Aufsichtsrats-Posten Steinbrück hält Hoeneß-Entscheidung für Fehler

Der Aufsichtsrat des FC Bayern München hat entschieden: Trotz der Steueraffäre soll Uli Hoeneß Aufsichtsratsvorsitzender bleiben. Dafür las SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück den Managern am Montag die Leviten.
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Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, kritisierte die Entscheidung des Bayern-Aufsichtsrats. Quelle: dpa

Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, kritisierte die Entscheidung des Bayern-Aufsichtsrats.

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DüsseldorfSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Entscheidung kritisiert, Uli Hoeneß als Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Bayern München im Amt zu belassen. Die Entscheidung sei falsch, sagte Steinbrück am Montagabend bei einer Podiumsdiskussion in Düsseldorf.

Die Aufsichtsräte hätten die Verhaltensregeln, die sie ihren Unternehmen auferlegten, auch auf das „Fußball-Unternehmen“ Bayern München übertragen müssen, sagte der SPD-Politiker. Hoeneß hätte sein Mandat wenigstens ruhen lassen müssen. „Der Aufsichtsrat hat die Pflicht, ihm dies nahezubringen.“

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19 Kommentare zu "Aufsichtsrats-Posten: Steinbrück hält Hoeneß-Entscheidung für Fehler"

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  • @günther schemutat
    "Bald sind die Sombreos in Deutschland ausverkauft"


    Dann Ordern wir halt welche aus Bayern nach. Es gibt sie sicherlich bald auch im FanShop vom FC Bayern. Als erstes sollte die CSU komplett mit Sombreros ausgestattet werden. Dies wäre ein unverkennbares Markenzeichnen. CSU-Familienmitglieder könnten ja zu Dumpingpreisen die Hüte nähen. Denen sind ja die Einkommensquellen massiv weggebrochen. Eine Kombo-Band bestehend aus Seehofer, Dobrindt und Söder könnte am Wochenende in der Stachuspassage ordentlich für Stimmung sorgen. Ganz unten scheinen diese Herren ja bereits angekommen zu sein!

  • Ich kann ja Steinbrück heute Abend mal diese Dinge fragen
    Ich sehe ihn ja heute Abend.

  • Das Hoeneß über 50 Millionen Euro bezahlt hat, weiß mittlerweile jeder, aber das der BER Flughafen in 5
    Wochen 50 Millionen Euro Steuergeld an Kosten verursacht vielleicht nicht. Alle Verantwortlichen laufen noch frei rum
    und sind bei der bekanntgabe der Kosten auch noch am lachen. Da soll Hoeneß ins Gefängnis ?

    Bald sind die Sombreos in Deutschland ausverkauft

  • @EdmundStoiber

    Die größten Systemschmarotzer sind Steuerhinterzieher, die Steuern im großen Stil hinterziehen. Es gibt keinen Grund diese Menschen zu verehren.

    Jeder rechtschaffene Bürger, der redlich seine Steuern bezahlen muss, wird durch Menschen wie Zumwinkel, Hoeneß und Co geschädigt. Unterstützung erhalten diese Personen meist aus der Politik und über Deals mit Staatsanwaltschaften. Im Fall Hoeneß, weil er publik wurde, erfahren wir nunmal die ganze Palette schmutziger Details. Es ist schon erstaunlich, dass SEEHOFER, SCHÄUBLE und MERKEL sich so massiv für ein ineffizientes Abkommen mit der Schweiz eingesetzt haben. Polizei, Zoll und Ermittlungsbehörden sind dagegen damals massiv Sturm gelaufen.

  • Steinbrück hält Hoeneß-Entscheidung für Fehler
    -
    Ich halte Steinbrück als Kanzlerkandidat für einen Fehler und die gesamte SPD dazu.
    Ob sich der Bilderberger dazu äußert oder die Linde rauscht, egal.

  • ....zum ersten Mal hat der Steinbrück uneingeschränkt recht. Der abgezockte Wurst-Finger Hoeneß gehört schnellstens entsorgt.

