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Ein großer Teil der Deutschen ist einer Umfrage zufolge mit der derzeitigen Wirtschaftsordnung unzufrieden. Die Sorge vor der Euro- und Schuldenkrise ist indes immer noch hoch. Das zeigt der ARD-„Deutschlandtrend“.

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  • Zauberlehrling
    Wer Demokratie und Soziale Marktwirtschaft durch welches System auch immer ersetzen will, der wird am Führungsproblem scheitern. Beide, völlig zu unrecht immer häufiger kritisierten Elemente unseres Staates garantieren uns bis heute trotz aller meist völlig unsachgemäßen und schädlichen politischen Bastelei immer noch eine hohe Lebensqualität. Die beiden Elemente orientieren sich nämlich an den wichtigsten Motiven, die uns Menschen auszeichnen und machen aus unseren Schwächen produktive Kräfte, die uns und unserer Gesellschaft großen Nutzen bringen.
    Damit sind wir aber schon bei dem Führungsproblem: Auch die Führungspersonen in einer nicht-demokratischen Gesellschaft mit einer nicht am Geldverkehr orientierten Verteilung von Waren und Dienstleistungen hätten ja die gleichen Schwächen. Wer das bezweifelt sollte sich mehr für Menschen, insbesondere für politisch aktive Menschen interessieren.
    Wenn er tief genug in die Frage der Besetzung von Führungspositionen eindringt, wird er irgendwann zu dem Schluss kommen, dass in einem solchen System für die Besetzung der Verwaltungsebene und der Parlamente aus Gerechtigkeitsgründen nur Vertreten himmlischer Heerscharen in Frage kommen, dass der Kanzlerposten und die Ministerstühle nur vom Erzengel Gabriel und seinem Stab besetzt werden dürfen und dass eine sachgerechte und faire Leitung eines Aufsichtsrates nur vom Lieben Gott persönlich garantiert werden kann.
    Ob diese Herrschaften allerdings bereit sind, uns für diese Dienste zur Aufrechterhaltung von Fairness und Gerechtigkeit zur Verfügung zu stehen, muss bezweifelt werden. Solange aber solche göttliche Hilfe nicht zu erwarten ist, muss jede Abkehr von Werten der Demokratie und von fairem Wettbewerb einer Sozialen Marktwirtschaft im Sinne Erhards automatisch in immer mehr Chaos, immer mehr Unrecht, Lug und Trug, Unterdrückung, Entwürdigung und Unmenschlichkeit führen, sodass abgesehen von ein paar Schützlichen das ganze Volk schwer leidet.

  • nee'nee soziale Gerechtigkeit/Marktwirtschaft

    aus der SteuerVolksKasse

    gibt es nicht ,sonst würden die Bezüge der wichtigen Po

    litiker auf HartzNiveau geebnet ,weil sie auch nicht

    fleissiger sind als wie der fleissigste Bettler

    der jeden Tag

    um seine warme Mahlzeit kämpfen muss .

    Soziazle Marktwirtschaft wurde/ist

    mutiert zur einseitigen Gierwirtschaft/Vetternwirtschaft

    und anderen zinsverbilligten Vorteilnahmen der

    Quellensitzer .

    Gruss
    alibaba


  • Mir ist bisher kein besseres System als unseres eingefallen. Allerdings ist es entgleist und müsste wieder zurück in die Gleise geholt werden.
    Wirklich funktionieren kann das System doch nur, wenn diejenigen, von denen es lebt, unterstützt werden, damit sie auch weiterhin das System am Leben erhalten. Und das sind in D der Mittelstand und die Kleinunternehmer. Sie sind die Kreativen, die immer neue Geschäftsfelder aufdecken und neue Arbeitsplätze schaffen. Wen aber unterstützt die Regierung? Die großen Unternehmen und Konzerne.
    Was ist mit den Kartellämtern? Warum funktionieren die nicht mehr? Wie konnte es passieren, dass ein ganzes Volk der Willkür von Ölindustrie und Energieunternehmen ausgesetzt ist? Wir brauchen wieder richtige Konkurrenz, echten Wettbewerb.
    Dieses System hat Mechanismen, die es schützen sollen. Diese Mechanismen müssen wieder in Kraft gesetzt werden. Dann haben wir auch wieder eine soziale Marktwirtschaft und keine außer Rand und Band geratene Zockerbude.
    Hartz 4 finde ich übrigens gerecht, allerdings nicht für Kinder.- Die Kosten für alle Kinder sollten komplett von der Gesellschaft übernommen werden. Die wird schließlich mal von den Kindern profitieren. Aber dass früher ein arbeitsloser Architekt nach Ablauf seiner persönlichen Versicherungsleistung (Arbeitslosengeld) MEHR aus der Steuerkasse (Arbeitslosenhilfe) erhalten hat als eine Putzfrau – das fand ich schon immer merkwürdig und ungerecht. Es hat aber den Architekten damals gar nicht interessiert, wie es der Putzfrau erging. Da war nix mit Solidarität. Erst seitdem er selbst weniger Unterstützung erhält, ist die Entrüstung groß.

