Aufregung in Wiesbaden Hessens Staatskanzlei kündigt Ruhestand von Roland Koch an

Mit einer Einladung zur Verabschiedung Roland Kochs in den Ruhestand hat Hessens Staatskanzlei am Donnerstag einen Ansturm von Rückfragen ausgelöst. Die Wiesbadener Regierungszentrale konnte sich über einen gelungenen Coup freuen, hatte sie doch mit keinem Wort geschwindelt.
Hat noch 17 Jahre Arbeitsleben vor sich: Roland Koch. Foto: dpa

Hat noch 17 Jahre Arbeitsleben vor sich: Roland Koch. Foto: dpa

HB WIESBADEN. Die lakonische Fax-Nachricht, dass Roland Koch „mit Ablauf des Jahres in den Ruhestand treten“ werde und „die Landesregierung ihm ihren Dank und ihre Anerkennung“ auszusprechen gedenke, ließ viele Empfänger an den Ministerpräsidenten denken. Ein durchaus beabsichtigter Effekt, räumte Regierungssprecher Dirk Metz (CDU) später ein.

Gemeint war allerdings ein Namensvetter Kochs, der als Richter am Kasseler Verwaltungsgerichtshof arbeitet und die Pensionsgrenze erreicht. Der Regierungschef will die Verabschiedung am Montag persönlich vornehmen; er selbst ist noch 17 Jahre vom derzeitigen Ruhestandsalter entfernt. Koch hat noch weitere Namensvettern, darunter einen Fußballtrainer und einen Schriftsteller.

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