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Aufbewahrungspflichten FDP will Mittelstand von Bürokratie entlasten

Die FPD-Fraktion fordert kürzere Aufbewahrungspflichten für Unterlagen und eine zeitnahe Betriebsprüfung. Sie erhofft sich dadurch Milliardeneinsparungen für Unternehmen.
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Unternehmen müssen ihre Unterlagen lange aufbewahren. Quelle: dpa
Unterlagen

Unternehmen müssen ihre Unterlagen lange aufbewahren.

(Foto: dpa)

Berlin Unternehmen müssen in Deutschland ihre Unterlagen zur Betriebsprüfung bislang für bis zu zehn Jahre aufbewahren. Die FDP-Fraktion fordert nun, diesen Zeitraum auf fünf Jahre zu verkürzen. Einen entsprechenden Antrag bringt die Partei am Donnerstag in den Bundestag ein. Er liegt dem Handelsblatt vor. Die FDP verspricht sich von der Reduzierung der Aufbewahrungspflicht Einsparungen im Milliarden-Bereich für die Unternehmen.

Außerdem soll es möglich sein, die Unterlagen auch digital vorzuhalten. Die FDP fordert zudem eine Betriebsprüfung, die näher am Besteuerungsjahr ist. Für die betriebliche Außenprüfung sollen die Finanzbehörden laut dem Antrag maximal drei Jahre rückwirkend Zeit haben.

„Mit der zeitnahen Betriebsprüfung und der Reduzierung der Aufbewahrungsfristen können wir spürbare Erleichterungen ermöglichen, die den Steuerzahler sowie den Gesetzgeber keinen Cent kosten und den Unternehmen schneller planerische beziehungsweise fiskalische Sicherheit geben“, sagt Thomas Kemmerich, Vorstand des Liberalen Mittelstands und Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Bundestags.

Ihm fehle die Phantasie dafür, welche wirklich stichhaltigen Gründe die Bundesregierung vorlegen möchte, um unsere Vorschläge nicht umzusetzen. „Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier muss gegenüber dem Deutschen Mittelstand endlich liefern“, fordert Kemmerich.

Altmaier war zuletzt in die Kritik geraten. In einem Papier hatte der Industrieverband BDI dem Wirtschaftsministerium erhebliche Defizite im Bereich Mittelstand bescheinigt.

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