Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Asylpolitik der EU Steinmeier will Flüchtlingsgipfel Anfang Oktober

Über 300.000 Menschen haben sich dieses Jahr über das Mittelmeer auf den Weg nach Europa gemacht, um dort Asyl zu beantragen. Doch die Politiker der EU ringen noch immer um eine gemeinsame Strategie.
05.09.2015 - 13:54 Uhr
Steinmeier betonte, dass die erlaubte Ausreise von Flüchtlingen aus Ungarn nach Österreich und Deutschland vergangene Nacht eine Ausnahme bleiben müsse. Quelle: dpa
Bundesaußenminister

Steinmeier betonte, dass die erlaubte Ausreise von Flüchtlingen aus Ungarn nach Österreich und Deutschland vergangene Nacht eine Ausnahme bleiben müsse.

(Foto: dpa)

Luxemburg Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich in der Flüchtlingskrise für einen EU-Sondergipfel ausgesprochen. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs sollte Anfang Oktober ausgerichtet werden, sagte der SPD-Politiker am Samstag in Luxemburg. Nach dem Treffen der EU-Innenminister am 14. September könne entschieden werden, ob weitere Sonderräte zur Vorbereitung des Gipfels notwendig seien.

Die Diskussionen beim Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg am Freitag und Samstag nannte Steinmeier intensiv. Der EU-Kommissionsvorschlag einer Quote zur Verteilung von Flüchtlingen werde von einigen EU-Staaten noch immer abgelehnt. Allerdings scheine die Bereitschaft zur Beteiligung an einer gesamteuropäischen Verantwortung zu wachsen.

Steinmeier betonte, dass die erlaubte Ausreise von Flüchtlingen aus Ungarn nach Österreich und Deutschland vergangene Nacht eine Ausnahme bleiben müsse. „Die Hilfe in der gestrigen Notlage war verbunden mit der Mahnung, daraus keine Praxis für die nächsten Tage zu machen.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Auf der Reise nach Westen
    Das Warten auf die Abfahrt
    1 von 15

    Rund 4000 Flüchtlinge, die in Ungarn auf ihrem Weg nach Westeuropa gestrandet waren, sind am Samstagmorgen mit Bussen nach Österreich gebracht worden. Diese Zahl gab Polizeisprecher Helmut Marban vor Reportern bekannt.

    (Foto: dpa)
    Zu Fuß gen Westen
    2 von 15

    Am Freitag hatten sich etwa 2000 verzweifelte Flüchtlinge, die nicht in Ungarn registriert werden wollten, vom Budapester Bahnhof Keleti zu Fuß Richtung Westen aufgemacht.

    (Foto: dpa)
    Zu Fuß gen Westen
    3 von 15

    Die Flüchtlinge hatten am Freitag bis zum Einbruch der Nacht rund 25 Kilometer des 171 Kilometer langen Weges zur österreichischen Grenze geschafft.

    (Foto: ap)
    Ungarn schickt Flüchtlinge in Bussen zur Grenze
    4 von 15

    Ungarn stellte in der Nacht Busse bereit, um sie und andere gestrandete Flüchtlinge nach Österreich zu bringen. Deutschland und Österreich hatten sich zuvor darauf verständigt, die Menschen einreisen zu lassen. Österreich stellte ihnen in Aussicht, Asyl zu gewähren. Doch die meisten wollen nach Deutschland weiterreisen.

    (Foto: dpa)
    Ankunft in Nickelsdorf
    5 von 15

    Am Samstagmorgen erreichten rund 4000 Flüchtlinge die ungarisch-österreichische Grenze mit dem Bus. Das letzte Stück nach Nickelsdorf aber mussten sie zu Fuß zurücklegen.

    (Foto: AFP)
    Ankunft in Nickelsdorf
    6 von 15

    Auf der österreichischen Seite der Grenze bereiteten Helfer des Roten Kreuzes den ankommenden Flüchtlingen am Samstagmorgen mit Tee und anderen Hilfsgütern einen herzlichem Empfang. In einer Notunterkunft im Grenzort Nickelsdorf standen Betten bereit.

    (Foto: dpa)
    Flüchtlinge auf dem Weg nach Salzburg
    7 von 15

    Ein Sonderzug mit etwa 450 Flüchtlingen ist am Samstag in Salzburg angekommen. Der aus Ungarn kommende Zug sei gegen 10.50 Uhr eingetroffen, wie ein Polizeisprecher vor Ort der Deutschen Presse-Agentur sagte. Salzburg liegt direkt an der Grenze zu Deutschland. Der Zug sollte nur kurze Zeit am Bahnhof halten und dann nach München weiterfahren.

    (Foto: AFP)
    • rtr
    Startseite
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%