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Anhaltend hohe Infektionszahlen Wissenschaftler schlagen Alarm: Wieler, Drosten und Fuest fordern schnellen und harten Lockdown

Die Rufe nach weiteren Corona-Einschränkungen werden lauter. Die Leopoldina plädiert für strikte Maßnahmen. Einige Länder sind schon weiter – wie Sachsen.
08.12.2020 - 14:05 Uhr 12 Kommentare
Trotz des Teil-Lockdowns sinkt die Zahl der täglichen neuen Fälle kaum. Quelle: AP
U-Bahn-Station in Frankfurt

Trotz des Teil-Lockdowns sinkt die Zahl der täglichen neuen Fälle kaum.

(Foto: AP)

Berlin Angesichts der anhaltend hohen Neuinfektionen fordert die einflussreiche Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Corona-Maßnahmen drastisch zu verschärfen. Die Schulpflicht sollte bereits ab nächster Woche bis zu den Weihnachtsferien aufgehoben und Kontakte „auf das absolute Mindestmaß reduziert“ werden, heißt es in einer Mitteilung von diesem Dienstag.

Nach Spiegel-Informationen haben unter anderem Virologe Christian Drosten, RKI-Chef Lothar Wieler und Ifo-Präsident Clemens Fuest das Papier unterstützt.

Der Ratschlag der Wissenschaftler kommt zu einer Zeit, in der ohnehin im Bund und vielen Ländern über neue Einschränkungen diskutiert wird. Einige Bundesländer preschen vor: In Sachsen gelten von der kommenden Woche an deutlich strengere Schutzmaßnahmen geben.

Das Kabinett wird nach Angaben von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitag formell beschließen, dass ab kommenden Montag, 14. Dezember, Schulen und nicht lebensnotwendige Geschäfte geschlossen werden. Zuvor hatte bereits die „Bild“-Zeitung von entsprechenden Plänen berichtet.

Die Wissenschaftler der Leopoldina empfehlen allerdings ein bundesweites Vorgehen. „Ab dem 24. Dezember 2020 bis mindestens zum 10. Januar 2021 sollte in ganz Deutschland das öffentliche Leben weitgehend ruhen und ein harter Lockdown gelten“, schreiben sie. Hierfür sollten alle Geschäfte bis auf die des täglichen Bedarfs geschlossen, die Weihnachtsferien in den Bildungseinrichtungen verlängert und das Homeoffice, wenn möglich, gestattet werden.

Zudem empfehlen die Wissenschaftler für den Wiederbeginn des Unterrichts ab dem 10. Januar ländereinheitliche Regeln für Wechselunterricht in den weiterführenden Schulen, die ab einem bestimmten Infektionswert greifen sollen. Für alle Jahrgangsstufen sollte ein Mund-Nasen-Schutz im Unterricht verpflichtend sein, so die Leopoldina.

Stimmung der Bevölkerung: Frustration macht sich breit

Mehrere Ministerpräsidenten hatten sich in den vergangenen Tagen für eine neue Bund-Länder-Runde mit Kanzlerin Angela Merkel ausgesprochen. Die soll am kommenden Donnerstag stattfinden.

Wegen der Corona-Lage macht sich zunehmend Frustration breit. „Wir haben aktuell eine ganz schlechte Situation: Vieles wurde geschlossen, aber es verbessert sich nichts mehr“, sagt Clemens Fuest. Deutschland ist seit Anfang November im Teil-Lockdown, aber das Robert Koch-Institut (RKI) meldet wieder steigende Neuinfektionen.

Der Lockdown light bringt nicht die gewünschten Resultate. Ist die Politik der Einschränkungen also unwirksam, oder muss die Dosis erhöht werden? Viele Politiker, Ärzte, aber auch Ökonomen und Wirtschaftsvertreter sind für schärfere Maßnahmen.