  • Da haben wir es wieder! Dabei ist es nicht die Marktwirtschaft die heute in der Krise steckt, sondern ein völlig krankes Geldsystem, dass die einzelnen Wirtschaftsteilnehmer zur Verschuldung zwingt und unser Geld immer wertloser macht!!
    Unser gesamtes Geld ist Kredit!! Und deshalb kommt dann auch die oft genannte Zinseszinsproblematik ins Spiel. Aber nur weil es eben "geliehenes" Geld ist!!

  • Ludwig Erhard sagte mal "soziale Marktwirtschaft heißt auch Maßhalten"

    Was wir heute aber haben, ist eine Gier der Manager nur zum Eigenzweck. So lange Manager sich Millionen jährlich als Gehälter genehmigen, für neue Innovationen dann aber kein Geld mehr haben, so lange kann Wirtschaft nicht funktionieren
    Das Problem liegt auch darin, dass diese Manager keinen Bezug mehr zur Firma haben. Sie huppeln alle 4 bis 5 Jahre in ein anderes Unternehmen. Haben keienrlei Branchenkenntnisse, sie machen heute in Autos, morgen Bücher, übermorgen Mode Mit so einem Hopping-Modell der Firmenspitze kann aber in den Firmen nichts Gutes mehr gedeihen, denn es wird ja nicht mehr langfristig gehandelt
    Wir ahben außerdem keine soziale Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard mehr.
    Diese soziale Marktwirtschaft hat Schröder abgeschafft zusammen mit den Grünen.

  • Es wäre an der Zeit, das unsere Euro-Verteidiger in der Politik und Wirtschaft endlich mal begreifen würden das Ihr "Experiment Euro" gescheitert ist. Es war logischerweise zum scheitern verurteilt, doch die Damen und Herren mit dem angeblichen Expertenstatus haben wohl einige grundlegende Dinge nicht verstanden und wollten sich mit dem Euro lieber ein Denkmal setzen.

    Allerdings werden auch schlechte Beispiele in den Geschichtsbüchern genannt werden...

  • Es wäre an der Zeit, das unsere Euro-Verteidiger in der Politik und Wirtschaft endlich mal begreifen würden das Ihr "Experiment Euro" gescheitert ist. Es war logischerweise zum scheitern verurteilt, doch die Damen und Herren mit dem angeblichen Expertenstatus haben wohl einige grundlegende Dinge nicht verstanden und wollten sich mit dem Euro lieber ein Denkmal setzen.

    Allerdings werden auch schlechte Beispiele in den Geschichtsbüchern genannt werden...

  • Es wäre an der Zeit, das unsere Euro-Verteidiger in der Politik und Wirtschaft endlich mal begreifen würden das Ihr "Experiment Euro" gescheitert ist. Es war logischerweise zum scheitern verurteilt, doch die Damen und Herren mit dem angeblichen Expertenstatus haben wohl einige grundlegende Dinge nicht verstanden und wollten sich mit dem Euro lieber ein Denkmal setzen.

    Allerdings werden auch schlechte Beispiele in den Geschichtsbüchern genannt werden...

  • Es wäre an der Zeit, das unsere Euro-Verteidiger in der Politik und Wirtschaft endlich mal begreifen würden das Ihr "Experiment Euro" gescheitert ist. Es war logischerweise zum scheitern verurteilt, doch die Damen und Herren mit dem angeblichen Expertenstatus haben wohl einige grundlegende Dinge nicht verstanden und wollten sich mit dem Euro lieber ein Denkmal setzen.

    Allerdings werden auch schlechte Beispiele in den Geschichtsbüchern genannt werden...

  • Ich finde schon, dass die Schere zwischen reich und arm zu groß geworden ist.

    Gehaltsverhältnisse zwischen Topmanagern und normalen Angestellten, die vor 20 Jahren bei ca. 15-20: 1 lagen, liegen heute bei 43:1 (2007). Auch stört mich, dass die heutigen wirklichen Reichen (Multimilliardäre) einen finanziellen Status haben wie früher Könige oder Fürsten (und einen solchen Status auch dementsprechend ausleben können).

    Sicherlich haben viele ihr Vermögen durch eigene Arbeit erworben. Unterstützt wurden sie dabei aber auf jeden Fall durch das Steuersystem, das Reiche gewiss nicht benachteiligt.

    Meines Erachtens sollten die Unterschiede innerhalb der Gesellschaft nicht so groß sein. Das wirft einen Spalt zwischen den Menschen auf. Ich bin daher für eine Vermögensobergrenze. Leistung soll sich lohnen. Reich werden darf Spaß machen. Aber ab einer gewissen Höhe sollte Schluss sein.

    Was ich nicht für gut halte, sind leistungslose Einkommen, faulheitsunterstützende Staatsalimente und Umverteilungsambitionen von oben nach unten, bis die Reichen endlich "gleich" sind. Ich bin für eine Leistungsgesellschaft, der man die Extreme wegnimmt.

Mehr zu: ARD-Umfrage - Deutsche zweifeln an sozialer Marktwirtschaft

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