Arbeitskampf Postbank und Verdi setzen Tarifgespräche fort – vorerst keine Streiks
Beschäftigte der Postbank demonstrieren während eines Warnstreikes Ende September. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für rund 12.000 Beschäftigte der Postbank in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sieben Prozent mehr Geld.
Berlin Im Tarifkonflikt mit der Postbank wird die Gewerkschaft Verdi bis mindestens Mittwoch auf Streiks verzichten. An dem Tag setze Verdi die Tarifverhandlungen mit der Postbank in Königswinter bei Bonn fort, teilte die Gewerkschaft am Montagabend mit. Die Arbeitnehmervertreter hätten das verbesserte Angebot, das die Postbank Anfang Oktober vorgelegt hatte, nun geprüft und beschlossen, weiterzuverhandeln. „Dies bietet die Chance, eine weitere Eskalation des Tarifkonflikts abzuwenden“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck.
Am 1. Oktober hatte die Postbank ihr Tarifangebot für rund 12.000 Beschäftigte nachgebessert, um unbefristete Streiks abzuwenden. Es sieht nun bei einer Laufzeit von 29 Monaten eine Gesamterhöhung der Tarifgehälter von rund 4,1 Prozent vor. Verdi hatte 7 Prozent verlangt, wobei die Gehaltssteigerung wahlweise auch in Freizeit wandelbar sein sollte.
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