Arbeiter aus Osteuropa Deutlich weniger Zuwanderer als erwartet

Vor einem Jahr öffneten die deutschen Grenzen für osteuropäische Arbeitskräfte - gekommen sind seither deutlich weniger als erwartet. Andere Länder sind offenbar attraktiver.
30 Kommentare
Bauarbeiter in Hamburg: 67.000 Osteuropäer nutzten das Freizügigkeitsabkommen. Quelle: dpa

Bauarbeiter in Hamburg: 67.000 Osteuropäer nutzten das Freizügigkeitsabkommen.

(Foto: dpa)

BerlinSeit Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Osteuropäer vor einem Jahr sind von dort deutlich weniger Zuwanderer gekommen als erwartet. „Infolge der uneingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit sind etwa 63.000 Menschen aus diesen Ländern zusätzlich in Deutschland beschäftigt“, sagte der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, der „Rheinischen Post“ vom Samstag. Vor einem Jahr hatte Weise erklärt, seine Behörde rechne mit bis zu 140.000 Zuwanderern aus Osteuropa pro Jahr. Als Grund für die geringen Zuwandererzahlen führte Weise an, dass Großbritannien und Irland ihren Arbeitsmarkt früher für Ausländer geöffnet hätten. Dorthin seien bereits viele Auswanderer gegangen und zögen nun andere nach. Zudem hätten Auswanderer dort weniger Sprachprobleme.

Die meisten der neuen osteuropäischen Arbeitskräfte stammen laut Weise aus Polen (67 Prozent), Ungarn (13 Prozent) und Tschechien (7 Prozent). Sie arbeiteten bevorzugt in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg und vor allem von Zeitarbeitsfirmen (12.900 Beschäftigte), Bau-Unternehmen (9500) sowie dem verarbeitenden Gewerbe (8600) eingestellt.

Seit dem 1. Mai 2011 ist der deutsche Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien geöffnet. Deutschland hatte sich nach der Osterweiterung der Europäischen Union sieben Jahre Zeit gelassen, bevor es die Grenzen für Arbeitssuchende aus diesen Ländern voll öffnete.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

30 Kommentare zu "Arbeiter aus Osteuropa: Deutlich weniger Zuwanderer als erwartet"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wie schön haben kollege komentiert .
    Ich werde mich immer fragen wieso wir als eine volk
    das wir nicht oder nix machen .,. wir sechen doch alle
    das hier alles bach runter geht keine soziales sistem mehr
    sie verlangen von mittelstand steuer immer mehr
    und lassen solchen lohndamping länder wie osteuroper
    hier sie zahlen nix unsere leuter und jugen sizt zuhause
    weil sie teuer sind und arbeitsamt sagt gute prognose
    und solche zeitfirman prowiesion zu kasieren von land
    das ist ja hammer und wiederum sieht und sagt keine was
    ich habe mich zurick gezogen- es tutmirleit das so alles
    scheiss geworden ist ich werde nicht mehr wällen gehen
    wemm den --alle enscheidunge haben politiker gewähld
    wie zusammen mit europar ...ich frage mich erlich
    hattä europa uns zum gute was gebracht nein nein hattä nicht ..das hattä nur reiche und grosse konzerne was gebracht. zum mittel stand nix nix nix ..aber bei zahlung
    was sie scheiss gemacht haben wie andre länder mussen wir
    zahlen lacht lacht ...hallelujaa europa mein gott
    es ist zu schade wegen unse kinder und jugen
    es tutmirleit ganz herzlich das ich nix machen kann

  • Hmm, als freiberuflich arbeitender Unternehmensberater komme ich in der Welt ziemlich viel rum. Und aufgrund meiner Beobachtungen muss ich feststellen, dass in allen Ländern, in denen sich der Staat möglichst weit aus dem Leben seiner Bürger heraus hält, der Wohlstand der Leistungswilligen und -fähigen steigt, während das Leben für die Leistungsschwachen und -unwilligen deutlich härter als im pseudosozialistischen Deutschland ist. Dies gilt z. B. für die USA. Aber eben auch für aufstrebende Länder Osteuropas wie z. B. Polen. Als ich mal einen Polnischen Kollegen fragte, ob er nicht Lust hat, nach Deutschland zu kommen, meinte der (er kannte sich mit unserem Steuer- und Abgabensystem sehr gut aus), dass Polen nie so kommunistisch gewesen sei wie heutzutage Deutschland. Oder nehmen wir mal Arabische Länder, deren Bevölkerung ein gewisser Sarazin irgendwie genetisch bedingte Leistungsverweigerun vorgeworfen hat. So ein Blödsinn. Die Araber, mit denen ich auf meinen Projekten arbeite, verdienen in ihren Heimatländern deutlich mehr und zahlen fast keine Steuern. Somit kommen qualifizierte Menschen einfach nicht ins pseudosozialistische Deutschland. Und gerade in Osteuropa gibt es immer mehr hochqualifizierte Arbeitnehmer, die in ihren eigenen Ländern deutlich besser gestellt sind, als sie es in Deutschland jemals wären.

  • @G.N. Es gab und gibt sicher auch immer noch Kräfte in Amerika die ein starkes Deutschland oder zumindestens eine Unterstützung in Amerika für Deutschland unter allen Umständen verhindern wollten / wollen (siehe Smith, Morgenthau usw).

