Atommüll Röttgen verbietet Transport nach Russland

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat die Genehmigung für den umstrittenen Atomtransport aus dem westfälischen Zwischenlager Ahaus nach Russland verweigert. Insgesamt sollten per Castor-Transport 951 Brennelemente in das russische Atomkombinat Majak gebracht werden.
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Anti-Atommüll-Demonstrantin: Einen Castor-Transport nach Russland soll es laut Minister Röttgen nicht geben Quelle: DAPD

Anti-Atommüll-Demonstrantin: Einen Castor-Transport nach Russland soll es laut Minister Röttgen nicht geben

HB BONN. Die Brennelemente stammen ursprünglich aus einem DDR-Forschungsreaktor. Er sehe nicht die Voraussetzungen für eine schadlose Verwertung der Brennelemente, erklärte Röttgen. Ein Hinweis für die fehlenden Voraussetzungen sei es, dass die russische Aufbereitungsanlage derzeit nicht in Betrieb sei.

Die Brennelemente aus dem DDR-Forschungsreaktor Rossendorf bei Dresden waren 2005 nach Ahaus gebracht worden. Im Zwischenlager dürfen sie insgesamt 40 Jahre bleiben. Auf Intervention Sachsens sollten sie nach Majak gehen, weil sie aus der früheren Sowjetunion stammen. Grundlage für den Rücktransport hätte der zwischen den USA, Russland und der Internationalen Atomenergiebehörde geschlossene Vertrag sein sollen über die Rückholung von Brennelementen aus Forschungsreaktoren, die von der Sowjetunion bestückt worden sind.

Das Bundesamt für Strahlenschutz hatte die Beförderung der Castor- Behälter auf deutschem Territorium genehmigt, das für die Ausfuhr der Castoren zuständige Bundesamt für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle (Bafa) hatte die dafür erforderliche Erlaubnis des Bundesumweltministeriums beantragt.

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1 Kommentar zu "Atommüll: Röttgen verbietet Transport nach Russland"

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  • Endlich ein Lichtstrahl.

    Die Ämter unterstützen auf planwirtschaftlichen Vorgaben und Verträgen der Steinzeit ein automatisiertes Verfahren welches in Chaos und Vernichtung führt und endlich wird diesem Verfahren aufgrund von einer Entscheidung des bundesumweltministers ein Riegel vorgesetzt.

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    Das bundesamt für Strahlenschutz hatte die beförderung der Castor- behälter auf deutschem Territorium genehmigt, das für die Ausfuhr der Castoren zuständige bundesamt für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle (bafa) hatte die dafür erforderliche Erlaubnis des bundesumweltministeriums beantragt.

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