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Arbeitgeber wollen Arbeitsvolumen ausweiten Metall-Tarifparteien wollen Arbeitskampf vermeiden

Die IG-Metall und die Arbeitgeber haben sich zuversichtlich gezeigt, einen Arbeitskampf vermeiden zu können. Letztendlich werde das Interesse an einer Modernisierung der Arbeitszeitgestaltung und einem Abschluss ohne Streik auf beiden Seiten im Vordergrund stehen, hieß es am Donnerstag.

HB BÖBLINGEN. „Am Ende wird das Interesse an einer Modernisierung der Arbeitszeitgestaltung und an einem Tarifabschluss ohne Arbeitskampf auf beiden Seiten und auch in der Öffentlichkeit das Bestimmende sein“, sagte der Leiter der Tarifabteilung der Gewerkschaft, Armin Schild, am Donnerstag.

Schild wies zugleich die Arbeitgeberforderung nach Arbeitszeitverlängerungen ohne Lohnausgleich als „unsittlich“ zurück. „Das werden wir nicht tun“. In der Arbeitszeitgestaltung gebe es jedoch Spielräume für Innovationen. In Böblingen vertagten Arbeitgeber und IG Metall die zweite Verhandlungsrunde für den traditionellen Pilotbezirk Baden-Württemberg auf den 23. Januar. Dann wollen die Arbeitgeber der Gewerkschaft ein erstes Lohnangebot unterbreiten. In Sachsen, wo erstmals in der seit Mitte Dezember bundesweit laufenden Tarifrunde verhandelt wurde, vertagte sich beide Seiten auf den 26. Januar.

Auch der Arbeitgeberverband Gesamtmetall äußerte sich zuversichtlich, dass ohne Streik ein Kompromiss gefunden werden könne. Hauptgeschäftsführer Hans Werner Busch sagte: „Dass wir ohne Arbeitskampf klarkommen, die Wahrscheinlichkeit halte ich auch für sehr hoch.“ Die IG Metall habe in den Verhandlungen für den Tarifbezirk Baden-Württemberg das Thema Arbeitszeitvolumen „nicht zur Seite gelegt“. Es sei nach wie vor ein Gesprächsfaden vorhanden.

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