    Aber man sollte immer auch hinter die politische Propaganda blicken. Bewahren heist hier nicht das alles richtig oder gut verlaufen ist aber das Deutschland politisch und wirtschaftlich wieder dort ist wo es steht. Platz 4 auf der globalen Bruttonationaleinkommens-Liste das ist schon nicht schlecht.

  • "Die waren so reich, dass ich mir wie ein Bettler in meiner Kleidung vorkam und auch danach behandelt wurde."

    Das Volksvermögen von derzeit NEUN BILLIONEN EURO in Deutschland befindet sich in der Hand von sage und schreibe EINEM PROZENT der Bevölkerung.
    Nennen Sie das ein reiches Deutschland?
    Sie sind vielleicht doch schon zu lange weg, sonst wüssten Sie, dass Deutschland ganz Europa mit seinem "Billiglohn" zerstört hat und sich heute wundert, wieso es dafür am Pranger steht.
    Das war nicht das VOLK, sondern es waren und sind noch heute die Unternehmen, die hier ein Paradies gefunden haben, das man auch den Raubtierkapitalismus nennen kann!
    Dies wurde durch die Unterzeichnung der "Zwei+Vier-Verträge" erst möglich, denn damals wandelte sich dieses Staatskonstrukt BRD mit einer sozialen Marktwirtschaft zu einer Wirtschafts-GmbH mit rein freier Marktwirtschaft. Das Wort SOZIAL werden Sie nirgends mehr finden.
    Seither spielt das Volk als Souverän keinerlei Rolle mehr, egal ob es um die Einführung des Euros oder die Zugehörigkeit zur EU geht!- WIR WURDEN NIE BEFRAGT, sondern werden vergewaltigt und systematisch zerstört!!!!

  • Amerika hat Deutschland 1945 vor dem Untergang oder zumindestens vor dem Zerfall bewart.

    Wie bitte?
    Ich glaube, Sie sollten da noch einmal die Geschichte genauer studieren!
    Selbst die sogenennten "Care-Pakete" haben wir Stück für Stück abbezahlt.
    Und was unsere "Freiheit" und "Souveränität" anbelangt, wir sind noch heute nicht frei, haben keinen Friedensvertarg, keine Verfassung, keine gültigen Landesgrenzen, keine gültige Rechtsprechung und selbst das GG hat seit Abschluss der "Zwei+Vier-Verträge" keine Gültigkeit mehr. Das wissen nur die meisten nicht.
    Wir sind in der Nato zwangsweise eingebunden, damit wir treudoof das erledigen, was uns die Amis befehlen, siehe Angriffskrieg in einem souveränen Land namens Afghanistan!
    Für die Stützung des maroden Dollars zahlen wir bis zum eigenen Untergang!
    Hilfe vor dem Untergang sieht anders aus!

  • Die Völkerwanderung, die Schröder auf den Weg gebracht hat.....begann schon vorher unter Kohl und zwar massiv. Viele meiner Studienfreunde sind nach dem Abschluss ins Ausland (Australien, Amerika, Asien, andere europäische Länder) gegangen, weil leben im Wohnklo nicht so tolle Aussichten geboten hat.

  • "...Vermögen der Superreichen im Neofeudalismus."
    An wem wollen die noch verdienen, wenn alle Menschen zu arm sind, Produkte zu kaufen oder Kredite zu bedienen?
    Das ist doch eine Milchmädchenrechnung, die die Superreichen machen.
    Irgendwann klappt das Schuldsystem der Judenmafia zusammen.
    Dann werde ich mir merken, wer uns das eingebrockt hat. Ich gebe es weiter, heute und später!
    Es wird eine Generation kommen, die nichts mehr zu verlieren, aber alles zu gewinnen hat.
    Wir heute sind dazu offensichtlich zu blöde!

  • Das hat zwar nichts mit dem Arbeitsmarkt zu tun, doch ist es absolut richtig.
    Ich frage mich, wo bleiben die Staatsanwälte, die hier längst wegen des Verdachtes des Hochverrats ermitteln müssten.
    Haben die samt und sonders die Hosen voll?

  • Das kann sie nur noch so lange, wie sie genug exportieren kan.
    Wir exportieren, weil konkurrenzenlos billig, nicht nur in EU-Staaten, sondern vor allem nach Asien, sprich China!

  • Da steht:
    "Vor einem Jahr öffneten die deutschen Grenzen für osteuropäische Arbeitskräfte!"
    Die Südeuropäischen sind alsdo nicht gemeint.
    Vermutlich ist auch das noch ein Tippfehler, denn die meinten bestimmt nordafrikanische "Fachkräfte"!!!!
    Da wird fleißig gezahlt, denn die müssen, falls sie es wünschen, erst Deutsch lernen, eine Schulbildung nachholen und eine Ausbildung machen.
    Also gehen sie gleich und holen sich Geld vom Sozialamt!

    Und was osteuropäische "Fachkräfte" anbelangt, so hat alleine Dortmund jetzt 7000 --Siebentausend-- Zigeuner-Spitzenfachkräfte, die selbständig arbeiten. Ich vermute, mehr gab es nicht, die kommen konnten!

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%