„Wir wollen, dass es schnell besser wird“, sagt Anton Börner, Präsident des Bundesverbands Groß- und Außenhandel (BGA). „Deshalb brauchen wir jetzt kurzfristig stärkere Einschränkungen, insbesondere im privaten Bereich.“

Nur so könne man einen weiteren Lockdown und damit einen abermaligen enormen wirtschaftlichen Schaden vermeiden – und möglichst schnell zu einem halbwegs normalen Wirtschaftsalltag zurückkehren. „Je stärker wir uns jetzt einschränken, umso wahrscheinlicher können wir im neuen Jahr auf schmerzlichere Maßnahmen verzichten, die wir alle nicht wollen“, meint Börner.

Branchen, die vom aktuellen Teil-Lockdown stärker betroffen sind, sehen die jetzigen Einschränkungen hingegen kritischer. Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) berichtet nach einer aktuellen Umfrage unter seinen Mitgliedern von „Enttäuschung und Verzweiflung“, auch weil die versprochenen Hilfen des Bundes nur langsam fließen.

Die Stimmungslage in der Bevölkerung geht eher Richtung Lockdown. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov für das Handelsblatt hat sich eine Mehrheit der Bundesbürger für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen noch vor Weihnachten ausgesprochen: 51 Prozent halten dies für richtig.

Weitere 26 Prozent sprechen sich dafür aus, Verschärfungen nur regional dort umzusetzen, wo es angesichts des Infektionsgeschehens notwendig ist. 18 Prozent sprechen sich gegen regionale oder gar bundesweite Verschärfungen aus.

Nicht nur Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) arbeitet an strengeren Regeln. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat bereits entschieden, wegen der Corona-Pandemie den Katastrophenfall auszurufen. Ab Mittwoch soll es in dem Bundesland deutliche Einschränkungen geben, bis hin zu nächtlichen Ausgangssperren in Hotspots.

Söder und Kretschmer und weitere Länderchefs sprachen sich für eine möglichst baldige gemeinsame Videoschalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aus, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Die nächste Ministerpräsidentenkonferenz ist eigentlich für den 4. Januar geplant.

Merkel: Zusätzliche Maßnahmen nötig

Merkel hält weitergehende Maßnahmen noch vor Weihnachten für nötig. Gegenwärtig werde ihr zu viel über Glühweinstände gesprochen und zu wenig über die Krankenschwestern und Pflegekräfte, die auf den Intensivstationen und in den Pflegeheimen arbeiten müssten, sagte Merkel am Montag nach Angaben von Teilnehmern in einer Videositzung der Unionsfraktion.

Mit den bisher ergriffenen Maßnahmen komme man von den auf einem viel zu hohen Niveau stagnierenden Infektionszahlen nicht herunter. Das heiße, man werde den Winter nicht ohne zusätzliche Maßnahmen durchstehen können.

Gleichzeitig steigt die Kritik an den für die Weihnachtsferien vorgesehenen Lockerungen. Mildere Regeln etwa bei den Kontaktbeschränkungen über den Jahreswechsel könnten „zu einem Anstieg der Infektionszahlen führen, mit weiteren Folgen für die Kliniken“, warnte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß. „Ich rate aufgrund der aktuellen Lage dringend dazu, diese angekündigten Lockerungen nicht aufrechtzuerhalten.“



Außerdem seien Verschärfungen der Maßnahmen „in Gebieten mit sehr hoher Inzidenz absolut sinnvoll und notwendig“, sagte Gaß dem Handelsblatt. Die Appelle an die Bevölkerung, ihre privaten Kontakte so gering wie möglich zu halten, würden „offenbar nicht genügend fruchten“.

Die Stagnation der von den Behörden registrierten Neuinfektionen auf hohem Niveau bringe die Krankenhäuser dauerhaft in eine sehr schwierige Situation. Nach Angaben des RKI werden derzeit mehr als 4100 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Davon müssen knapp 2500 beatmet werden. In den Krankenhäusern gibt es noch etwa 5500 freie Intensivbetten.

Ökonomen fordern den harten Lockdown

Angesichts der Infektionszahlen und der Situation in den Krankenhäusern fordern auch Ökonomen härtere Einschnitte. Der Grundgedanke dabei: Ein schneller harter Lockdown richtet weniger wirtschaftlichen Schaden an als monatelange Einschränkungen und Unsicherheit.

„Ich halte es für naheliegend, den Lockdown über die Weihnachtsferien zu verschärfen, weil da viele Betriebe ohnehin zumachen, und die Weihnachtsferien zu verlängern, denn natürlich spielen die Schulen eine Rolle im Infektionsgeschehen“, sagt Ifo-Präsident Fuest. Konkret schlägt er vor, die Geschäfte, außer denen des täglichen Bedarfs, während der Weihnachtsferien zu schließen.

Der Klinikverband warnt vor einer Überlastung der Intensivstationen. Quelle: dpa
Intensivpatienten

Der Klinikverband warnt vor einer Überlastung der Intensivstationen.

(Foto: dpa)

Andere Ökonomen wollen dagegen bei den seit Anfang November bestehenden Schließungen bleiben. Restaurants, Hotels und Kultureinrichtungen sind seitdem geschlossen, Versammlungen weitgehend verboten. Wirtschaftsweisen-Chef Lars Feld hält Verschärfungen für verfrüht: „Die Maßnahmen haben ja wenigstens die Dynamik gebrochen“, sagt Feld. Er ist allerdings gegen Lockerungen an Silvester.

Inzwischen sei klar, dass die Ansteckung sehr häufig in Gruppensituationen stattfinde, sagt Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Er verlangt daher, dass sich die Politik darauf konzentriert, durch Auflagen diese Gruppensituationen zu vermeiden. „Dann dürften sich Pandemieschutz und überschaubare Einschränkungen für die Wirtschaft miteinander verbinden lassen.“

Mehr: Hunderte Corona-Impfzentren sollen in ganz Deutschland entstehen.

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12 Kommentare zu "Anhaltend hohe Infektionszahlen: Wissenschaftler schlagen Alarm: Wieler, Drosten und Fuest fordern schnellen und harten Lockdown"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die AFDler, die hier ständig unterwegs sind, um die Covid-19-Pandemie zu verharmlosen, sollten sich einmal fragen, warum ausgerechnet in dem Bundesland, in dem die AFD ihre größte Anhängerschaft hat, die 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zu allen anderen Bundesländern mit großem Abstand am höchsten ist. Will die AFD etwa ihre eigene Anhängerschaft dezimieren, indem sie sie dazu veranlasst, sich nicht an die Vorsichtmaßnahmen zu halten (siehe Demos). Besonders klug ist das nicht.

  • Mir wird zu viel über Merkel und andere Politiker gesprochen, deren Strategie sich darin erschöpft graduelle Unterschiede von einem sog. Lockdown zum anderen festzulegen und Geld auszugeben. Und wenn das Geld ausgegeben und Wirtschaftszweige ruiniert sind, herrscht Funkstille. Einen wirklichen Plan und eine wirkliche Strategie zur Erkundung der Übertragungswege des Virus hat die Politik nicht. Der Chef der Helios-Kliniken hat in einem Interview mit der FAZ sinngemäß gesagt, dass zu diesem Zweck viele Daten bei vielen Krankenhäusern gespeichert sind. Offensichtlich werden sie nicht zusammengetragen und nicht genutzt.Mein Fazit für die Politik: Operative Hektik (eines in der Verfassung nicht vorgesehenen Gremiums) ersetzt geistige Windstille

  • @Herr Peter Michael:
    sehr guter Kommentar.
    Meine Überlegung:
    1. Kostenlose FFP2 Masken für alle
    2. Massen - Antigentests
    3. Lockdown über Weihnachten 25.12.-10.1.21 (homeoffice ok, Industrien mit Schutzkonzept ok, Lebensmittelläden ok)
    Das dürfte wohl günstiger kommen - und wohl auch effektiver sein.
    Wenn man allerdings die tatsächliche Übersterblichkeit ansieht, dann zweifelt man an der Gefährlichkeit Coronas.

