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#aufstehen 36.000 Anmeldungen für linke Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknecht mobilisiert für eine überparteiliche Bewegung Tausende Menschen. Auch ein ehemaliger Bundesfinanzminister macht mit.
06.08.2018 - 17:31 Uhr Kommentieren

Wagenknecht – „ Wir haben eine handfeste Krise der Demokratie“

Saarbrücken Innerhalb von zwei Tagen hat die neue linke Sammlungsbewegung „Aufstehen“ von Sahra Wagenknecht nach Auskunft ihres Ehemannes und früheren Linken-Vorsitzenden Oskar Lafontaine mehr als 36.000 Anmeldungen verzeichnet. „Der vorläufige Start ist also durchaus erfolgreich“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Linken im Saarland am Dienstag vor der Landespressekonferenz in Saarbrücken. „Dies wird zwar nicht so weitergehen, wir sind keine Phantasten“, räumte er ein, „aber der Aufschlag ist sehr gut“.

Laut Lafontaine findet die Sammlungsbewegung „Zuspruch von engagierten Menschen, die sich bisher unterschiedlichen Parteien verbunden gefühlt“ hätten. „Das ist zu begrüßen“, sagte er. Natürlich sei das längerfristige Ziel eine andere parlamentarische Mehrheit. „Denn wir können noch so gute Ideen haben: Wenn es dafür nicht die parlamentarische Mehrheit gibt, ist das schlecht.“ Lafontaine war Ende der 90er-Jahre wenige Monate Finanzminister im Kabinett von SPD-Kanzler Gerhard Schröder – ehe er sich von den Sozialdemokraten abwandte und später zu den Linken wechselte.

In einem Gastbeitrag für die Nordwest-Zeitung formulieren Wagenknecht und Theatermacher Bernd Stegemann Richtungsideen für die linke Sammlungsbewegung. Einer der Kernpunkte ist die Flüchtlingspolitik, die sich sowohl von den Vorstellungen der AfD als auch von einer „grenzenlosen Willkommenspolitik“ abgrenzen soll. Es müsse eine realistische linke Politik betrieben werden, heißt es.

Darüber hinaus solle der Fokus von der Flüchtlingsthematik gelöst und auf soziale Problemlagen verlegt werden. „Wer nur befristete Arbeitsverträge hat, wessen Rente zu klein ist und wessen Kinder keine anständige Schuldbildung mehr bekommen können, weil die öffentlichen Schulen vergammeln und Lehrerstellen unterbesetzt sind, der hat jeden Grund, auf „die da oben“ sauer zu sein“, schreibt sie in ihrem Gastbeitrag.

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