Andeutung aus NRW Kraft weiß, wer SPD-Kanzlerkandidat wird

Die SPD-Spitze will sich in der Frage der Kanzlerkandidatur erst Ende Januar erklären. NRW-Ministerpräsidentin Kraft deutet jetzt an, die Würfel seien schon gefallen. Zum Landtagswahlkampf will sie Klarheit.
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Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft machte Andeutungen zur K-Frage der SPD. Quelle: dpa
Vorgeprescht

Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft machte Andeutungen zur K-Frage der SPD.

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Düsseldorf/BerlinDie Entscheidung über den SPD-Kanzlerkandidaten ist gefallen - behauptet jedenfalls Hannelore Kraft. Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin und SPD-Bundesvize sagte beim „Ständehaus-Treff“ der „Rheinischen Post“ am Montagabend in Düsseldorf nach einem Bericht der Zeitung: „Ich weiß, wer es wird, aber ich sage es Ihnen nicht.“

Dabei hatte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley gerade noch die Möglichkeit eines Mitgliederentscheids über die Frage der Kanzlerkandidatur in Spiel gebracht. „Wenn wir mehrere Kandidierende haben, die sich zur Wahl stellen, dann werden wir eine Urwahl durchführen“, sagte sie am Montag in Berlin.

Zwar verlautete umgehend aus SPD-Führungskreisen, es werde aller Voraussicht nach keinen Mitgliederentscheid geben. Der beschlossene Zeitplan habe aber Bestand: Ende Januar soll bei einer Vorstandsklausur der Kanzlerkandidat präsentiert werden.

Kraft hatte sich vor zwei Wochen im „Tagesspiegel“ bereits für Parteichef Sigmar Gabriel in der K-Frage ausgesprochen. Im Mai nächsten Jahres wird in NRW gewählt. Kraft, die Regierungschefin in Düsseldorf bleiben will, dringt seit längerem auf eine Entscheidung bei der Kandidatenkür. Sie will Klarheit haben, bevor der Wahlkampf an Rhein und Ruhr richtig losgeht.

Gabriel hat als Vorsitzender das erste Zugriffsrecht. Auch EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, der in die Bundespolitik wechselt, werden Ambitionen auf eine Kandidatur nachgesagt. Als Dritten im Bunde rief Gabriel zuletzt den Hamburger Regierungschef Olaf Scholz auf.

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet wirft der SPD vor, bei der Suche nach einem Kanzlerkandidaten die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. „Wie fördert man Verdrossenheit und Populismus? Frau Kraft, weiß genau, wer SPD-Kanzlerkandidat wird und bis Februar wird Theater gespielt“, schrieb Laschet im Kurznachrichtendienst Twitter. Der CDU-Kandidat Kraft im Mai bei der Landtagswahl heraus.

Martin Schulz verlässt Brüssel: Weg frei für SPD- Kanzlerkandidatur?

  • dpa
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11 Kommentare zu "Andeutung aus NRW: Kraft weiß, wer SPD-Kanzlerkandidat wird"

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  • @ Frau Pia Paff

    >> Die Sozn sind ein ganz armseliger Haufen. 18% ... das passt >>

    Da die Sozn aber davon ausgehen, dass sie den Kanzler stellen können, gehen sie doch davon aus, dass die CDU UNTER 18 % rutscht........!

  • Wie wäre es denn mit einem Kompromiß? Eine weibliche Kandidatin, die genauso dick ist wie Gabriel.

  • Hauptsache Herr Schulz wird nicht nominiert!

  • Diesmal weiß sie was und sagt nix.

    Wir kennen sie anders: Sagt was und weiß nix.

  • Neulich sagte mir ein Bekannter, ein Bürger NRWs, folgendes:
    Hannelore Kraft"los" weiss offensichtlich immer mehr als sie der Öffentlichkeit preisgeben mag, u.U. auch i.S. politisch geschönter Polizeibericht bei den legendären Silvesterübergriffen auf der Kölner Domplatte 2015/16?
    Wäre da nur nicht das politisch selektive Erinnerungsvermögen der NRW-Kanzlerin, dumm aber auch.

    Die SPD und die grün-sozialistische Verwandtschaft haben NRW zum wirtschaftlichen Schlusslicht Deutschlands gemacht (NULL, NULL Wachstum), von der einstigen Lokomotive des Landes (ok ist schon etwas länger her). Achja, in der Kriminalstatistik liegt man dafür uneinholbar vorn.
    Und zusätzlich hat man große Teile des Bundeslandes, allen voran das Ruhrgebiet, durch ideologische "Sozial- und Bildungs"politik zum real-existierenden Gotham City aktiv verkommen lassen. Dortmund bis Duisburg, eine einzige NoGo-Area könnte man fast unken.

    Aber wie Honnecker noch den 40ten der DDR feierte - kurz vorm endgültigen Zusammenbruch - so oder so ähnlich feierte man sich in NRW kürzlich zum 75ten.

    Beibt nur zu hoffen, dass das die letzte Feier dieser Kreativtruppe um Kraft"los", Lührmann, Jäger & Co im Regierungsamt war.

    Darf man das so sagen? Oder wird wieder zensiert? ... wie bei Honnie

  • „Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.”
    – Gebrüder Rothschild, London 1863, Rothschild-Bankendynastie

  • „Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt. Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen.”
    – Silvio Gesell (1862 – 1930), Deutsch – Argentinischer Kaufmann, Begründer der Freiwirtschaftslehre

  • Hannelore Kraft des Amtes waltet Sie ohne Sinn und Verstand

  • Neulich sagte mir ein Bekannter, ein Bürger NRWs folgendes:
    Hannelore Kraft"los" weiss offensichtlich immer mehr als sie der Öffentlichkeit preisgeben mag, u.U. auch i.S. politisch geschönter Polizeibericht bei den legendären Silvesterübergriffen auf der Kölner Domplatte 2015/16?
    Wäre da nur nicht das politisch selektive Erinnerungsvermögen der NRW-Kanzlerin, dumm aber auch.

    Die Sozen und die grün-sozialistische Verwandtschaft haben NRW zum wirtschaftlichen Schlusslicht Deutschlands gemacht (NULL Wachstum NULL), von der einstigen Lokomotive des Landes (ok ist schon etwas länger her). O.K., in der Kriminalstatistik liegt man dafür uneinholbar vorn. Und zusätzlich hat man große Teile des Bundeslandes, allen voran das Ruhrgebiet, durch ideologische "Sozial- und Bildungs"politik zum real-existierenden Gotham City aktiv verkommen lassen. Dortmund bis Duisburg, eine einzige NoGo-Area könnte man fast unken.

    Aber wie Honnecker noch den 40ten der DDR feierte - kurz vorm endgültigen Zusammenbruch - so oder so ähnlich feierte man sich in NRW kürzlich zum 75ten.

    Beibt nur zu hoffen, dass das die letzte Feier dieser Chaostruppe um Kraft"los", Lührmann, Jäger & Co im Regierungsamt war.  

  • Bei den Medien und Politikers der Altparteien scheint erst einmal soetwas wie "Cognitive Dissonaz" um sich zu greifen.
    Nachdem es sich herumgesprochen hat, dass es nicht hilft den Kopf in den Sand zu stecken, folgt nun die Strategie der Kopflosen Hühner, denen der Hahn abhanden gekommen ist, und die den Fuchs bereits gesichtet haben.

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