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Arbeitskampf Kita-Streiks gehen nach Pfingsten weiter

Es wird weiter gestreikt. Auch nach zwei Wochen zeichnet sich beim unbefristeten Ausstand der Erzieherinnen und Erzieher noch kein Ende ab. Verdi und Arbeitgeberverbände schieben sich gegenseitig die Schuld zu.
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Der Arbeitskampf in den bestreikten deutschen Kitas geht auch nach Pfingsten weiter. Quelle: dpa
Verdi bleibt in der Offensive

Der Arbeitskampf in den bestreikten deutschen Kitas geht auch nach Pfingsten weiter.

(Foto: dpa)

Berlin Der seit fast zwei Wochen andauernde unbefristete Streik der Erzieherinnen in vielen kommunalen Kindertagesstätten wird über Pfingsten hinaus fortgesetzt. Das hätten rund 330 Delegierte aus bestreikten Betrieben am Mittwoch in Fulda beschlossen, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit.

Deren Chef Frank Bsirske warf der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) vor, „den Streik auf dem Rücken von Eltern und Kindern auszusitzen“. Die VKA habe keine Anstalten unternommen, ihre für den 28. Mai geplante Mitgliederkonferenz vorzuziehen, um über eine Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe zu beraten und damit den Weg für eine Lösung im Tarifkonflikt zu bereiten.

Wer die Kita-Gebühren zurückzahlt – und wer nicht
Rückzahlung gefordert
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Ein Fahrrad lehnt an einer Wand mit einem Graffiti „KiTa“: Die Gewerkschaften haben den unbefristeten Streik an kommunalen Kindertagesstätten auf alle Bundesländer ausgeweitet. CSU-Politiker Paul Lehrieder fordert nun die Rückerstattung der Beiträge an die betroffenen Eltern. Die Reaktion der Kommunen im Überblick...

(Foto: dpa)
Dresden
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Kita-Streik in Sachsen: Erzieher und Sozialpädagogen während einer Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus in Dresden. Beschäftigte in Kindertagesstätten haben auch in dieser Woche ihren Kampf für höhere Löhne fortgesetzt. In Dresden können Eltern auf die Rückzahlung von Kita-Beiträgen hoffen. Auf Antrag der SPD werden sich die Stadtratsausschüsse mit der Rückzahlung befassen.

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Hamburg
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Vom Kita-Streik betroffen Eltern bekommen in bestimmten Fällen ihr Geld zurück. Obwohl die deutschen Träger nicht gesetzlich verpflichtet sind, im Streik-Fall Gebühren zurück zu zahlen, werden vielerorts Kita-Gebühren erstattet – so zum Beispiel beim größten Kita-Träger in Hamburg, den Elbkindern.

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Ulm
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In Ulm können Eltern ebenfalls auf die Hilfe der Stadt und die Rückzahlung ihrer Gebühren hoffen. Nicht alle Kommunen in Niedersachsen erstatten Eltern die Gebühren für die Zeit des Streiks...

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Essen
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Zwei Kinder stehen an der Tür eines wegen Streik geschlossenen Kindergartens: In Essen fordern Eltern ebenfalls die Rückerstattung der Kita-Gebühren für die Dauer des Streiks. Dafür zogen sie am Dienstag vor das Rathaus. Außerdem fordern sie ein baldiges Ende des Kita-Streiks.

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Hannover
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Stühle auf Tischen in einer Kita: Auch am Mittwoch beteiligen sich wieder zehntausende Erzieherinnen und Erzieher in ganz Deutschland. Die Verwaltung der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover prüft derzeit noch, ob die Gebühren erstattet werden.

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Oldenburg
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In Oldenburg werden die Kita-Gebühren werden vom ersten Tag an in vollem Umfang erstattet. „Das haben wir zu Beginn des Streiks beschlossen“, sagte der Pressesprecher der Stadt, Reinhard Schenke, der „Nordwest-Zeitung“. Die Stadt habe eine klare Lösung haben wollen.

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Verdi fordert für die bundesweit rund 240.000 Erzieher und Sozialarbeiter eine höhere Eingruppierung in den Gehaltsstufen, die nach Darstellung der Gewerkschaft deren Einkommen im Durchschnitt um zehn Prozent erhöhen würde. Die Arbeitgeber dagegen rechnen vor, dass die Forderungen teilweise auf Einkommenssteigerungen von bis zu 21 Prozent hinausliefen. „Die Gewerkschaften sollten die Dauerbelastung für Kinder und Eltern schnellstmöglich einstellen und endlich Tarifverhandlungen führen“, forderte VKA-Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann.

  • rtr
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