  • Der Aufsichtsrat, besetzt mit Vorständen und Ex-Vorständen großer deutscher Unternehmen von Weltruf, bspw. ADIDAS, AUDI, SIEMENS, DEUTSCHE TELEKOM, versagt hier aus einem zur Gänze unentwickelten Rechtsverständnis.
    Steuerbetrug ist ein Straftatbestand - und jeder der Aufsichtsräte weiß das auch. Schon aus diesem Grund steht dem Aufsichtsrat überhaupt kein Auslegungsrecht zu. In diesem Fall hat der Aufsichtsrat die Verantwortung, Schaden abzuwenden.
    Durch diese Entscheidung beschädigt er nicht nur den FCB sondern auch das eigene Unternehmen, dem sie vorstehen.

  • @FCB-Fan
    Ich kann Ihre Meinung dann nachvollziehen, wenn ich unterstelle, dass Sie Bildzeitung- und (ggf) Spiegelleser sind, also Angestellter oder sogar Staatsbediensteter.

    Für die Leute, die ihre tägliche Existenz im "offenen Kampf" erstreiten müssen, ist diese Strauchdiebe-Mentalität sicherlich fremd!

  • Im Prinzip ist es Unfug, Geld, das man ordentlich verdient hat, in Steueroasen zu verstecken, weil man damit aus sauberem Geld Schwarzgeld macht und man noch dazu den Nachweis vernichtet, dass einem das Geld gehört. Selbst fürs Ausland ist ds Geld ab einer gewissen Grössenordnung ungeeignet.

    Aus gutem Geld Schwarzgeld zu machen, ist ganz leicht. Schwarzgeld in sauberes Geld zu verwandeln, es zu waschen, bedarf eines ungleich höheren Aufwandes und dieser Aufwand hat einen Preis, der die eingesparten Steuern um ein mehrfaches übersteigt. Schwarzgeld ist viel weniger wert als sauberes Geld, vor allem, wenn es sich um eine so ungeheure Summe handelt wie im Falle Hoeneß.

    Um Schwarzgeld ins System zu bringen, müssen Urkunden gefälscht werden, die das Geld an einen Besitzer koppeln und es muss mit großen Aufwand eingeschleust werden über mafiöse Bankenkanäle.

    Das System ist nur von einer Seite durchlässig, in die andere ist es gesperrt.

    In Steueroasen sollte vor allem veruntreutes Geld und Mafiageld gebunkert sein aus Drogen- und Waffenhandel.

    Der Weg zurück ist also enorm steinig und der bedarf dazu enormer krimineller Energie. Viele Mtwisser müssen eingweiht werden und die Gefahr, aufzufliegen ist ungleich höher als wenn man es unbrauchbar macht.

    Es sei denn, man gibt zu, dass man Geld in Steueroasen verschoben hat und zahlt die Steuern und eine gehörige Strafe! Das wäre der einfachste Weg und der billigste! Aber, wie gesagt, die Eigentumsrechte müssen trotzdem nachgewiesen werden!
    Für hohe Summen lohnt es sich aus krimineller Sicht natürlich, Nachweise zu fälschen, vor allem eben auch für veruntreutes Geld!

    Die Steuer-CDs könnten genau der Trick sein, um veruntreutes Geld mit geringstem Verlust ganz einfach zu waschen. Und da wären wir genau bei einem Kartell, welches sich bereits fest im System verankert hat!

  • @kfvk
    Anders herum wird ein Schuh daraus. Herr Hoeneß hat Geld verdient. Und zwar nicht darurch, dass er jemand anders in die Tasche gegriffen hat, sondern durch legales handeln. Dann ist es wohl der andere, der Staat, der anschließend versucht, ihm in die Tasche zu greifen. So ist unser System. Das kann man zwar gut heißen - so wie viele Blinde und Sozialisten es tun - aber es gibt auch viele Menschen, die finden das nicht in Ordnung und versuchen sich dem zu entziehen - mal mehr mal weniger. Sie natürlich nicht! Klar, dass Sie niemals schwarz eine Putzhilfe bezahlt haben und nie für´s Rasen mähen mal was an der Steuer vorbei gezahlt haben. Ich kann immer nur den Kopf schütteln über Normopathie. Und denken Sie vielleicht auch mal darüber nach, dass wir ein AUSGABENPROBLEM haben.

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