Arbeitslosenhilfe Jeder dritte Hartz-IV-Empfänger hat einen Job

Arbeitslosenhilfe trotz Arbeitsstelle: Fast ein Drittel aller Hartz IV Empfänger arbeiten im Niedriglohnsektor. Die Bezeichnung für die Betroffenen lautet „Aufstocker”.
18 Kommentare
Baustelle Hartz IV. Quelle: dpa

Baustelle Hartz IV.

(Foto: dpa)

DuisburgFast jeder dritte Hartz-IV-Empfänger ist nach einer Untersuchung der Universität Duisburg-Essen ein sogenannter Aufstocker, dessen Arbeitseinkommen nicht für den Lebensunterhalt reicht. Rund 1,33 Millionen dieser Niedrigstverdiener habe es im vergangenen Jahr gegeben, berichtete das Institut Arbeit und Qualifikation der Universität am Montag. Ihr Anteil an allen erwerbsfähigen Leistungsempfängern habe damit 30,4 Prozent ausgemacht. Von den Aufstockern seien 44 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen, mehr als jeder Zweite von ihnen sogar mit einer Vollzeitstelle.

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18 Kommentare zu "Arbeitslosenhilfe: Jeder dritte Hartz-IV-Empfänger hat einen Job"

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  • "@Redaktion

    Nope! Ich schreibe was mir passt! Natürlich wenn Kommentare ausfallend, unflätig oder strafrechtlich relevant werden, dann ist eine Löschung nachvollziehbar.
    Doch das war hier nicht der Fall. Wie die Redaktion bereits selbst indirekt anmerkt, hat Ihr nur mein Kommentar nicht gefallen! Nun gut. Wenn meine Ansichten nicht erwünscht werden, dann eben net!

    Somit kommt das Handelsblatt dann auch auf die Systemmedien Liste und wird von mir künftig einfach keine Kommentare mehr erhalten. So einfach ist das. Dann aber bitte auch keine Beschwerden mehr, über überproportional vertretene Kommis auf BILD Niveau.

  • @Redaktion

    Nope! Ich schreibe was mir passt! Natürlich wenn Kommentare ausfallend, unflätig oder strafrechtlich relevant werden, dann ist eine Löschung nachvollziehbar.
    Doch das war hier nicht der Fall. Wie die Redaktion bereits selbst indirekt anmerkt, hat Ihr nur mein Kommentar nicht gefallen! Nun gut. Wenn meine Ansichten nicht erwünscht werden, dann eben net!

    Somit kommt das Handelsblatt dann auch auf die Systemmedien Liste und wird von mir künftig einfach keine Kommentare mehr erhalten. So einfach ist das. Dann aber bitte auch keine Beschwerden mehr, über überproportional vertretene Kommis auf BILD Niveau.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • NEIN ! solange ihr alle glaubt, daß Parteien euch helfen in der sogenannten Demokratie, wovon die wenigstens wissen, was das eigentlich ist, solange gebt ihr sprichwörtlich "EURE STIMME AB" und dann ist sie weg für 4 Jahre !

    und an die Redaktion:
    arbeitslosenhilfe-jeder-dritte-hartz-iv-empfaenger-hat-einen-job

    So eine Überschrift sagt etwas GANZ ANDERES AUS, als Sie im Text später schreiben !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Das ist Meinungsmache und Aufwiegelei auf unterstem Niveau !
    Wenn Sie von den Aufstockern sprechen wollen, dann schreiben Sie gefälligst
    Deutsche Bürger können vielfach nur noch als Aufstocker leben, DAS IST DIE RICHTIGE FORMULIERUNG.

    Als Journalist schäme ich mich für Ihren Beitrag und denke, daß sie in auch nicht veröffentlichen werden. Aber Sie sollen wissen, daß die Leute Bescheid wissen über die Manipulationen der Medien.

    *siehe Christoph Hörstel, EX ARD Korrespondent kämpft an vorderster Front

  • @ Vandale
    Steuern erhebt jedes Land. Das die bei uns bei 16 Kleinstaaten etwas höher ausfallen ist klar. Interessant ist aber, daß neoliberale Staaten wie die USA oder England sehr niedrige Steuern haben, ihre Wirtschaft aber sehr marode ist: Infrastruktur als Beispiel.
    Hochsteuerländer wie Norwegen, Finnland, Schweden stehen recht gut da.
    Und in Deutschland geht es erst seit Agenda 2013 der SPD so richtig abwärts.
    Kann es sein, daß die mangelnde Nachfrage der immer ärmer werden Bevölkerung ein Problem ist?

