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ARD-Deutschlandtrend SPD sackt deutlich ab, CDU legt zu

Die Euphorie in der SPD um Kanzlerkandidat Schulz kannte lange Zeit keine Grenzen – und steckte auch viele Bürger an. Nun sinken die Umfragewerte deutlich ab. War es nur ein Strohfeuer?
4 Kommentare

Endspurt in NRW – so sind die Chancen der Parteien

Berlin/Köln Neuer Dämpfer für den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz: Vor der wichtigen Landtagswahl am Sonntag in Nordrhein-Westfalen sind die Sozialdemokraten in der Wählergunst auf Bundesebene weiter abgesackt. Im neuen ARD-Deutschlandtrend kommt die Traditionspartei auf aktuell 27 Prozent – ein Minus von vier Prozentpunkten gegenüber der letzten Umfrage Mitte April. Die Union dagegen verbessert sich um drei Punkte auf 37 Prozent.

Die Grünen verharren nach der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap bundesweit bei 8 Prozent, die Linken bei 7 Prozent. Die FDP legt auf 8 Prozent zu (plus 2 Punkte), die AfD verliert leicht auf 10 Prozent (minus 1).

Bei der Frage, welche Partei nach der Bundestagswahl im September die Regierung führen soll, zeigt sich eine große Veränderung zum ARD-Deutschlandtrend im Februar - damals war Schulz gerade als Kanzlerkandidat nominiert worden. Aktuell sind nun wieder 47 Prozent der Befragten der Meinung, dass die CDU/CSU die nächste Regierung führen sollte – ein sattes Plus von acht Prozentpunkten im Vergleich zu Anfang Februar. Nur noch 36 Prozent sind der Auffassung, dass die nächste Bundesregierung von der SPD geführt sein sollte (minus 14 Prozentpunkte).

Wenn die Bürger den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich 49 Prozent für Angela Merkel und 36 Prozent für Martin Schulz entscheiden. Mitte April hatten sich 46 Prozent für Merkel und 40 Prozent für Schulz ausgesprochen, Ende März waren es noch 45 Prozent für Schulz und 36 Prozent für Merkel.

Das Vertrauen in Merkel ist laut Deutschlandtrend weiter groß. 72 Prozent der Befragten glauben, dass ihre Politik dafür gesorgt hat, dass es wirtschaftlich gut läuft. 69 Prozent meinen, dass Merkel dafür sorgt, dass es Deutschland in einer unruhigen Welt gut geht. 57 Prozent der Bürger meinen allerdings auch, dass Merkel ihre besten Zeiten als Kanzlerin hinter sich hat.

Welche Politik Schulz umsetzen will, ist 66 Prozent der Befragten noch nicht klar. 56 Prozent der Bürger finden aber auch, dass es mit Schulz wieder sichtbare Unterschiede zwischen SPD und CDU gibt. 45 Prozent sagen, dass sie sich von Martin Schulz mehr erwartet haben.

Auf Platz eins der beliebten Politiker liegt aktuell Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 66 Prozent Zustimmung – ein Minus von 2 Punkten im Vergleich zu April. Mit der Arbeit von Außenminister Sigmar Gabriel sind 63 Prozent zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden (plus 7). Merkel legt einen Punkt zu und kommt ebenfalls auf 63 Prozent Zustimmung. Schulz verliert dagegen 6 Prozentpunkte und kommt auf einen Zufriedenheitswert von 42 Prozent.

  • dpa
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4 Kommentare zu "ARD-Deutschlandtrend: SPD sackt deutlich ab, CDU legt zu "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die Schulz-Euphorie war wohl in erster Linie nur Ausdruck großer Freude und Erleichterung darüber, dass Gabriel nicht als Kanzlerkandidat ins Rennen geht.
    Solange Merkel antritt, hat kein SPD-Kandidat eine Chance. Der deutsche Michel fühlt sich bei Mutti einfach am wohlsten. Da weß man eben, was man hat.