  • Soso, "Wissenschaftler schlagen Alarm"...

    Leicht zu lösen: Dann hören Sie doch einfach anstatt den Wiehernden äh Wielernden Drostens den tausenden anderen Wissenschaftlern zu, die schon längst den Fehlalarm verkünden und belegen können.

    Aber angesichts dieser - wohlgemerkt: Weltweit - eingesteuerten, Panik-Hypenden Meinungsmache der Medien und den irren Maßnahmen ist für die meisten immer ersichtlicher, dass es nicht um den Virus geht (der übrigens bis heute keine Übersterblichkeit zeigen lässt), sondern um die Zerstörung unserer wirtschaftlichen Grundlagen, die einen Wiederaufbau im Geiste eines Great Resets ermöglichen.

    Die nahe wie auch mittlere Zukunft wird nicht lustig... Es sei denn, man lernt 'loslassen'.

    Grundempfehlung für alle: Charakterbildung steht an.

  • @ Herrn Peter Michael: Herzlichen Dank für diese klaren Worte!!! Sie bestätigen meine Ansichten.

    Ihnen alles Gute!

  • Fortsetzung:

    Warum werden mitten in einer sog. Pandemie von staatstragender Wirkung Intensivbetten in der Größenordnung von 2.500 - 3.000 Betten laut Intensivregister abgebaut.
    Ich weiß, jetzt kommt das Argument mit dem fehlenden Personal.
    Wer das aber nicht in mehreren Monaten (über dem relativ ruhigen Sommer) hinbekommt, ist schlichtweg unfähig oder nimmt den Job nicht ernst.
    So oder so - ein Armutszeugnis für Deutschland.

  • Während des BWL-Studiums hatte ich Statistik. Hier habe ich gelernt, dass die Parameter im Rahmen der Annahmen bei der Bestimmung der Modellrechnung schon das Ergebnis bestimmen.
    Hierauf folgend folgender Hinweis:
    Gleichgesetzt werden seitens der Politik "positiv durch PCR Getestete" mit "Infizierte". "Coronatote" sind durch oder mit dem Corona-Virus gestorben.
    Es kommt aber nur und ausschließlich darauf an, die Todesfälle durch Corona zu bewerten. Das stellt man bewusst nicht fest, denn dann kämen sicherlich "enttäuschende" Zahlen heraus, die diese Hysterie nicht rechtfertigen würden.
    Als Hotspot gilt bereits ein Inzidenzwert von 200 pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen. Hört sich viel an, ist aber ledig 0,3 mit PCR-Test festgestellter positiv-Getesteter pro 1000 Einwohner, der sich täglich "infiziert".
    Hört sich nicht mehr so dramatisch an.
    Aus dem DIVI Intensivregister können wir keine Übersterblichkeit (ohne normale Schwankungen in den letzten 5 Jahren) erkennen.
    Die Intensivstationen sind jedes Jahr in der kalten Jahreszeit stark beansprucht, aber jetzt nicht durchgängig überlastet, wobei nur max. 15 % Coronapatienten sind.
    Das RKI wollte 68 IT-Spezialisten einstellen, um offensichtlich die Leistungsfähigkeit u.a. der Nachverfolgung von Infektions-Hotspots zu verbessern. Das Parlament hat nur 4 genehmigt.
    Man zahlt also alleine € 30 Mrd. an Entschädigung für Hotels und Gastronomie als für Peanuts die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Dafür rekrutiert man 1000 BW-Angehörige oder mehr, die händisch Listen führen und für eine Übertragung von Fax-Listen zu sorgen.
    Dann kann unser Führungspersonal das ja nicht für ernst nehmen.
    Mir geht es nicht um zu bestimmen, ob das Virus gefährlich ist oder nicht, aber Daten und Fakten lassen eigentlich nur einen Schluss zu - wir werden für dumm verkauft, weil die relevanten Daten nicht kommuniziert. Wird Zeit, dass diese Scheindebatten aufhören und Probleme wirklich gelöst werden.

