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Auch brandenburgischer CDU-Landesvorsitzender für Parteichefin Köhler für Kanzlerkandidatin Merkel

Horst Köhler, der Präsidentschaftskandidat von Union und FDP, hofft darauf, dass er als mögliches Staatsoberhaupt ab 2006 mit einem Unionskanzler zu tun hat. Oder besser gesagt: mit einer Kanzlerin namens "Frau Merkel".

HB BERLIN. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel soll nach Ansicht des möglichen neuen Bundespräsidenten, Horst Köhler, Unions-Kandidatin für das Amt des Bundeskanzlers werden. Diesen Wunsch äußerte Köhler auf einer Parteikonferenz am Samstag in Berlin.

Der Kandidat von Union und FDP für das Amt des Bundespräsidenten wollte sich eigentlich über die Reformpolitik der Bundesregierung äußern und dazu, dass es bei dem, was in dieser Hinsicht bisher realisiert wurde, nicht bleiben könne. Dabei fiel dann der entscheidende Satz, in dem Köhler seine Präferenz für Merkel als künftiger Kanzlerin deutlich machte.

Sollte er Bundespräsident werden, wolle er auch unter einer SPD-geführten Regierung auf weitere Reformen drängen, sagte er, «und ich werde im Prinzip den gleichen Ansatz haben, wenn dann hoffentlich jemand von der CDU - Frau Merkel - Bundeskanzlerin ist».

Für Merkel als Kanzlerkandidatin sprach sich auch Brandenburgs CDU-Landeschef Jörg Schönbohm aus. Sie sei unangefochtene Partei- und Fraktionsvorsitzende. Damit sei für ihn klar: «Sie wird Kanzlerkandidatin», sagte das CDU-Präsidiumsmitglied dem Nachrichtenmagazin «Focus». Vor einer möglichen Kanzlerkandidatur von CSU-Chef Edmund Stoiber hält Schönbohm nichts. «Mit welcher Begründung sollte die CDU noch einmal einen Kandidaten hinnehmen, der der CSU angehört?»

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