Aus Diätenerhöhung Linke spendet 100.000 euro an SOS-Kinderdorf

Protestaktion für den guten Zweck: Bundestagsabgeordnete der Linkspartei haben 100.000 Euro an ein SOS-Kinderdorf in Berlin gespendet. Die Spende stammt aus der letzten Anhebung der Politikerdiäten und wurde aufgerundet.
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Eine Fahne der Linkspartei bei einer Demonstration in Hamburg: Die Partei setzt das Geld aus der Diätenerhebung ihrer Abgeordneten für soziale Zwecke ein. Quelle: dpa

Eine Fahne der Linkspartei bei einer Demonstration in Hamburg: Die Partei setzt das Geld aus der Diätenerhebung ihrer Abgeordneten für soziale Zwecke ein.

(Foto: dpa)

BerlinNach ihrem Nein zur Diätenerhöhung im Vorjahr spenden die Bundestagsabgeordneten der Linkspartei ihre Mehreinnahmen dem Verein SOS-Kinderdorf. 100 000 Euro seien zusammengekommen - der Nettobetrag pro Linke-Parlamentarier und Monat seit Juli sowie eine Aufrundung durch Abgeordnete mit Funktionszulagen, sagte Fraktionspressesprecher Hendrik Thalheim am Montag in Berlin.

Der Scheck werde von Fraktionschef Gregor Gysi an diesem Mittwoch im SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit übergeben. „In den vergangenen Jahren haben die Abgeordneten das Geld aus von uns abgelehnten Diätenerhöhungen individuell gespendet und sich dafür Projekte in ihrem Wahlkreis gesucht“, erklärte Thalheim.

Diesmal habe sich die Fraktion überlegt, „dass es gut ist, wenn man eine Organisation bedenkt, die sich um die Schwächsten der Gesellschaft kümmert“. Die Kinder der insgesamt 15 deutschen SOS-Kinderdörfer sollten bei der Verwendung der Summe ein Mitspracherecht haben.

Die Diätenerhöhung wurde im Februar 2014 von CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen von Linken und Grünen beschlossen und zum 1. Juli wirksam. SOS-Kinderdorf ist eine in über 130 Ländern aktive, nichtstaatliche, unabhängige und überkonfessionelle Organisation, die vor allem Waisenkinder betreut.

  • dpa
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4 Kommentare zu "Aus Diätenerhöhung: Linke spendet 100.000 euro an SOS-Kinderdorf"

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  • Billige Werbung einer Partei die niemand ernst nehmen kann, mit der niemand redet und mit der auch nur die Wenigsten in Verbindung gebracht werden wollen. Die Abgeordneten der Linken haben doch nichts zu tun, die schaukeln ihre Eier im Bundestag, wenn sie überhaupt mal da sind, und hier und da geben sie ihren marxistischen Senf dazu. Jetzt spielen sie sich als asketische Samariter in alter Parteibonzenmanier auf, die Partei ist großzügig und gibt den Hilfsbedürftigen, die Partei nimmt nur das Nötigste, die Partei will das Geld ja gar nicht aber man zwingt es ihr auf… schon aus Prinzip in proletarischer Bescheidenheit leben, dieses Schauspiel haben schon so einige ihren Genossen vorgeführt. Die linken Abgeordneten könnten noch viel mehr entbehren, die müssen ja nicht wie richtige Politiker arbeiten und mit der Diät die eigenen Angestellten und Bürokratie finanzieren.


































































  • Eine Vorgehensweise, die beispielhaft ist.

    Wenn die Abgeordneten anderer Parteien sich daran ein Beispiel nehmen, kommt eine schöne Summe zustande. Das wird dann ein richtiger Tropfen auf den heißen Stein.

    Wohlgemerkt, es geht hier nur um die Spende der Diätenerhöhung, nicht um einen Teil der Diäten oder gar die Diäten selbst!

    Eine Gestik, die anerkannt werden sollte.

  • Linke spendet 100.000 euro an SOS-Kinderdorf

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    SAUBER !

    SUPER !

    KLASSE !

    EINWANDFREI !

    GUT ANGELEGTES GELD !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!














  • Ohne der Linken nahe zu stehen, ist dies durchaus eine sehr lobenswerte und vorbildhafte Geste.

    Davon sollten sich sämtliche Parteien eine Scheibe abschneiden. Insbesondere, die Parteien mit der "christlichen" Etikette.

    Stattdessen greifen CSU-Amigos lieber noch tiefer in die Taschen der Steuerzahler und beschäftigten mit ausgeklügelter Raffgier ihre Verwandschaft. So sie christliche Nächstenliebe im bayrischen Amigosumpf aus!

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