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Arbeitsmarkt Grünen-Spitze fordert zwölf Euro Mindestlohn

Aktuell liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 9,19 Euro pro Stunde. Grünen-Politiker wollen ihn jetzt auf 12 Euro anheben, so Bundesgeschäftsführer Kellner.
1 Kommentar
Grünen-Spitze fordert zwölf Euro Mindestlohn Quelle: dpa
Mindestlohn

Derzeit liegt der Mindestlohn bei 9,19 Euro pro Stunde.

(Foto: dpa)

Berlin Die Grünen-Spitze strebt eine Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro an. Die Forderung ist Teil eines Wirtschaftsantrags für den Bielefelder Parteitag Mitte November. Bundesgeschäftsführer Michael Kellner sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag): „Unser Ziel ist es, den ökologischen Wandel sozial gerecht zu gestalten.“

Die Grünen wollten deshalb einen armutsfesten Mindestlohn. Voraussetzung dafür sei eine Anhebung auf zwölf Euro. Zudem solle die Vergabe öffentlicher Aufträge an die Tarifbindung gekoppelt werden. „Ich sehe im Übrigen mit Schrecken den Rückgang der Tarifbindung in Deutschland“, sagte Kellner.

Laut RND gibt es bei den Grünen aber auch Widerstand gegen einen Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde. In einem Antrag des Grünen-Rentenexperten Markus Kurth heißt es laut RND, eine solche politische Festlegung untergrabe die Entscheidungshoheit der Mindestlohnkommission und damit auch die der Tarifpartner.

Mehr: Der Bundestag bringt den Mindestlohn für Lehrlinge auf den Weg. Heftig umstritten sind weiter die neuen Titel wie der „Bachelor Professional“.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Arbeitsmarkt: Grünen-Spitze fordert zwölf Euro Mindestlohn"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Grüne Diktatur anstatt Vertragsfreiheit: Vergabe öffentlicher Aufträge sollen an die Tarifbindung gekoppelt werden.
    Jeder Bürger hat das Recht, Vereinigungsfreiheit in Art. 9 Grundgesetz (GG), einer Gewerksschaft beizutreten oder zu gründen. Jede Gewerkschaft kann wenn sie genug Mitglieder hat die hinter ihrer Forderung stehen einen Tarifvertrag mit dem Unternehmen durchsetzen.
    Was hier geschehen soll ist aber eine Zwangs-Tarifbindung der Unternehmen und im Umkehrschluß müßten die Arbeitnehmer/innen Zwangsmitglieder in der Gewerkschaft werden.
    Die Grünen wollen entgegen dem Grundgesetz eine Zwangs - Vereinigung im Tarif. Das Recht in Art. 9 GG der Vereinigungsfreiheit beinhaltet aber auch das nicht tun zu müssen. Daraus für ein Unternehmen wirtschaftlich Nachteile von staatlicher Seite zu kreieren ist schändlich und grob Verfassungswidrig.