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Arbeitsmarkt Zeitarbeiter gehören zu den Verlierern

Bilder von Bankern, die ihren Arbeitsplatz räumen mussten, gingen um die Welt. Jetzt breitet sich die Entlassungs-Welle auch auf vermeintlich krisenfeste Branchen aus. Viele Konzerne setzen den Rotstift an - und bei den Mitarbeiter beginnt das große Zittern.
Unter Druck: Auch in der Stahlindustrie sind Arbeitsplätze gefährdet. Foto: dpa Quelle: ZBSP

Unter Druck: Auch in der Stahlindustrie sind Arbeitsplätze gefährdet. Foto: dpa

DÜSSELDORF. Noch lassen sich die Branchen, in denen Mitarbeiter Kündigungsschreiben aus den Briefkästen angeln, klar eingrenzen: Neben dem Finanzsektor, wo Banken wie Hypo Real Estate, Hypo-Vereinsbank, Commerzbank, BayernLB oder der Versicherungsriese Ergo Tausende von Mitarbeitern abbauen, sind von der Wirtschaftskrise vor allem die Beschäftigten der Automobilindustrie und deren Zulieferbetriebe betroffen.

So hat BMW sein Entlassungsprogramm ausgeweitet. Neben den 8 100 Stellen, die bereits vor einem Jahr auf die Streichliste gerieten, sollen nun weitere 400 Zeitarbeitsplätze in Dresden wegfallen. Zusätzlich müssen bis zu 300 Leiharbeiter mit ihrem Abzug rechnen.

Längst bekommen wegen schwindender Karosserieaufträge auch die Stahlhersteller die Flaute zu spüren. Während Thyssen-Krupp und Salzgitter ihre prall gefüllten Arbeitszeitkonten abfeiern, kündigt Wettbewerber Arcelor-Mittal erste Entlassungen an. In Bremen könnte mit 900 Mitarbeitern ein Viertel der Belegschaft abgebaut werden, in Eisenhüttenstadt droht vielen der Jobverlust.

Die schwindende Nachfrage der Autohersteller nach Kunststoffen und Lacken trifft ebenso den Arbeitsmarkt. Während BASF bislang nur Kurzarbeit angekündigt hat, droht beim Wettbewerber Dupont ein massiver Jobverlust. In Deutschland sollen 500 der 4 000 Mitarbeiter gehen.

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