Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Arbeitgeber warnen erneut vor Einführung Ausbildungsplatzabgabe wird konkret

Die Pläne für eine Ausbildungsplatzumlage nehmen Gestalt an: Unternehmen müssen nach Einschätzung der SPD im Jahr dafür mehrere hundert Millionen Euro jährlich zahlen.

HB BERLIN. „Ich halte eine solche Belastung für angemessen, wenn die Unternehmen nicht genügend ausbilden“, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Nicolette Kressl der „Berliner Zeitung“. Geplant sei, über einen Ausbildungsfonds zusätzliche Lehrstellen mit 5 000 bis 8 000 Euro zu bezuschussen.

Der Gesetzentwurf werde spätestens in zwei Wochen vorliegen. Das Bundeswirtschaftsministerium bekräftigte am Mittwoch seine ablehnende Haltung. Jede Belastung der Wirtschaft sei zurzeit gefährlich und könne den Konjunkturaufschwung gefährden, sagte eine Ministeriumssprecherin. Auch die Arbeitgeber warnten erneut vor der Einführung der Ausbildungsplatzabgabe.

Nach den Plänen der SPD soll jedes Jahr am 30. September festgestellt werden, ob zum Beginn des Ausbildungsjahres genügend Ausbildungsplätze in Deutschland vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, sollen Unternehmen und Behörden, die nicht ausreichend ausbilden, eine Abgabe zahlen. Der Fonds solle als Sondervermögen des Bundes geführt und von der Bundesagentur für Arbeit oder dem Bundesinstitut für berufliche Bildung verwaltet werden, sagte Kressl. In Branchen, in denen es tarifliche Regelungen zur Ausbildung gibt, solle die gesetzliche Umlage nicht gelten.

Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote