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Arbeitgeberverband Rentenpläne von Nahles teurer als bekannt

Die Rentenpläne von Bundesarbeitsministerin Nahles belasten laut einem Medienbericht Steuer- und Beitragszahler stärker als bislang bekannt. Der Arbeitgeberverband geht von einer „enormen Erhöhung der Sozialabgaben“ aus.
04.01.2017 - 12:36 Uhr 1 Kommentar
Die Pläne von der Bundesministerin für Arbeit und Soziales stehen in der Kritik. Quelle: dpa
Andrea Nahles (SPD)

Die Pläne von der Bundesministerin für Arbeit und Soziales stehen in der Kritik.

(Foto: dpa)

Berlin Die Rentenpläne von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) belasten Steuer- und Beitragszahler nach Berechnungen des Arbeitgeberverbands stärker als bislang bekannt. „Beitrags- und Steuerzahler würden in 2045 gegenüber heute um 90 Milliarden Euro zusätzlich belastet werden“, heißt es nach einem Bericht der Zeitung „Die Welt“ (Mittwoch) in einem Papier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Da auch in der Kranken- und Pflegeversicherung happige Beitragserhöhungen bevorstünden, sei mit einer „enormen Erhöhung der Sozialabgaben“ von derzeit rund 40 Prozent des Bruttolohnes auf 55 Prozent im Jahr 2045 zu rechnen.

Die demografisch bedingten Mehrbelastungen in der Rentenversicherung würden die Beitragszahler künftig neunmal stärker treffen als die Rentenbezieher. Denn während der Beitragssatz bis 2045 um ein Drittel ansteige, sinke das Rentenniveau lediglich um 3,7 Prozent.

Allein der erwartete Beitragssatzanstieg um 6,2 Prozentpunkte bis 2045 bedeutet nach Berechnungen der Arbeitgeber eine zusätzliche jährliche Beitragslast von 70 Milliarden Euro. Hinzu komme noch eine Erhöhung des Bundeszuschusses in die Rentenkasse um 20 Milliarden Euro.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Arbeitgeberverband: Rentenpläne von Nahles teurer als bekannt"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Was sind schon die Belastungen durch die deutschen Rentner im Vergleich zu den Lasten durch Merkels Flüchtlinge?
      Die Flüchtlinge, welche Deutschland in den 3 Jahren aufgenommen hat, belasten die Sozialkassen und den Statt bereits jetzt mit ca. 100 Milliarden Euro jährlich lediglich für Wohnraum, Krankenversicherung, Harz IV, Deutschkurs. Darin enthalten sind noch nicht die Aufstockung von Verwaltung und Justiz sowie Sicherheitskräften und Schulen, Arbeitsmarktförderungen usw.
      Deutschland hat sich buchstäblich abgeschafft und in 2045 wird es keine SPD und keine CDU mehr geben.

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