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Arbeitskampf Postbank und Verdi setzen Tarifgespräche fort – vorerst keine Streiks

Nach der Vorlage eines Angebots für Gehaltserhöhungen bei der Postbank will Verdi weiterverhandeln. Weitere Streiks soll es vorerst nicht geben.
07.10.2019 - 21:16 Uhr Kommentieren
Beschäftigte der Postbank demonstrieren während eines Warnstreikes Ende September. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für rund 12.000 Beschäftigte der Postbank in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sieben Prozent mehr Geld. Quelle: dpa
Warnstreik bei der Postbank

Beschäftigte der Postbank demonstrieren während eines Warnstreikes Ende September. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für rund 12.000 Beschäftigte der Postbank in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sieben Prozent mehr Geld.

(Foto: dpa)

Berlin Im Tarifkonflikt mit der Postbank wird die Gewerkschaft Verdi bis mindestens Mittwoch auf Streiks verzichten. An dem Tag setze Verdi die Tarifverhandlungen mit der Postbank in Königswinter bei Bonn fort, teilte die Gewerkschaft am Montagabend mit. Die Arbeitnehmervertreter hätten das verbesserte Angebot, das die Postbank Anfang Oktober vorgelegt hatte, nun geprüft und beschlossen, weiterzuverhandeln. „Dies bietet die Chance, eine weitere Eskalation des Tarifkonflikts abzuwenden“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck.

Am 1. Oktober hatte die Postbank ihr Tarifangebot für rund 12.000 Beschäftigte nachgebessert, um unbefristete Streiks abzuwenden. Es sieht nun bei einer Laufzeit von 29 Monaten eine Gesamterhöhung der Tarifgehälter von rund 4,1 Prozent vor. Verdi hatte 7 Prozent verlangt, wobei die Gehaltssteigerung wahlweise auch in Freizeit wandelbar sein sollte.

Die Gewerkschaft hatte die Verhandlungen mit der Deutschen-Bank-Tochter vor vier Wochen für gescheitert erklärt und eine Urabstimmung über unbefristete Streiks eingeleitet. Laut Verdi hätten sich 97,7 Prozent der Mitglieder dafür ausgesprochen. Das Ergebnis der Urabstimmung zeige, dass „die Mitglieder nach wie vor entschlossen und geschlossen hinter ihren Forderungen stehen und bereit sind, für diese zu kämpfen“, sagte Duscheck laut der Mitteilung am Montag.

An verschiedenen Tagen im September und Oktober waren Postbank-Beschäftigte in mehreren Städten in den Warnstreik getreten. Um eine größere Streikwelle bei der Postbank zu vermeiden, war die Konzernmutter Deutsche Bank vergangene Woche auf Verdi zugegangen. Die Gewerkschaft hatte die Tarifgespräche im September für gescheitert erklärt.

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    Mehr: Die Postbank will mit einem neuen Tarifangebot Streiks abwenden. Verdi zeigt sich verhandlungsbereit, doch will die Arbeitskämpfe erstmal weiterführen.

    • dpa
    • rtr
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