  • Bereits im Mai haben einige davor gewarnt das der Herbst und Winter mit einer deutlich stärkeren Welle einher geht. Man hätte durchaus darauf rechtzeitig und hart reagieren können. Nun ist es aber wie in der deutschen Arbeitswelt: Lieber krank zur Arbeit, die Erkältung ewig verschleppen, Arbeitskollegen anstecken - anstelle einfach mal kurz aber gescheit daheim bleiben und sich auskurieren.

    Ein bestimmter und harter Lockdown Ende Oktober hätte das Infektionsgeschehen wahrscheinlich gut abgefangen.Wahrscheinlich (nur eine Vermutung) hätten da 3 Wochen ausgelangt. Mit Lockdown meine ich auch keine anderen Haushalte treffen, nur lebensnotwendige Geschäfte geöffnet etc. Stattdessen finden Gottesdienste statt, die Leute gehen fröhlich shoppen und Menschen treffen sich einfach weiter.

    Ich hasse es wenn man kurzfristig denkt und das macht die Politik aktuell. Es wird von Planungssicherheit gesprochen - wie soll man planen wenn jede Woche neu entschieden wird? Wie stellen sich die Politiker das nächste Jahr denn vor? Da wird sich doch bis April absolut nichts bessern - es ist Winter und Menschen werden in der Zeit halt krank...

  • Albert Einstein definierte Wahnsinn mit: „wer immer wieder das Gleiche probiert und dann unterschiedliche Ergebnisse erwartet“.
    Der gleichermaßen wiederholte Lockdown kann keine besseren oder anderen Ergebnisse liefern, weil sich an der Methode nicht grundsätzliches ändert. Wenn wir Erfolge im Kampf gegen Corona verzeichnen wollen, müssen wir den asiatischen Weg gehen und konsequent eine Maskenpflicht beim Zusammentreffen mit weiteren Personen umsetzen.
    Nur dann geben wir dem Virus keine Chance!
    Der größte Unsinn erfolgte mit der Aussage des Herrn Wieler von der RKI, der Masken als nicht hilfreich erklärte um der Regierung Gelegenheit zu geben, die zu spät erfolgte Maskenbeschaffung einzuleiten.
    Jeder nur einigermaßen Gebildete, wird die Logik der konsequenten Maskenpflicht verstehen, nur halt Politiker und Professoren nicht.
    Lasst uns rational sein und konsequent Maske tragen, dann ist der Virus binnen kürzester Zeit besiegt. Die die dem nicht folgen und ohne Maske erwischt werden, sollten auch an den erheblichen Heilungskosten beteiligt werden. Hoffentlich sterben Sie dann nicht vorzeitig, damit sie noch die Rechnung bezahlen können.

  • Leider wird auch beim Handelsblatt unseriös gearbeitet und "Fallzahlen" mit Infektionszahlen gleichgesetzt.
    Ein PCR-Test kann nämlich keine Infektion feststellen (das kann letztendlich nur ein Arzt aufgrund klinischer Symptome). In Portugal hat übrigens genau das ein Berufungsgericht auch bestätigt.
    Aber bitteschön: wenn die Menschen essenzielle Freiheit aufgeben wollen, um geringe temporäre Sicherheit zu gewinnen, dann werden sie eben am Ende beides verlieren - wie es Benjamin Franklin kar und deutlich zum Ausdruck brachte. Sie werden aber nicht nur ihre Freiheit und Sicherheit verlieren, sondern sie werden auch den Total-Zusammenbruch der Wirtschaft erleben. Und ich glaube mittlerweile, dass genau der nun auch herbeigezwungen werden soll - denn die "Masters of Puppets" haben ja große Pläne: ;-)

    "Master of puppets, I'm pulling your strings
    Twisting your mind and smashing your dreams
    Blinded by me, you can't see a thing
    Just call my name 'cause I'll hear you scream
    Master!
    Master!
    Just call my name 'cause I'll hear you scream
    Master!
    Master!"

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