Arbeitsmarktforscher Mehr Rückenwind für deutschen Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote soll in Deutschland zum Frühlingsbeginn merklich zurückgehen. Eine Umfrage bei 156 deutschen Arbeitsagenturen gibt Anlass zu Optimismus.
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Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise kann auf einen weiteren Aufschwung am Arbeitsmarkt hoffen. Quelle: dpa

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise kann auf einen weiteren Aufschwung am Arbeitsmarkt hoffen.

(Foto: dpa)

NürnbergArbeitsmarktforscher erwarten nach monatelanger Jobflaute wieder mehr Rückenwind für den deutschen Arbeitsmarkt. Die Aussichten für Jobsucher werden sich nach ihrer Einschätzung in den kommenden drei Monaten spürbar verbessern. Auch saisonbereinigt werde die Arbeitslosigkeit zum Frühjahresbeginn merklich sinken, prognostizierte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag. Die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA) beruft sich dabei auf ihr monatliches Arbeitsmarkt-Barometer. Es stieg im Januar um einen Punkt auf 101,6 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit Juli 2011.

Das Arbeitsmarkt-Barometer basiert auf einer regelmäßigen Umfrage bei den 156 deutschen Arbeitsagenturen. Inzwischen sei die Einschätzung der Agenturen „verhalten optimistisch“, sagte IAB-Forscher Enzo Weber. Die Skala des Barometers reicht von 90 (stark steigende Arbeitslosigkeit) bis 110 (stark sinkende Arbeitslosigkeit). Der Wert 100 signalisiert eine Stagnation auf dem Arbeitsmarkt.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Arbeitsmarktforscher: Mehr Rückenwind für deutschen Arbeitsmarkt"

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  • Es ist nicht zu fassen, dieses schön-blöd Gerede und die manipulierten, polierten "Zahlen" !

    Eine verlogene Welt ! Einfach zuwider !

  • Es ist schön, wenn in Deutschland die Arbeitslosigkeit weiter sinkt.Freilich gilt es sich übermäßiger Jubelarien zu enthalten. Zu den 2,5-3 Millionen Arbeitslosen kommen nämlich noch etwa die gleiche Zahl an Unterbeschäftigten. Überdies verzehrrt die -für die Winterzeit- gute Witterung die Verhältnisse noch zusätzlich. Niemand weiß zudem, ob die Eurokrise oder
    die momentan sich anbahnende Schwellenländerkrise nicht belaste be lasten.

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