Arbeitsmarkt Mehr als eine Millionen offene Stellen

Erstmals seit Jahren liegt die Zahl der offenen Stellen über der Marke von einer Million. Doch längst nicht alle werden gemeldet. Dabei suchen vor allem kleine Betriebe noch nach Mitarbeitern.
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Stellenangebote in der Bundesagentur für Arbeit: Doch nur zwei Fünftel der offenen Stellen wurden den Arbeitsagenturen überhaupt gemeldet. Quelle: dapd

Stellenangebote in der Bundesagentur für Arbeit: Doch nur zwei Fünftel der offenen Stellen wurden den Arbeitsagenturen überhaupt gemeldet.

(Foto: dapd)

Berlin Im ersten Quartal registrierte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 1,055 Millionen unbesetzte Arbeitsplätze. Dies seien 60.000 mehr gewesen als im Schlussquartal 2010 und 400.000 mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit am Montag in Nürnberg mit. Nur zwei Fünftel der offenen Stellen wurden den Arbeitsagenturen gemeldet. Das IAB erfasst das Stellenangebot viermal jährlich durch eine Befragung von rund 8000 Arbeitgebern aller Branchen.

Angetrieben wurde der Stellenboom vor allem von Kleinbetrieben, deren Stellenangebote im Vergleich zum Jahresendquartal 2010 um 17 Prozent zugelegt hätten. In Unternehmen mit über 500 Beschäftigten sei die Zahl der unbesetzten Arbeitsplätze dagegen um 27 Prozent zurückgegangen.

 

  • rtr
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4 Kommentare zu "Arbeitsmarkt: Mehr als eine Millionen offene Stellen"

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  • Das ist mal wieder so eine Zahl einfach in die Luft geblasen.
    Um was für Stellen handelt es sich?
    Denn in der Regel werden nur Minijobber gesucht.
    Hilfreich wäre endlich mal eine Auflistung welcher Betrieb in welcher Stadt sucht was. Und diese Liste sollte dann in allen Arbeitsämter am schwarzen Brett hängen, so würde es Sinn machen
    So jedenfalls mit so einer Zahl kann niemand was anfangen und sie täuscht eben auch.

  • Was nutzt mir ein Fleischer, wenn ich einen Konditor suche? Die Frage ist, warum erhalten Ausländer Geld? Unser System sieht eigentlich nur Unterstützung für deutsche Bürger und nicht für die Welt vor. Die Weltbürger zahlen bei uns nicht ein. Doppelte Staatsbürgerschaft bedeutet also: Doppel Unterstützung kassieren!

  • Wichtig wäre noch anzugeben, in welchem Bereich diese Millionen offenen Stellen denn liegen. Niedrigstlohn mit der Möglichkeit von Austocken, Midi- oder Minijob oder Zeitarbeit? Schade das hier nichts kritisch hinterfragt wird und die Vollbeschäftigung ist auch nicht mehr weit!!!

  • Deutschland sollte dem polnischen Beispiel folgen: 6 Monate Stütze und dann Schluß mit vor der Klotze sitzen und auf Kosten der Allgemeinheit leben.
    Bei dem Stellenangebot muß keiner faulenzen !!!

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