. Das Gericht urteilt, dass man auf Versorgungsbezüge schon seit 1983 Beiträge zahlen muss, aber wir ich geschrieben haben waren wir bis zum 31.12.2003 beitragsfrei. Das wird geflissentlich übersehen. Leider muss ich sagen, dass Altersvorsorge sich in Deutschland nicht lohnt. Das gilt auch für die 5 Wege zur betrieblichen Altersvorsorge ab 2002 geregelt im Altersvermögensgesetz.
    In die Direktversicherung und die Pensionskasse z.B. zahlt man mehr ein als man ausgezahlt bekommt.
    Unglaublich aber wahr.

  • Durch die sture und ungerechtfertigte Haltung der CSU wird die Altersarmut, die Not und die Verzweiflung der Arbeitnehmer vergrößert. Was sind das für Volksvertreter. Den begangenen Betrug von 2004 jetzt mit moralischen Bedenken entschuldigen ist doppelt tragisch. Wer sind die „ sogenannten" Direktversicherungsgeschädigten die hier um ihr Recht und ihr Geld betrogen werden? Wir alle haben bis ca 2002 in die private Altersvorsorge invertiert und haben pauschaliert versteuerten Lohn über den Arbeitgeber in eine Kapitallebensversicherung gezahlt. Ohne gesetzliche Grundlage wurde diese Kapitallebensversicherung zum Versorgungsbezug erklärt, der Beitragspflicht unterworfen und den Versorgungsbezügen gleichgestellt. Die Politiker fühlen sich bestärkt durch Urteile des BSG von 2007 und des BVerfG von 2010. Aber wichtige Punkte werdendabei übersehen. Während das BSG sagt, dass es nicht darauf ankommt wer das Geld gezahlt hat (Arbeitgeber oder Nettolo

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