  • Es ist eigentlich nicht nachvollziehbar, warum die CDU vorne liegen soll?
    Merkmale der CDU/CSU:
    - das ist weniger eine Partei, sondern eine Verwaltungsgesellschaft. Ideen: 0
    Reformen: 0. Die letzte Jahre haben Sie von Reformen der SPD profitiert, selbst nichts gemacht, bis auf "Wir schaffen das", was dem Steuerzahler Milliarden gekostet hat und weiter kosten wird, pro 1 Flüchtling wurden über 220.000 Euro ausgegeben!
    - das heutige Führungspersonal der CDU ähnelt stark an einen Altersheim, wer soll von denen eigentliche Arbeit machen?
    - heutige Schrei nach Inneren Sicherheit erinnert nach einem Feuerwehrmann, der zuerst das Feuer gelegt hat und versucht jetzt zu löschen.
    Die SPD sollte die Reformen von Schröder nicht verändern, sondern die klug erweitern, dann werden Sie auch gewählt.
    Deutschland hat viel Probleme, wie z.B. Unterwanderung unseren Sozialsysteme durch "EU"-Bürger. Auf den Parkplätzen in kleinen Städten stehen viele Fahrzeuge in dessen 3-4 Schwangere Junge Frauen sitzen. Sie zeugen Ihre Kinder in der Heimat, zum geberen kommen Sie zur uns um später 21.Jahre lang das Kindergeld zu bekommen. Kuckuseier für die nächste Generation!
    Zuzug "EU"-Bürger: sicherlich können Sie zur uns kommen, aber bitte:
    - mit Deutschkenntnissen
    - mit Führungszeugnis.
    Wir wissen nicht wer unser Nachbar ist, vieleicht ist er gestern aus dem Knast entlassen wurde. Unseren Behörden ist das egal!?
    Das sind die Themen!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Der inhaltliche Wahlkampf hat ja noch gar nicht begonnen!
    Diesmal wähle ich nicht die rückwärtsgewandte Union mit ihrer abgewirtschafteten Kanzlerin, ihrem erbarmungswürdigen, untätigen Finanzminister (= schwarze Null), ihrer unterwürfigen Amerika-Politik mit ihrer willfährigen Verteidigungsministerin (= kranke Frau Deutschlands), ihrem unfähigen Innenminister (= BURKA-Chaot), ihrem unwürdigen und unglaubwürdigen Politikstil (ich sage nur Seehofer!), ihrer Wandlung von einer menschlichen Willkommenskultur zu einer menschenverachtenden, unchristlichen Abschiebekultur, ihrer Ignoranz und Untätigkeit angesichts der wachsenden sozialen Ungleichheit, ihrer Verachtung der Bürgerrechte insbesondere im Zusammenhang mit den NSA/BND/BfV-Skandalen, ihrer erfolglosen EURO- und Europa-Politik, ihrer Türkei-Politik des Sich-Auslieferns, ... , sondern die coole SPD mit ihrem unverbrauchten, zukunftsorientierten, coolen Kanzler in spe, Martin Schulz, der mehr soziale Gerechtigkeit wagen will und der dem unsäglichen Trump weiterhin die Stirn bieten wird.
    Ich hätte Bange vor einem weiteren Jahrzehnt Unions-dominierter Politik (vgl. auch https://www.freitag.de/autoren/sigismundruestig/unter-dem-mantel-der-geschichte ) mit rechtspopulistischer Ausrichtung in bekannter Tradition, mit einer rückständigen Bildungspolitik, mit einer Altersarmut fördernden Rentenpolitik und einer die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnenden Sozial-, Abgaben- und Steuerpolitik, mit einer Wirtschaftspolitik, die sich weiter von der sozialen Marktwirtschaft in Richtung einer marktkonformen Demokratie bewegt (wie Merkel ihr "Markt hat Vorfahrt vor Demokratie" bezeichnet), mit einer seit Jahrzehnten überfälligen Einwanderungspolitik, mit einer planlosen, menschenunwürdigen, auf Rechtspopulisten schielenden Flüchtlingspolitik, mit einer weiterhin Milliarden von Steuergeldern in veraltete Modelle und Strukturen verschwendenden rückwärtsgewandten Familien- und Frauenpolitik, mit einer Grünen Idealen ...

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