  • @ Vandale

    Das ökonomisch günstigste Variante für mich wäre es z.B., meine Farb- und Ölreste im Ofen zu verbrennen, bzw. in den Fluß nebenan zu schütten.
    Ökonomisch günstig. Nur, wollen wir das? Wenn sie diese Frage verneinen (was ich hoffe), so muß ich entgegenen, daß wir - als Volswirtschaft - gerade von dort vieles einkaufen, wo genau dies gemacht wird.
    Das hat wenig mit Ökorelegion zu tun.

    Und die Mülltrennung ist der größte Unfug. Allerdings wurde beim Verkauf des DSD den neuen Eignern eine Bestandsgarantie gewährt. Und so fahren zwei Autos den Müll ein. Einmal Wertstoff und dann Restmüll. Manchmal wird er am Zielpunkt zusammengeschüttet, per Zug in die Sortieranlage gebracht und dort vollautomatisch sehr sauber wieder getrennt.
    Es geht hier also nicht um Ökorelegion sondern um Lobbypolitik für den damaligen Käufer des DSD. Es war -so glaube ich - ein US-Finanzinvestor.

  • Ich bin kein AfD Fan, aber sicherlich ein "Neoliberaler Atomlobbyist".

    Wirtschaftssubventionen sind meist fehl am Platz. Diese haben nur in wenigen Fällen Berechtigung.

    Grundsätzlich sollte jeder das bekommen und behalten dürfen was er verdient. Die Subventionierung von Arbeitslöhnen auf ein durch irgendwelche Sozialisten bestimmtes "gerechtes" Niveau ist sehr problematisch.

    Der Deutsche Arbeitnehmer verliert 1/2 bis 2/3 seines Einkommens durch die Umverteilung durch den ökoszialistischen Komplex.

    Es sind Einkommenssteuer, Sozialsteuern, MwSt, Energiesteuern, bis hin zum Oekokult der Mülltrennung. Dieser Komplex wirkt wie ein Bandwurm und wird sich vermutlich erst mit einem Zusammenbruch der BRD beseitigen lassen.

    Ohne den ökosozialistischen Komplex, oder Bandwurm, wären die Nettorealeinkommen der Arbeitnehmer wesentlich höher und würden den Menschen ein angenehmeres Leben erlauben.

    Vandale

  • @ AxelSiegler

    ".. naja, "Kindergärtnerin" is'ja auch ned wirklich'n Beruf - da wirkt der Begriff ja eher euphemistisch!"

    Nur wenn man von einer Arbeit anderer nichts versteht, so heisst das noch lange nicht das diese Arbeit weniger wert ist, als die Eigene.
    Ich kenne zahlreiche "Chefs" deren Arbeit, das Grundeinkoommen nicht wert wären. Ihre Beziehungen lassen sie aber trotzdem gut verdienen.

    und die Faulenzergeschenke gehen an die Chafs der Aufstocker, die subventionieren wir. Nicht die Arbeiter, die alles schaffen!

  • (...)

    .. ja, dann keine Aufstockung: jeder soll nur entsprechend des von ihm erwirtschafteten Mehrwerts entlohnt werden ... wem die Jobangebote unterbezahlt vorkommen, kann sich ja selbstständig machen - oder soll sich fortbilden! Alles andere unterminiert nur den Bildungsstandort Deutschland! Und wer auf'm ersten Arbeitsmarkt ned unterkommt, kann sich sein Grundeinkommen im kommunalen Arbeitsdienst verdienen - aber keine Faulenzergeschenke mehr auf Kosten des Steuerzahlers ... dessen 80% Einzahlungen von den oberen 20% stammen - was eine "Umverteilung von unten nach oben" von vornherein ausschliesst!

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Wo sind denn hier die AfD-Fans??? Ganz still???

    Wie stehen sie zur steuerlichen Subventionierung von Unternehmensgewinnen?

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