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Altersvorsorge Konzernchefs für bessere soziale Absicherung

Telekom-Chef Timotheus Höttges und Götz Werner, Gründer der Drogeriekette dm, haben sich in die Diskussion um die soziale Absicherung im Alter eingeschaltet. Werner wirbt sogar für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
16.10.2017 - 11:21 Uhr 1 Kommentar
Thimotheus Höttges und Götz Werner für bessere soziale Absicherung Quelle: dpa
Timotheus Höttges

Es müsse jetzt über Instrumente wie „das bedingungslose Grundeinkommen und als Teilvariante davon die Grundversorgung im Alter“ gesprochen werden, sagt der Telekom-Chef.

(Foto: dpa)

Berlin Vor Beginn der Sondierungsgespräche von Union, Grünen und FDP für eine Jamaika-Koalition im Bund fordern Chefs großer Unternehmen eine bessere Altersabsicherung der Deutschen. Die Digitalisierung werde die Unternehmens- und Arbeitswelt enorm verändern, sagte Telekom-Chef Timotheus Höttges dem „Tagesspiegel“ (Montagausgabe). „Deshalb brauchen wir eine Diskussion, wie wir die Sozialsysteme auf die Herausforderungen der Digitalisierung einstellen.“ Es müsse jetzt über Instrumente wie „das bedingungslose Grundeinkommen und als Teilvariante davon die Grundversorgung im Alter“ gesprochen werden.

Götz Werner, Gründer und Aufsichtsrat der Drogeriekette dm, wirbt schon länger für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Jeder habe das Recht auf ein bescheidenes, aber menschenwürdiges Leben. „Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde diesen Artikel unserer Verfassung endlich Gültigkeit verleihen“, sagte er der Zeitung. Zum Thema Vorsorge im Alter meinte Werner: „Es kann nicht sein, dass eine Rentnerin, die drei Kinder groß gezogen hat und dann den Ehemann gepflegt hat, bis er starb, heute nicht von ihrer Rente leben kann. Altersarmut ist grober Undank.“ Zuvor hatte auch schon Siemens-Chef Joe Kaeser für eine „Grundversorgung für das Alter“ plädiert.

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    1 Kommentar zu "Altersvorsorge: Konzernchefs für bessere soziale Absicherung"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Warum lassen die Herren dann nicht allen ihren Beschäftigten eine betriebliche Altersvorsorge zukommen und nicht nur den Führungskräften? Die gesetzliche Rentenversicherung kann nur existieren, wenn die Rente an den gezahlten Beiträgen ausgerichtet wird. Kindererziehungszeiten und Pflegezeiten werden auch jetzt schon berücksichtigt. Wenn eine Einheitsrente gewollt ist, muß man das Rentensystem umstellen. Wie hoch soll denn so ein bedingsloses Grundeinkommen sein? Und warum soll ich noch arbeiten, wenn ich davon leben kann? Es gibt jetzt schon Menschen, die lieber einen Minijobs ausüben und soziale Leistungen beziehen, als voll zu arbeiten. Ein Grundeinkommen kann es nur geben, wenn es auch einen Arbeitszwang gibt. Dass dies den Vorstellungen von Leuten entspricht, die die Bürger gängeln wollen, ist klar. Mit einem mündigen Bürger hat das aber wenig zu tun. Mit sozialer Marktwirtschaft auch nicht.

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