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Arbeitsmarktpolitik Merkel für frühe Weiterbildung statt „ALG Q“

Wie können Arbeitnehmer fit werden für immer mehr digitale Abläufe und Technik? Aus Sicht der Kanzlerin soll frühe Weiterbildung helfen. Beiläufig kritisiert sie Ideen aus dem bisherigen Wahlkampf der SPD.
15.05.2017 - 15:52 Uhr 2 Kommentare
Die Bundeskanzlerin spricht sich dafür aus, die Aus- und Weiterbildung zu flexibilisieren und an die Digitalisierung anzupassen und stellt sich gegen das SPD-Konzept eines Arbeitslosengelds „Q“. Quelle: dpa
Angela Merkel

Die Bundeskanzlerin spricht sich dafür aus, die Aus- und Weiterbildung zu flexibilisieren und an die Digitalisierung anzupassen und stellt sich gegen das SPD-Konzept eines Arbeitslosengelds „Q“.

(Foto: dpa)

Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt SPD-Plänen einer stärkeren Qualifizierung von Arbeitslosen den Ruf nach einer früheren Weiterbildung für Arbeitnehmer entgegen. Man dürfe nicht erst mit der Umschulung anfangen, wenn jemand die Beschäftigung verloren habe, sagte Merkel bei einem Kongress der CDU/CSU-Arbeitnehmergruppe im Bundestag am Montag in Berlin.

Damit stellte sich Merkel gegen das von der SPD im Bundestagswahlkampf vorgestellte Konzept eines Arbeitslosengelds Q. Laut SPD soll Arbeitslosengeld I länger bezogen werden können, wenn die Arbeitslosen während dieser Zeit eine Qualifizierungsmaßnahme machen.

Mehr Geld für Langzeitarbeitslose

Merkel sprach sich dafür aus, die Aus- und Weiterbildung zu flexibilisieren und an die Digitalisierung anzupassen. „Es kann sein, dass wir an manchen Stellen schneller werden müssen bei der Entwicklung neuer Berufsbilder, da sind wir nicht an jeder Stelle überzeugend.“ Etwa für Flüchtlinge seien auch verstärkte Angebote für eine modulare Ausbildung gut, so dass nicht von vorneherein ein kompletter Ausbildungsgang am Stück absolviert werden müsse. Gewerkschaften, aber auch Arbeitnehmer seien da mitunter zu zögerlich. Weiterbildung solle „wo immer möglich“ im Betrieb stattfinden, sagte Merkel zudem.

Auch der Chef der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion, Peter Weiß, wandte sich indirekt gegen das von der SPD propagierte Arbeitslosengeld Q. „Zu kurz greifen Scheinlösungen, die bestenfalls als Brücke in Frühverrentungen dienen“, sagte er. Die Arbeitnehmer müssten viel früher fit gemacht werden für die sich stets wandelnden Anforderungen durch digitale Technik und Abläufe. „Wir wollen die berufsbezogene, ins Berufsleben integrierte Fort- und Weiterbildung stärken.“ Nötig seien systematische Anreize für Fort- und Weiterbildung in der Digitalisierung, sagte der CDU-Abgeordnete.

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    2 Kommentare zu "Arbeitsmarktpolitik: Merkel für frühe Weiterbildung statt „ALG Q“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Nicht mal in der Theorie ist dieser Totalausfall auf zwei Beinen und dem Gesichtsausdruck einer deutschen Dogge gut. In der Praxis läuft eh ALLES schief, was diese Frau anfängt respektive anfässt.

      Kurzum: Millionen an Nobrainern mit einer Mentalität aus dem Mittelalter und einer nirgendwo kompatiblem Religion als Quasiideologie zu importieren ist nichts Anderes als die Erhöhung der Zahl an Dauerrentnern um genau diese Zahl, zzgl. deren ebenso nutzlosen Nachzuges wie späteren Nachwuchses.

      Und weder diese noch unsere Dauer-Hartzer wird man in Richtung Digitalisierung "weiterbilden" können, wenn sich damit bereits ein Großteil der in Arbeit befindlichen Personen schwer tut.

      Also besser mal Fresse halten und es ist oberpeinlich, dass sich die Merkelpartei zuletzt auch wieder stärker und stärker in den Ländern durchsetzt. Das deutsche Volk ist einfach zu blöd für einen Big Change, ahnungslos wohin Merkel uns und Europa noch führen wird.

      Denn das Ende aller möglichen Scheisse ist noch lange nicht erreicht und politischer Bullshit ist ja nun wirklich ihr Steckenpferd.

    • Wie wäre es wenn erst einmal die 2,7 Millionen Arbeitslosen und die 3,8 Millionen Arbeitslosen in Hartz 4 abgebaut werden, Dazu kommen noch Hunderttausende Flüchtlinge die in Arbeit kommen sollen und wo der Bund an jeder Ecke spart um diese Leute Sprache und Ausbildung nicht zukommen zu lassen.

      Ich finde wir wählen erst im September wenn wir eidesstattlich ein Programm der Parteien vorliegen haben , wo alles drin steht, auch die Einsätze der BW .

      Wie gesagt unter Eid. So gelogen wie vor Wahlen 2013 darf nicht wieder erlaubt werden . Meiner Meinung sollte es auch immer eine Zwischenwahl geben , nach der Hälfte der Amtszeit.

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