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Atomausstieg SPD und Grüne beschwören Gemeinsamkeiten

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles glaubt nicht an eine schwarz-grüne Annäherung im Zuge des Atomausstiegs. „Die SPD wird auf der Strecke von der Energiewende profitieren“, sagte Nahles dem Handelsblatt.
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Berlin „Rot-Grün ist am besten aufgestellt, um unser Land weiter zu modernisieren und zukunftsfähig zu machen“, sagte Nahles. Auch Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin gab sich zugeknöpft gegenüber der Union: Es gebe mit Blick auf die Umfragen derzeit kein rationales Motiv, mit der CDU zu koalieren, sagte er dem Handelsblatt. „Mit der SPD lägen wir auf Augenhöhe – mit der CDU wären wir der Juniorpartner“, sagte Trittin. Die meisten Gemeinsamkeiten gebe es nach wie vor mit der SPD. Zuvor hatte Winfried Kretschmann, der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im „Tagesspiegel am Sonntag“ ausgiebig für ihren Atomausstieg gelobt und gesagt, tiefe Gräben seien nun eingeebnet.

SPD-Generalsekretärin Nahles wies zugleich Forderungen der Linkspartei nach einer engeren Zusammenarbeit zurück: „Die Linkspartei zerlegt sich doch still und leise selbst, weil sie sich nicht entscheiden kann, ob sie regierungsfähig oder eine Sektiererpartei werden will.“ Der Linkspartei-Vorsitzende Klaus Ernst hatte mit Blick auf die SPD gesagt: „Statt zu versuchen, sich gegenseitig Mitglieder abzuwerben, wäre es sinnvoller zu überlegen, wo wir gemeinsam etwas für die Menschen tun können“.

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