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Atom-Abkommen Außenminister Maas reist nach Teheran

Bundesaußenminister Heiko Maas will das Atomabkommen mit dem Iran retten. Nun reist er nach Teheran – und könnte dort entscheidende Gespräche führen.
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Außenminister Heiko Maas wird vor seinem Besuch im Iran auch nach Jordanien und in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen. Quelle: AFP
Heiko Maas

Außenminister Heiko Maas wird vor seinem Besuch im Iran auch nach Jordanien und in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen.

(Foto: AFP)

BerlinIm Konflikt über das iranische Atom-Abkommen wird Bundesaußenminister Heiko Maas am Pfingstmontag nach Teheran reisen. Maas werde im Iran für den Erhalt des Abkommens werben und ausloten, was Deutschland dafür tun könne, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Donnerstag in Berlin.

Am Samstag und Sonntag wird Maas zudem Jordanien und die Vereinigten Arabischen Emirate besuchen. „Das ist eine Reise in die Krise“, sagte Sprecherin Maria Adebahr. Maas wolle dabei von den jeweiligen Außenministern die Einschätzung zur Lage erfahren und diese dann bei seinen Gesprächspartnern in Teheran vortragen.

Maas habe die USA, Frankreich und Großbritannien über die Reise vertraulich informiert, sagte Adebahr weiter. Deutschland und die USA seien sich im übrigen einig, dass eine nukleare Bewaffnung des Iran verhindert werden müsse. Nur über den Weg dorthin gebe es unterschiedliche Positionen.

Die US-Regierung hat vor einem Jahr das 2015 vereinbarte internationale Atom-Abkommen einseitig gekündigt und will den Iran mit Sanktionen zu Neuverhandlungen über dessen Atom- und Raketenprogramm zwingen.

Präsident Donald Trump schließt auch einen Militärschlag nicht aus. Zuletzt gab es aber auch mildere Töne, so erklärten sich beide Seiten zu Gesprächen bereit. Deutschland, Frankreich und Großbritannien halten wie der Iran selbst bislang an dem Atom-Abkommen fest.

Mehr: US-Außenminister Mike Pompeo will auch ohne Vorbedingungen mit dem Iran sprechen – gleichzeitig übt das US-Militär im arabischen Meer.

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  • rtr
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1 Kommentar zu "Atom-Abkommen: Außenminister Maas reist nach Teheran"

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  • Das Problem ist, dass die Amerikaner mit uns machen, was sie wollen. Deutsche Firmen
    koennen nicht auf das US-Geschaeft verzichten um ihre Verpflichtungen mit dem Iran
    einzuhalten. Ein grosses Problem ist die Abhaengigkeit vom Dollar. Solange wir diese
    nicht durch den Euro ersetzen, koennen wir nie eine eigene Politik durchsetzen.

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