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Arbeitslosigkeit Bundesagentur für Arbeit rechnet trotz Beitragssenkung mit steigenden Rücklagen

Bis 2023 werden die Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit auf 32,4 Milliarden Euro wachsen. Damit sollen wirtschaftliche Flauten abgefedert werden.
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Bundesagentur für Arbeit rechnet mit steigenden Rücklagen Quelle: dpa
Bundesagentur für Arbeit

Ab dem 1. Januar wird der Arbeitslosenbeitrag um 0,5 auf 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens gesenkt.

(Foto: dpa)

NürnbergTrotz geplanter Beitragssenkungen rechnet die Bundesagentur für Arbeit (BA) neuesten Prognosen zufolge bis zum Jahr 2023 mit einem Anwachsen der Rücklagen auf 32,4 Milliarden Euro. Das seien erstmal nur Prognosen, sagte BA-Vorstandsmitglied Valerie Holsboer am Donnerstag in Nürnberg. Bei der Aufstellung des Haushalts sei die BA an die wirtschaftlichen Eckwerte der Bundesregierung gebunden.

„Auf denen stellen wir das Szenario für Einnahmen und Ausgaben dar.“ Ändere sich nichts am Konjunkturverlauf, sei mit den steigenden Rücklagen zu rechnen. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Für das kommende Jahr rechnet die Bundesagentur mit einem Polster in Höhe von 24,3 Milliarden Euro. Mit dem Geld sollen wirtschaftliche Flauten abgefedert werden.

Der Arbeitslosenbeitrag wird zum 1. Januar 2019 von 3 auf 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens gesenkt. 0,1 Punkte der Senkung sind bis Ende 2022 befristet. Die BA nimmt damit ab 2019 rund sechs Milliarden Euro weniger pro Jahr ein, wie es von der Behörde hieß.

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