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Aufstiegs-Bafög Menschen in Weiterbildung bekommen mehr Geld

Das Bundeskabinett hat sich darauf geeinigt, Weiterbildungsmaßnahmen ab nächstem Jahr stärker zu fördern. Es geht um mehrere hundert Millionen Euro.
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Die Bundesbildungsministerin rechnet mit Mehrkosten von 350 Millionen Euro in der laufenden Legislaturperiode. Quelle: dpa
Anja Karliczek

Die Bundesbildungsministerin rechnet mit Mehrkosten von 350 Millionen Euro in der laufenden Legislaturperiode.

(Foto: dpa)

Berlin Wer nebenberuflich eine Weiterbildung absolviert, soll ab dem nächsten Jahr vom Staat stärker finanziell unterstützt werden. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine Reform des sogenannten Aufstiegs-Bafögs – das frühere Meister-Bafög – beschlossen. Für Menschen, die sich zum Meister oder Fachwirt weiterbilden oder auch in sozialen Berufen beispielsweise eine Fortbildung zum Erzieher machen, gibt es künftig höhere Zuschüsse für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren.

Wer eine Weiterbildung in Vollzeit macht und über wenig Einkommen und Vermögen verfügt, bekommt zudem deutlich mehr Geld vom Staat für die Lebenshaltungskosten. Die Reform sieht außerdem vor, dass das Aufstiegs-Bafög künftig für bis zu drei Fortbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden kann. Bisher ist das beschränkt auf eine Fortbildung.

Nach dem Kabinettsbeschluss muss der Gesetzentwurf des Bundesbildungsministeriums nun noch durch Bundestag und Bundesrat. Am 1. August 2020 sollen die Neuregelungen in Kraft treten. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) plant mit Mehrkosten von 350 Millionen Euro in der laufenden Legislaturperiode.

Mehr: Studierende verdienen in ihren Nebenjobs sehr unterschiedlich. Die gefragtesten Jobs sind aber nicht unbedingt die bestbezahltesten.

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  • dpa
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